Mittwoch, 1. Dezember 2021

Werthers Gedächtnis: Namen mit "D"

Einen fröhlichen Dezember wünsche ich allen! 

Hier sind die Wertheraner Nachnamen, die mit "D" beginnen (Bearbeitungsstand: 01.12.21): 

Dahlenburg, Dahlkötter, Dahmen, Damberg, Dammann, Dangberg, Dannewitz, Daseking, Daube,

De Harty, Debicker, Decius, Deckwirth, Dedekind, Dedert, Deger, Dehlentrup, Delbrügge, Delicker, Delius, Depenbrock, Deppe, Deppermann, Depping, Dessien, Detering, Detert, Deuker, Deuse,

Dickave, Dicke, Dicke-Wentrup, Dickenbrock, Dickenhorst, Diebrock, Dieckhake, Diekhaus, Diekhöner, Diekmann, Diembeck, Diering, Diestelhorst, Diestelmeyer, Dietrich, Dietrichs, Diewitz, Dissmann, Dittmann, Ditzer,

Dobbenstein, Dockter, Dodt, Döpke, Döpker, Döring, Dörmann, Dohm, Domshöfer, Dopheide,

Drawe, Dreckmann, Dreeskornfeld, Dreinhöfer, Dreke, Dresing, Drewer, Dreyer, Dröge, Drögemeier, Drom, Droste, Drottier, Drunk, 

Dube, Duchmann, Dudek, Düfelsiek, Düker, Dünhölter, Dünkeloh, Dürchen, Dulie, Duncker, Dunekack, Durth, Dustmann.

Nein, das wird jetzt kein Adventskalender, und ja, mir ist klar, dass ich B und C übersprungen habe. B ist dermaßen umfangreich, dass ich noch dabei bin, meine handschriftlichen Notizen vom letzten Jahr (!) einzuarbeiten - da sind lange Winterabende ziemlich praktisch. C habe ich mit K zusammen gepackt, da es bis jetzt nur wenige Namen gibt, die "echte Cs" sind, also mit K nicht funktionieren. Die meisten Namen, die ich mit C gefunden habe, tauchen auch mit K auf, Kronsbein und Cronsbein zum Beispiel. Darauf komme ich dann später nochmal zurück...

Ansonsten wie gehabt: Wenn ein konkreter Name nicht auftaucht - phonetisch und mitunter op Platt denken!  

Montag, 29. November 2021

Der Winter kommt

 

Heute hatten wir hier den ersten Schnee der Saison zu vermelden. Nicht viel, und er ist auch nicht wirklich lange liegen geblieben, aber immerhin. Vielleicht gibt es dieses Jahr ja vielleicht mal wieder weiße Weihnachten? 

(Und schon habe ich Bing Crosby im Ohr. Gibt Schlimmeres.)

Als dieses Foto hier entstanden ist, scheint der Winter schon weiter fortgeschritten gewesen zu sein. Es ist leider nicht datiert, aber ich tippe auf die späten 40er oder frühen bis mittleren 50er Jahre des letzten Jahrhunderts. Vielleicht erkennt ja jemand das Lkw-Modell? 

Dafür kann ich sagen, wo der Fotograf stand, der auf den Auslöser gedrückt hat: Ein paar Meter neben der Engerstraße im Hof des Hauses Nr. 25 in Werther. Er hat aus Richtung Kippskrug (heute das Amedia Hotel) fotografiert, stand also mit dem Rücken dazu. Links sieht man die Halle hinter dem Wohnhaus meiner Schwentker-Vorfahren, und die zipfeligen Dächer rechts gehörten zur Weberei Delius (heute befindet sich dort die Kartbahn). An die Halle und auch an die Tür auf Höhe der Hinterachse des Lkw kann ich mich noch gut erinnern, denn das alles gehörte in meiner Kindheit zu meinem "Spielplatz". Auf dem Hof hatte ich praktisch Narrenfreiheit. Es gab Sand- und Kieshaufen, auf denen man herumspringen konnte, und auch über die Stürze, die man hier im Vordergrund sieht, bin ich oft balanciert, allerdings lieber dann, wenn kein Schnee lag. Wenn die Stapel höher waren, Und genau da, wo der Fotograf stand, habe ich Jahrzehnte später mal einen Schneemann gebaut. Ich kann mich noch dran erinnern, dass es mir wie eine Ewigkeit vorkam, bis die untere Schneekugel so groß war, wie ich sie haben wollte. 

