Freitag, 21. Januar 2022

Werthers Gedächtnis: Nachnamen mit B

So, hier sind sie - die Wertheraner Nachnamen, die mit dem Buchstaben B beginnen (Bearbeitungsstand 21.01.22): 

Babenhauserheide, Backhaus, Backs, Badde, Baehre, Bänsch, Baertel, Bäumer, Bahlschmidt, Bahr, Baier, Balsottemeyer, Balsthies, Baltschukat, Banck, Bangemann, Bangert, Banse, Banze, Baranowski, Bargfeld, Bargholz, Barisch, Barkey, Barkschat, Barmpohl, Barner, Barremeyer, Bartelworth, Bartenbach, Barthelt, Bartholly, Bartolomäus, Bartling, Bartman, Baruch, Barz, Bastert, Bauer, Baumann, Baumeister, Baumgarten, Baumkötter, Baumotte, Baute,

Beck, Beckemeier, Beckendorf, Becker, Beckert, Beckmann, Beckord, Begemann, Behle, Behne, Behrendsmeyer, Beiderwieden, Beilner, Beimdieke, Beining, Beinke, Beintmann, Benecke, Benne, Bensieck, Bente, Bentlage, Bentrup, Berg, Bergbusch, Berghaus, Bergmeyer, Berkelmann, Berkemann, Berkemeyer, Berkenkamp, Bermpohl, Berner, Bernhardt, Berning, Berninger, Bernitzky, Berres, Bertelsmann, Beschormann, Bese, Besemann, Bethlehem, Beune, Beurich, Beutel, Beyer, Beyermann,

Bicknese, Biebusch, Biekemann, Biele, Bien, Bier, Bierbaum, Bierkamp, Biesemeier, Binckow, Birke, Birkemann, Birkemeyer, Birkenhagen, Bischoff, Bisterfeld, Bitter, Bittner,

Blaesner, Blaetsch, Blake, Blandeson, Blanke, Blankenhahn, Blase, Blecke, Blehsmann, Bleicher, Bleikamp, Bloch, Blome, Blomeier, Blomendahl, Blotenberg,

Bobbenkamp, Bobendiek, Boberg, Bock, Bockelmann, Bockermann, Bockmann, Bocksberg, Bockstede, Bockstruck, Bode, Bodie, Böckemann, Böckhaus, Böckmann, Böckstiegel, Boedeker, Bögeholz, Böhl, Böhme, Böhmer, Bökelmann, Bökemeyer, Bökenkamp, Bökel, Bölling, Böndel, Börsting, Bösch, Böschemeyer, Böse, Bösemer, Bohnenkamp, Bokelbrink, Bolcker, Boldt, Bolenius, Bolhöver, Bollmeyer, Bookmeier, Borchert, Borckmann, Borgelt, Borgfeld, Borgmann, Borgstedt, Borheide, Born, Bornträger, Borrmann, Boschulte, Boss, Bosselmann, Bossert, Bouillon, Bovensiepen, Bozuks,

Brachmann, Brachtrup, Braell, Bräme, Braewe, Brahe, Brakemann, Brakemeyer, Brand, Brandes, Brandhorst, Bratsch, Braucks, Brauns, Breckenkamp, Bredemann, Bredemeier, Bredenbeck, Breitenkamp, Breiter, Breitpohl, Bremke, Brennemann, Breuning, Brinker, Brinkhoff, Brinkkötter, Brinkmann, Brinkmeyer, Brock, Brockfeld, Brockhoff, Brockmann, Brockmeyer, Broeenhorst, Bröer, Bröker, Brokhorst, Bruch, Bruckemann, Brügelmann, Brüggemann, Brüghöfener, Bruelheide, Brüne, Brünger, Brünig, Brüning, Brüntrup, Brune, Bruning, Brunstermann, Bruß, Bublitz, 

Budde, Buddemeier, Buddenberg, Bültmann, Büntner, Buerkötter, Büscher, Büsemann, Büsing, Bunne, Bunselmeyer, Bunte, Burek, Burhorn, Burstedt, Burtmann, Busack, Busberg, Busch, Buschmann, Buse, Busse, Bussmann, Bussmeyer, Bust, Butenuth.

