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Halbzeit!

Der 30. Juni, die Halbzeitbilanz für dieses Jahr ist fällig.

Meinen eigenen Stammbaum habe ich ziemlich links liegen lassen. Eigentlich habe ich nur die Geburten von 1907 eingetragen; der Rest war Kleinkram: Ich bin immer noch dabei, die Daten und Orte zu editieren, die mir vor fünf(!) Jahren bei der Umstellung von Family Tree Maker zu Ages so durcheinandergekommen waren, und ein paar Quellen zu bereinigen und in eine einheitliche Form zu bringen, wenn ich denn schon mal dabei bin. Ist eine Arbeit für sich, aber irgendwer muss sie ja machen...

Den Stammbaum meines Gatten habe ich komplett vernachlässigt. Ich glaube, das einzige Datum, das ich eingetragen habe, war der Tod einer seiner Tanten im Frühjahr.

Was sich dagegen richtig schön entwickelt, das ist Werthers Gedächtnis. Seitdem ich Ende letzten Jahres beschlossen hatte, dass ich nicht nur die Quellen einfügen, sondern in meinem jeweiligen Krikelausdruck (ist das überhaupt ein Wort?) auch mehr Platz für meine zahlreichen handschriftlichen Ergänzungen haben will und ich nun deshalb dazu übergegangen bin, immer den entsprechenden Platz für die jeweiligen Daten zu lassen, ist mein Forscherleben wirklich einfacher geworden, auch wenn es mit dem Ausdrucken nun länger dauert (alleine Buchstabe H hat im Moment schon 569 Seiten).

Dafür muss ich jetzt nicht mehr so oft drucken wie früher, damit ich meine Ergänzungen überhaupt noch lesen kann (und schlechter als die von Pastor Eggerling ist meine Handschrift auch nicht!), und vor allem kann ich besser sehen, wo ich noch Lücken habe. Es gab ja Zeiten, als Archion noch nicht online war und ich mir immer stapelweise mehr oder minder brauchbare Kopien im Archiv am Bethelplatz gezogen habe, so dass ich da nicht ganz so systematisch vorgehen konnte wie heute. Insgesamt hat sich der Systemwechsel also gelohnt.

Kleine Bemerkung am Rande: Das Editieren und Fußnotensetzen lässt sich übrigens ganz hervorragend nebenbei beim Fußballgucken machen... ;-)

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