Die Halle steht immer noch; man kann sie von der Straße aus sehen. 

Donnerstag, 25. November 2021

Hermann Peter Heinrich Schwentker (1908-1966)

Heute vor genau 55 Jahren, ist mein "anderer" Großvater gestorben, Hermann Peter Heinrich Schwentker. Mein "anderer" Großvater deshalb, weil ich ihn nie kennengelernt habe. Hätte ich aber gerne, denn irgendwie habe ich Probleme, mir eine Vorstellung von ihm zu machen.

Hermann war am 15. Februar 1908 in Werther Nr. 203 geboren worden, als Sohn des Maurermeisters Hermann Heinrich Schwentker und dessen Frau Marie Elisabeth Heidemann. Er war das dritte Kind der beiden und ihr einziger Sohn, also war schon früh vorprogrammiert, dass er einmal das Baugeschäft an der Engerstraße weiterführen sollte. Bis er das alleinige Sagen hatte, musste er allerdings noch bis zum Tod seines alten Herrn im Jahr 1957 warten, denn Uropa Hermann ging auch im hohen Alter abends immer noch durch sämtliche Räumlichkeiten, um zu gucken, dass ja auch alle Lichter aus waren. 

Das hier ist eindeutig mein Lieblingsfoto von ihm, weil er da so dynamisch rüberkommt. Und diese Haare! Ich weiß nicht, warum er sie immer nach oben gekämmt hat, aber das scheint er ja, wenn ich mir das Foto oben so angucke, schon seit seiner Jugend so gemacht zu haben. 

1940, also mit 32 Jahren, hat Hermann das erste Mal geheiratet, und zwar meine zukünftige Großmutter Anneliese Gehring. Die Geschichte wiederholte sich: Auch diese beiden hatten "nur" einen Sohn, der dann auch Maurermeister wurde: Mein Vater. Der hat von seinem Vater - im Gegensatz zu vielen anderen seiner Generation - auch tatsächlich etwas gehabt, denn Hermann hat den Zweiten Weltkrieg lebend überstanden. Wohin genau man ihn abkommandiert hatte, weiß ich allerdings nicht. Es wird Zeit, da noch ein bisschen zu forschen. 

Auch im mittleren Alter - die Frisur saß... 

Mit Annelieses Tod am 13. August 1962 wurde Hermann dann Witwer. Ich weiß nicht, ob er da schon ahnte, dass ihm auch nicht mehr allzu viel Zeit bleiben würde. 

Was ich aber weiß, ist, dass er vorher noch einmal geheiratet hat, nämlich die Frau, die ich als Kind noch als "Tante Erna" kennengelernt habe. In der Familie wurde erzählt, dass man sich auf der Hengstparade in Warendorf näher kennengelernt hatte, aber bestätigen konnte ich diese Annahme bis jetzt noch nicht. Um die genauen Daten dieser zweiten Hochzeit zu erfahren, musste ich auch tatsächlich im Personenstandsregister forschen, denn die beiden sind quasi "durchgebrannt" und haben sich am 14. September 1966 in Langenholzhausen trauen lassen. Angeblich soll ein alter Freund Hermanns dort Standesbeamter gewesen sein. 

Was dann folgte, war wohl eine der kürzesten Ehen in Werthers Geschichte, denn sie dauerte nur genau zwei Monate und 11 Tage. Am 25. November 1966 starb Hermann dort, wo er geboren worden war: Im Haus an der Engerstraße. Nur, dass es nun nicht mehr "Werther Nr. 203" hieß, sondern "Engerstraße 25". Er starb im Sessel sitzend an Herzversagen, mit nur 58 Jahren. 