Wie gehabt: Wenn ein konkreter Name nicht auftaucht - phonetisch und mitunter op Platt denken!  

Freitag, 14. Januar 2022

Wilhelm und Caroline Ahlemeyer

Über meine Urgroßmutter Johanne Marie Catharine Sickendiek geb. Ahlemeyer habe ich hier im Blog schon einmal geschrieben, aber mit ihrer Ursprungsfamilie habe ich mich hier noch nicht auseinander gesetzt. Es wird also Zeit, das nachzuholen.

Johanne war das siebte Kind ihrer Eltern Friedrich Wilhelm Ahlemeyer (Wilhelm war auch sein Rufname) und Katharine Caroline Schulze. Ich behalte der Einfachheit halber hier die Schreibweise mit H und Y bei, denn den Namen habe ich in zig verschiedenen Schreibweisen gefunden: Ahlemeier, Alemeier, Alemeyer, ... wie das halt so ist bei Namen, in denen ein stimmloses H vorkommt (oder eben auch nicht) und die dann auch noch auf -meyer enden. Die Kombinationsmöglichkeiten sind vielfältig, und dafür, dass die Ostwestfalen eigentlich nicht sehr viele Worte brauchen, sind sie aber ziemlich gut darin, zusätzliche Buchstaben in eben diesen Worten unterzubringen, auch wenn sie mitnichten beabsichtigen, diese Buchstaben auch auszusprechen... 

Ironischerweise beginnt Wilhelms Geschichte kirchenbuchtechnisch aber gar nicht in Ostwestfalen, sondern nur ein paar Meter weiter hinter der Grenze, in Dissen: Wilhelm wird am 14.09.1843 in Kleekamp Nr. 4 geboren. Kleekamp gehört heute zu Borgholzhausen, aber Wilhelms Taufeintrag finde ich im Kirchenbuch von Dissen, das ja nun heute in Niedersachsen liegt. Anscheinend gehörte Kleekamp zumindest damals zum Kirchenkreis Georgsmarienhütte. Keine Ahnung, ob das heute auch noch so ist, aber für meine Forschungen ist das wahrscheinlich auch nicht wichtig, denn Wilhelm war der einzige aus seiner Familie, der in Kleekamp geboren wurde. Wenn die Eltern Heuerlinge sind, dann kann die Familie halt schon mal den Ort wechseln. 1847 finde ich die Familie in Hörste, spätestens ab 1879 wohnte und arbeitete man in Ascheloh Nr. 8

Genau dort finde ich Wilhelm auch zum Zeitpunkt seiner Heirat am 07.04.1872: An diesem Tag heiratet er Katharine Caroline (Caroline war wohl ihr Rufname) Schulze. Sie war am 28.02.1846 in Ascheloh Nr. 22 geboren worden und mit ihren 26 Jahren ungefähr zweieinhalb Jahre jünger als ihr Gatte. Zu Weihnachten 1872, also ungefähr 38einhalb Wochen nach der Hochzeit, waren die Ahlemeyers dann zu dritt, denn am 25.12.1872 wird ihr erstes Kind geboren, Heinrich August. Da wohnen Wilhelm und Caroline schon in Oldendorf Nr. 8. Auch ihre weiteren Kinder werden dort geboren, und zwar 

- Catherine Marie Wilhelmine am 13.09.1874, 

- Anna Wilhelmine Johanne am 02.04.1877, 

- Wilhelmine Catharine am 12.03.1880, 

- Heinrich Wilhelm am 16.07.1882, 

- Anna Auguste am 18.06.1884 

 und eben meine Urgroßmutter, 

- Johanne Marie Catharine am 26.09.1886. 

