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Montag, 23. Dezember 2024

Vorsicht vor dem Fahnenmast - oder: Eine etwas andere Weihnachtsgeschichte

 

Es gibt einen Grund, weshalb bei uns heute noch einmal Waschmaschine und Trockner gequält wurden: Zwischen Weihnachten und Neujahr werden beide nämlich still und unangetastet bleiben. 

Bei meiner Mutter auch. 

Meine Oma mütterlicherseits hat es auch so gehalten. 

Und meine Urgroßmutter mütter-mütterlicherseits auch. 

Das wären mindestens schon mal vier Generationen. 

Aber warum ist das so? 

Bis vor nicht allzu langer Zeit war mir das gar nicht klar. Ich bin einfach davon ausgegangen, dass es zwischen den Jahren halt auch einmal eine Zeit geben muss, in denen selbst die pflichtbewussteren Hausfrauen, von denen ich rätselhafterweise, aber ganz sicher abstamme, sich mal ein paar Tage ohne die verflixte Wäsche gegönnt und nur das Nötigste gemacht haben, um dann im nächsten Jahr und mit neuer Energie wieder loszulegen. 

Aber nein - die Geschichte hat noch einen ganz anderen Hintergrund. Wenn man zwischen Weihnachten und Neujahr wäscht, dann bringt das Unglück! 

Den Beweis dafür trat zum Beispiel eine Cousine meiner Großmutter an, von der ich nicht genau weiß, ob sie noch lebt, deshalb lasse ich ihren Namen hier mal vorsichtshalber unerwähnt. Sie wurde in den 1940ern vor der Haller Volksschule an der Bismarckstraße von einem Teil getroffen, das sich von einem Fahnenmasten gelöst und sie Sekundenbruchteile später ziemlich schmerzhaft getroffen hat... die erste Reaktion ihrer Mutter war laut Familienlegende: "Daran bin ich Schuld, ich habe gewaschen!"

Auch, wenn ich in den nächsten Tagen wohl kaum Gelegenheiten haben werde, unter einem Fahnenmasten zu stehen - das Risiko gehe ich nicht ein! Zumal es ja nicht zwingend ein Fahnenmast sein muss und es anscheinend auch andere einem nahestehende Menschen treffen kann.

Die offizielle Erklärung wird natürlich sein, dass ich zwischen den Feiertagen einfach nicht dazu komme. Nicht, dass da jemand abergläubisch wäre... in mindestens vierter Generation. 

ALLEN FRÖHLICHE und unfallfreie WEIHNACHTEN!


 

Freitag, 13. Dezember 2024

Trichter statt Wattestäbchen

Ich konnte es nicht lassen und habe mir selbst ein kleines Weihnachtsgeschenk gemacht: Den DNA-Test von Ancestry. Mit Veranlagungen. 

Wir erinnern uns: 

Vor ungefähr einem Jahr war es schon einmal über mich gekommen und ich habe mein Wattestäbchen an MyHeritage geschickt, mit der Folge, dass die Auswertung meiner DNA ergab, dass ich zu immerhin 8,2 Prozent genetisch gesehen skandinavisch bin. Sein soll. Was auch immer. Und das konnte ich mir nicht erklären.

Irgendwie hat mich dieser Gedanke aber nicht losgelassen. Und dann kam mal wieder ein Sonderangebot meines Weges, und ich dachte, "Hmmm.... vielleicht sollte ich mal einen Vergleich einholen?" 

Dieser Vergleich liegt nun auf meinem Schreibtisch, immerhin hübsch weihnachtlich verpackt. Kleine Warnung an alle, die darüber nachdenken, so ein Teil zu Weihnachten zu verschicken: Ansonsten kommt das Teil unverpackt, man kann also direkt sehen, was der Postbote bringt. 

Dieses Mal ist kein Wattestäbchen dabei, sondern ein kleiner Trichter... ich werde also zusehen, dass ich die einzige Person im Raum bin, wenn ich in dieses winzige Röhrchen spucke (das ist übrigens das, was mich beim Fußballgucken immer wahnsinnig macht - Großaufnahmen von rumspuckenden Menschen. Können die nicht einfach runterschlucken wie andere Menschen auch?!). 

Der Haken ist, dass man eine halbe Stunde vor der Abgabe seiner Körperflüssigkeit möglichst weder essen, trinken, rauchen oder Kaugummi kauen soll. Essen und Kaugummi kauen, okay, aber mit dem Trinken muss ich mich zusammenreißen, wenn ich hier am Schreibtisch sitze, und wer mich kennt, der weiß, dass - Asche auf mein Haupt und in den Aschenbecher - die Zigarette nie wirklich weit weg ist. Aber eine halbe Stunde schaffe sogar ich ;-) 

Zumindest für den guten Zweck. 

Was verspreche ich mir also davon?          

Nun ja, zuerst mal will ich sehen, ob Ancestry auch zu diesem (oder einem annähernd vergleichbaren) skandinavischen Prozentsatz kommt wie MyHeritage. Wenn das der Fall sein sollte, dann wüsste ich gerne, von welcher Seite der kommt, und zu welcher Zeit sich sich dieser skandinavische Einschlag in meine DNA "eingeschlichen" hat. Wenn man so will: Ich will mein MyHeritage-Ergebnis konkretisieren. 