Donnerstag, 11. November 2021

Werthers Gedächtnis: Nachnamen mit "A"

Vor ein paar Jahren habe ich mal ein paar Posts hier veröffentlicht, in denen ich die Nachnamen aufgelistet habe, die in "Werthers Gedächtnis" enthalten sind. Weil sich seitdem aber viel verändert hat und viele neue Namen dazu gekommen sind, wird es Zeit, diese Listen zu aktualisieren. Inzwischen habe ich auch viele Namen eingearbeitet, die erst im 20. Jahrhundert dazu gekommen sind, und die sollen natürlich in der Auflistung nicht fehlen. 

Also sind hier die Nachnamen mit "A", Bearbeitungsstand 11.11.2021: 

Abendroth, Abke, Abrahamson, Abt, 

Ackermann, Ackhorst, 

Adam, Adams, Adler, Adolph, Adolphy, 

Afhüppe, 

Ahlemeier, Ahleweld, Ahlrogge, Ahrens, Ahring, 

Aland, Alex, Alf, Allerdissen, Alsbach, Alscher, Altemeier, Altenhöner, Altheide, Althoff, Altmann, Alwin, 

Ameling, Amelung, Amtenbrink, 

Anders, Anderson, Andrees, 

Apenbrink, Appelbaum, 

Arend, Arendsberg, Arendsböhmer, von Arnim, 

Aschentrup, Aschoff, Astrup, 

Aucke, Auf dem Brinke, Auf den Raue, Aufderheide, Auffer Brüggen, Aufn Graben, Augat, Aulemeier, Aus der Schmitten, Ausmeyer, Asther, Austmann, 

Awakowitz. 

Hach, diese westfälischen Namen machen es einem nicht einfach. Packt man "Auffer Brüggen" unter A oder unter B, oder sogar unter U, wenn man die Variante "Uffer Brüggen" findet? Was ist mit dem stummen H, zum Beispiel in "Ahlemeier"? Es gab ja auch Alemeyers. Ich glaube, es ist unmöglich, wirklich alle Varianten von jedem Namen zusammen zu tragen (und dann auch noch alphabetisch zu ordnen), deshalb: Wenn Ihr jemanden sucht, dann denkt einfach phonetisch und mitunter auch mal auf Platt! 

Mittwoch, 10. November 2021

Netiquette?

Ich habe mir tatsächlich mal ein Probeabo von ancestry gegönnt, aber ich weiß noch nicht, ob ich es behalten soll. Im Moment tendiere ich eigentlich nicht dazu, aber weiß, was ich noch entdecke...? Ich werde in den nächsten Tagen noch ein bisschen weiter wühlen. Mal gucken, ob einem die Ahnenforschung wirklich so leicht gemacht wird, wie sie es in der Werbung versprechen ;-) 

Was ich auf jeden Fall schon mal entdeckt habe: Familienfotos, die ich hier im Blog hochgeladen habe, und zwar in "fremden" Stammbäumen. Sprich, in den Stammbäumen von Cousinen und Cousins xten Grades von mir. Auch die dazu gehörenden Daten finde ich. 

Grundsätzlich habe ich auch kein Problem damit. Mein Blog ist halt öffentlich, da kann sich jeder bedienen. Wenn ich das nicht wollen würde, dann müsste ich alles löschen. Und was die Daten angeht: Das sind alles Daten, die allgemein zugänglich sind, wenn man sich nur die Mühe macht, etwas in den Archiven zu wühlen. Bei den Fotos, die ich hier im Blog poste, ist das Copyright entweder schon seit zig Jahren abgelaufen oder ich habe die konkrete Erlaubnis, die Fotos hier zu veröffentlichen. Wenn jemand wissen will, woher bestimmte Fotos kommen, dann stelle ich auch gerne einen Kontakt her, weil eben nicht jeder Verwandte seinen Namen hier lesen möchte. Also alles gut. Aber mal im Ernst: Ist es denn wirklich so schwer, die Quelle anzugeben oder wenigstens mal einen kleinen Link...? 

Anscheinend schon. Aber immerhin zeigt mir das, dass mein Blog hier gelesen wird :-)