Catherine Marie Wilhemine und Wilhelmine Catharine ähnelten sich nicht nur vom Namen her, sondern auch vom Lebensmittelpunkt: Sie sind beide nicht in Halle geblieben, sondern haben beide Männer aus Werther geheiratet. Und mit dieser Erkenntnis stellte sich auch heraus, dass mein Opa Wilhelm diverse Cousins in Werther hatte. Da war sogar meine Mutter ein wenig überrascht, denn zumindest bei manchen von ihnen war ihr zwar immer klar gewesen, dass sie "irgendwie um ein paar Ecken" verwandt waren, aber dass die Verwandtschaft so eng war, wusste sie auch nicht. Das beruhte übrigens auf Gegenseitigkeit :-) 

Anna Auguste dagegen kam gar nicht dazu, sich über eine Eheschließung auch nur ernsthafte Gedanken zu machen, denn im August 1889, also mit gerade einmal fünf Jahren, erkrankte sie an der Brechruhr und starb am 09.08.1889. Was hieß das eigentlich konkret? In Herders Conversations-Lexikon von 1854 findet sich die folgende Erläuterung: 

Brechruhr, Brechdurchfall (Cholera), ist eine stürmisch und schnell verlaufende Krankheit, die mit heftigen und sehr häufigen wässerigen Ausleerungen nach oben und unten, und baldigem Sinken der Kräfte auftritt. Sie erscheint in 2 Formen, einmal endemisch u. in großer. mörderischer Verbreitung, als die bekannte und gefürchtete Cholera asiatica (s. d. Art.), sodann sporadisch oder in kleineren Epidemien, als Cholera nostras, europ. Cholera. Die letztere, vorzugsweise B. genannt, ist häufig bei uns, besonders in warmen Sommern. Meistens ohne Vorboten stellen sich sogleich heftige u. schnell sich wiederholende Ausleerungen durch Brechen und Stuhl ein. von Druck und Schmerz in der Herzgrube begleitet. Anfangs ist es noch der Inhalt des Magens mit Galle, nachher aber wässerige, schleimige Flüssigkeit. Dazu kommen starker Durst. und bald Verfallen des Gesichts, Blässe und Kälte der Haut. kalte Schweiße, Angst, Krämpfe und Ohnmachten. Richtig und bald behandelt geht die europ. Cholera, so stürmend und drohend sie auch auftritt. meist in Genesung über, oft schon am 1. oder 2. Tage, unter kritischem Schweiß und Harn; kann aber bei Versäumniß der rechten Hilfe auch schnell tödtlich werden. Die Behandlung geschieht theils durch äußere Mittel. trockene warme Ueberschläge, aromatische Kräuterkissen, Einreibungen von Kampferliniment mit Opiumtinktur, Vesicantien; theils innerlich, und hier ist Hauptmittel Opium, dann aromatische Wasser, Emulsionen, Brausepulver, Brechwurz in kleinen Gaben."

Man kann sich also nur ungefähr vorstellen, wie es für Wilhelm und Caroline gewesen sein muss, diese Symptome bei ihrer kleinen Tochter mit ansehen zu müssen, ohne ihr wirklich helfen zu können. Gleichzeitig mussten sie auch Angst haben, dass die anderen Kinder auch erkranken würden, was aber wohl nicht passierte. Ich frage mich, wie sie das damals gelöst haben. Haben sie die anderen in Quarantäne geschickt, und wenn ja, wo? (An dieser Frage erkennt man die Zeit, in der wir gerade leben.) 

Die beiden Jungs, Heinrich August und Heinrich Wilhelm, blieben in Halle, und wurden Cigarrenarbeiter respektive Heuerling. Heinrich Wilhelm stirbt 1927, mit gerade einmal 44 Jahren. Aus heutiger Sicht auch viel zu früh. Heinrich Augusts Sterbeeintrag habe ich bis heute noch nicht gefunden. 

Caroline stirbt am 10.01.1918 und wird am 16.01.1918 in Halle beerdigt. Wilhelm folgt ihr am 11.11.1921. In seinem Sterbeeintrag wird er als Invalide bezeichnet, aber er ist immerhin 78 Jahre alt geworden. 

Freitag, 7. Januar 2022

An der Chaussee nach Enger

Als mein Urgroßvater Hermann Schwentker in den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts ein Haus für sich und seine zukünftige Familie baute, lag sein Grundstück noch nicht an der "Engerstraße", sondern an der "Chaussee nach Enger".  Allem Anschein nach schien der Name berechtigt zu sein, denn zumindest zu der Zeit, als diese beiden Fotos hier entstanden sind, gab es dort tatsächlich  noch Bäume!

