Was passiert mit unserer Forschung, wenn wir eines Tages nicht mehr forschen können? Und was haben wir eigentlich gegen Quellen?
Das ist das Hauptthema der neuen CompGen, die in der letzten Woche herausgekommen ist. Ein gutes und wichtiges Thema , wie ich finde. Leider ist es auch ein Thema, mit dem man sich nicht so gerne auseinandersetzt, weil es ja impliziert, dass wir selbst irgendwann mit konkretem Todesdatum (und hoffentlich auch mit Quelle) in irgendeinem Stammbaum auftauchen werden. Das ist ein Gedanke, der die meisten von uns doch ein wenig abschreckt, und ich meine, dass man das auch keinem verdenken kann. Genauso wenig kann man jemanden dazu zwingen, sich diese Gedanken zu machen. Der Tenor in der CompGen geht dahin, dass es sinnvoll ist, sich nicht nur schon vor dem eigenen Ableben Gedanken zu machen, sondern noch einen Schritt weiter zu gehen und zu veröffentlichen , in welcher Form auch immer, sei es als Familienchronik im kleinen Kreis, als Stammbaum im Netz oder in Form einer Datenbank. Oder in einem Blog :-) Und zwar am besten noch zu Lebzeiten und mit Quellen. Ich kann's nur untersch...