Und wenn wir schon mal dabei sind: Ja, ich habe mir das kleine Extra mit den Veranlagungen gegönnt. Ist zwar nur eine Spielerei, kann mir aber im Zweifelsfall wohl ein paar gute Ausreden liefern. Die wird sich dann wohl hauptsächlich der Familienforschungsmuffel anhören müssen, denn den werde ich dieses Mal mit dem Test verschonen. 

Also los. 

2025 weiß ich dann vielleicht mehr.  

Mittwoch, 11. Dezember 2024

Weihnachtsgeschenk für Familienforscher gesucht?

Nur mal so als Hinweis: 

Bei Archion sind noch bis übermorgen die Drei-Monats-Pässe und die Jahrespässe im Angebot, immerhin 20 % Rabatt verglichen mit dem Normalpreis. Das kann sich schon lohnen, vor allem an langen Winterabenden... 

Hier

ist der Link.  

Bei Archion gibt es übrigens auch Geschenkgutscheine... 

Quelle: Jo-B bei pixabay.de

Allen einen fröhlichen (Rest-) Advent :-)

Freitag, 22. Dezember 2023

Fröhliche Weihnachten! (und ein kleines Update)

So, der Weihnachtsbaum steht. 

Der Familienforschungsmuffel zeigt aus irgendeinem Grunde ausgerechnet hier seine minimalistische Seite, also werde ich heute noch ein paar rote Kugeln nachhängen. Am besten noch, bevor dann um 20.15 Uhr der Kleine Lord auf dem Bildschirm erscheint. Einmal im Jahr brauche ich einfach das Gefühl, dass sich Menschen darauf besinnen können, dass sie nicht zum Selbstzweck auf der Welt sind. Außerdem liebe ich die Dialoge ("Wir haben einen Philanthropen unter uns!"), und Alec Guinness spielt das Ganze natürlich einfach nur phänomenal. Damit fängt für mich immer die "eigentliche" Weihnachtszeit an, wobei ich auch noch sehr happy darüber bin, dass Weihnachten in diesem Jahr auf einen Montag und Dienstag fällt... 

Ich habe gerade auch noch einmal bei MyHeritage reingeguckt, weil ich ja meinen Gratiszeitraum beenden und bei der Gelegenheit noch einmal gucken wollte, ob nicht einer der von mir angetriggerten Stammbaumbesitzer auf meine Nachrichten reagiert hat. Nein, hat keiner. Liegt vielleicht daran, dass ich die SmartMatches nicht bestätigt habe. Na ja, wer die Qualität seines Stammbaums nur von der Anzahl der darin erfassten Menschen abhängig macht, dem ist sowas Schnödes wie ein korrekter Name eines lebenden Individuums vielleicht egal... soll nicht mein Problem sein. 

Mein Gratiszeitraum bei MyHeritage ist auch noch nicht beendet, und das, obwohl ich den entsprechenden Button geklickt hatte. Als Begründung hatte ich jetzt einfach mal "ist mir zu teuer" angegeben, denn ich habe auf diese langen Zeiträume einfach keine Lust. Dann lieber so, wie bei Archion, mal hier ein Monat, mal da ein Monat, dann, wenn man ihn braucht. Oder meinetwegen auch ein Vierteljahr, aber ich sehe keinen Grund, mich da länger zu verpflichten und im Zweifel für lange Monate teuer zu bezahlen, wenn ich das Abo in der Zeit tatsächlich nicht nutze. Wie auch immer, daraufhin hat mir MyHeritage angeboten, meinen Gratiszeitraum um einen Monat zu verlängern. Ich habe das Angebot angenommen. Und in meinem Kalender für 2024 steht nun am 20. Januar: MyHeritage kündigen. 

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. 

Bis dahin: Allen schöne und fröhliche Weihnachten!



 

Freitag, 24. Dezember 2021

Fröhliche Weihnachten!

 

Der Weihnachtsbaum ist geschmückt, die Geschenke sind verpackt - jetzt kann Weihnachten kommen! 

Die Schwentkerschen Weihnachtstraditionen beschränken sich inzwischen zwar eher aufs Essen, aber das ist in Ordnung. Das ist der Grund, weshalb ich gleich noch in der Küche stehen werde: Ich muss noch die Panna Cotta machen, für die nach dem Raclette eigentlich kein Platz mehr ist, die aber wundersamerweise immer noch irgendwie reinpasst. Aber nach dem Schnitzeltopf morgen Mittag gibt's ja noch Frankfurter Kranz... 

Bei der Schwieger-Family geht es für uns schon heute Mittag los: Schwiegermutter ist so nett, mir ein Filet zu braten, während sich der Rest der Sippe über eine Gans hermacht, weil ich es einfach nicht über mich bringen kann, Gans zu essen (oder Ente, wenn wir schon mal dabei sind).  

Und zwischen dem ganzen Essen gibt's Geschenke. Inzwischen hauptsächlich für den Neffen. Unter anderem etwas, das richtig schön Krach machen kann... mein Schwager und meine Schwägerin werden es uns danken. 

Aber wir sind ja schon froh, dass wir Weihnachten überhaupt alle zusammen sein können, und sogar mit einer kleinen krakeelenden Person mehr als letztes Jahr. Und darum geht es doch eigentlich, oder? 

In diesem Sinne: Fröhliche Weihnachten Euch allen!