Heute sieht es hier wesentlich anders aus: Das Kopfsteinpflaster ist genauso verschwunden wie der Baum; das Haus ist auch umgebaut worden. Zwar ist es immer noch rot verklinkert, aber die Fenster und ihre Verzierungen sind beim Ausbau des ersten Stockwerks auf der Strecke geblieben, was ich unheimlich schade finde. Allein vom Äußeren her betrachtet hatte das Haus damals mehr Charakter als heute, auch wenn das natürlich im Auge des jeweiligen Betrachters liegt. Hermann wollte als Maurermeister wohl zeigen, was er konnte. 

Der Blick auf die andere Straßenseite zeigt aber, dass "Werther 203" nicht das einzige Haus war, dem es so erging: 
Ich habe keine Ahnung, wer da mit seinem Rädken so schwungvoll in "unsere" Einfahrt abbiegt, aber damals war das noch möglich. Heute schwebt jeder Radfahrer, der ein solches Unterfangen unternimmt, in mehr oder weniger akuter Lebensgefahr, denn die Straße ist als Ausfallstraße naturgemäß immer stark befahren. Alles, was sich aus Werther in Richtung Häger, Jöllenbeck, Schröttinghausen oder Spenge bewegt, muss im Grunde hier entlang. 

Ganz ungefährlich war es aber auch in den 1950ern nicht: Uropa Hermann hat es geschafft, sich als Fußgänger ungefähr 1955, also nur ein paar Jahre vor seinem Tod, direkt vor dem Haus von einem Auto anfahren zu lassen. Er hatte aber Glück und hat es überlebt. 

Ich weiß nicht, ob die Perspektive täuscht, aber insgesamt wirkt die Straße wesentlich schmaler als heute, obwohl man keine richtigen Bürgersteige erkennen kann, die heute wie selbstverständlich auf beiden Straßenseiten vorhanden sind. Insgesamt wirkt alles heimeliger und gemütlicher als heute, obwohl das Kopfsteinpflaster mit Sicherheit auch seine Tücken hatte. Moderne Häuser und Straßen sind halt oft nur noch auf Funktionalität ausgerichtet; die Optik spielt eine eher untergeordnete Rolle, und "charmant" ist heute kein Neubau mehr. Ich kann das zwar nachvollziehen und erklären, aber schade finde ich es trotzdem. Wahrscheinlich ist das auch einer der Gründe, weshalb so oft von der "guten alten Zeit" erzählt wird... 

Samstag, 1. Januar 2022

Eine kleine To-Do-Liste für das neue Jahr

Hach, ein neues Jahr! 

Komisch, dass da bei mir immer so diese Energie aufkommt, bei der es mir in den Fingern juckt, Listen zu schreiben. Ich gehöre allerdings zu denen, die schon immer gerne Listen geschrieben haben, schon alleine, weil es sich so gut anfühlt, etwas abhaken zu können. 

Die logische Konsequenz dessen ist... 

Meine genealogische To-Do-Liste für 2022: 

  • Die Geburten von 1911 in Werthers Gedächtnis einarbeiten. 
  • Die Trauungen von 1941 in Werthers einarbeiten. 
  • Meine restlichen Familienfotos digitalisieren. 
  • Die Vorfahren meines Mannes in eine eigene Stammbaum-Datei packen. 
  • Jede Woche einen Blogpost veröffentlichen. 
  • Einen Apfelstrudel im Quellental verspeisen. 
  • Mein Bücherregal aussortieren. 
  • Die kompletten Wertheraner Sterbeeinträge aus den 1960ern in Werthers Gedächtnis einarbeiten. 
  • Einheitliche Familienblätter anlegen für meine Eltern, Großeltern, Urgroßeltern und Ururgroßeltern. 
  • 10 Veröffentlichungen im Geschichtsportal Werther. 
  • Einen Vortrag beim Historischen Verein hören. 
  • Die ganzen dicken Ordner wegarbeiten und Werthers Gedächtnis komplett auf digital umstellen. 
  • Endlich mal mit den mütterlichen Vorfahren meines Mannes richtig anfangen. 
  • Meinem Neffen ein paar "neue" Vorfahren verschaffen. 

Ganz schön ehrgeizig, vor allem vom schieren Umfang her. Aber ich mache es ja gerne, also ist es in Ordnung. 

Insgesamt ist das Ziel, meinen Papierwust zu reduzieren. Der wächst mir nämlich langsam aber sicher über die Ohren. Man muss nicht alles in Papierform haben; bei vielem reicht mir auch eine digitale Kopie.Außerdem kann ich schlecht meine bessere Hälfte bitten, nicht ständig Taschenlampen, Messer und anderes typisches Männerzeugs (von dem ich noch nichtmal weiß, was es genau ist) überall herumliegen zu lassen, wenn von mir überall Ordner in der Gegend stehen und sich schon kleine Bücherstapel auf dem Küchentisch bilden. Ganz zu schweigen von den ganzen Notizbüchern auf der Fensterbank hinter meinem Lieblingssessel im Wohnzimmer... 

In diesem Sinne: 

Euch allen ein fröhliches und erfolgreichreiches Forschen im neuen Jahr!

Donnerstag, 30. Dezember 2021

Ein Päckchen zum Jahresende

Gestern drückte mir mein Postbote ein Päckchen in die Hand, das ich für mich durchaus als "Happy Mail" bezeichnen würde: Post vom Historischen Verein, dieses Mal die Ravensberger Blätter II/2021 und der inzwischen 106. Jahresbericht, Jahrgang 2021. Und das, obwohl ich es noch nicht einmal geschafft habe, die neue Computer-Genealogie ganz zu lesen, die mir derselbe Postbote kurz vor Weihnachten gebracht hatte...! 

Dieses Mal befassen sich die Ravensberger Blätter schwerpunktmäßig mit dem Thema "Bomben auf Bielefeld - Aspekte des Luftkriegs", was für mich ja auch interessant ist, weil ja auch meine erweiterte Familie betroffen war; ich hatte hier schon mal darüber berichtet. Trotzdem habe ich mich erst einmal auf einen anderen Artikel gestürzt: "Die Geschichte der jüdischen Familie Stern in Halle (Westf.)" von Wolfgang und Katja Kosubek und Martin Wiegand. Die Historie als solche kannte ich zwar schon, und die Sterns sind mir im "Juden- und Dissidentenregister" auch schon über den Weg gelaufen, aber man liest selten eine komprimierte Familiengeschichte, die so auf den Punkt geschrieben ist, aber trotzdem mehrere Jahrhunderte umfasst. Je mehr ich drüber nachdenke, desto weniger kann ich eigentlich verstehen, wie es dazu kommen konnte, dass die Geschichte der Sterns zumindest in Halle endete. Obwohl - wenn ich mir angucke, welchen Hass man heutzutage im Netz lesen muss, dann sollte mich das eigentlich nicht wundern.

Den Jahresbericht muss ich mir noch ein bisschen genauer angucken; auf den ersten Blick scheint er thematisch ziemlich abwechslungsreich zu sein, aber ein bisschen fehlt mir da (wie im Übrigen auch bei den Ravensberger Blättern) der genealogische Faktor. Vielleicht liegt es daran, dass es halt etwas schwierig ist, genealogische Themen in Aufsätze zu verpacken? Schließlich kann ja nur veröffentlicht werden, was auch geschrieben wurde. 

Wie dem auch sei - für die nächsten Tage habe habe ich genug Lesestoff. Nicht, dass ich nicht schon genug hätte. Abgesehen davon, dass ich gedanklich gerade auch noch mit Commissaire Georges Dupin durch die Bretagne streife, wartet danach auch noch ein anderer historischer Stoff auf mich: Bruno Preisendörfers "Als Deutschland erstmals einig wurde - Reise in die Bismarckzeit". Sowas kommt dabei raus, wenn ich eine Buchhandlung betrete... je mehr ich über meine Vorfahren weiß, desto mehr will ich über die Zeit wissen, in der sie lebten. Klingt komisch, ist aber so. 

Gut, dass jetzt zwei freie Tage anstehen. In diesem Sinne: 

Allen einen guten Rutsch und ein fröhliches, gesundes Jahr 2022!