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Posts mit dem Label "Historischer Verein für die Grafschaft Ravensberg" werden angezeigt.

Netzwerkanalyse?!

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Kein Mensch ist eine einsame Insel, auch wenn wir uns aufgrund des Irrsinns dieser Welt manchmal auf eine solche wünschen würden (jedenfalls geht mir das so). Wir alle sind durch Beziehungen mit anderen Menschen verknüpft, ob wir wollen oder nicht. Familie haben - oder hatten - wir alle, sonst würden wir nicht existieren. Freunde haben die meisten, Nachbarn auch, und dann kommen da noch die Kollegen, Bekannten und immer auch mal einige Zufallsbekanntschaften dazu. Das ist heute so, und das hat sich auch in den letzten Jahrhunderten nicht großartig geändert. Der einzige Unterschied ist, dass es für uns heute leichter ist, mit diesen Leuten zu kommunizieren, dem Netz sei Dank.  Vor ein paar Tagen habe ich mir online beim Historischen Verein für die Grafschaft Ravensberg einen Vortrag über " Verleger lokaler Zeitungen und ihre Netzwerke in Bielefeld (1864-1914)" angehört, den Philipp Körtgen gehalten hat. Nicht, dass ich mich mit den Bielefelder Zeitungen dieser Zeit so richt...

Post vom Historischen Verein

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Normalerweise freue ich mich ja immer, wenn ich Post vom Historischen Verein für die Grafschaft Ravensberg e.V. bekomme. In der Regel bedeutet das nämlich, dass es etwas Interessantes zum Lesen gibt.    Das war auch in diesem Fall so, und zwar in Form der neuen Ravensberger Blätter.  Aber leider nicht nur.    (c) Historischer Verein   Die Ravensberger Blätter sind wieder superinteressant, vor allem für mich als alte Wertheranerin. Der Arbeitskreis Spuren jüdischen Lebens in Werther  hat darin nämlich eine Fallstudie zu Max Sachs (1898 bis wahrscheinlich 1942) veröffentlicht. Max Sachs war leicht geistig behindert und wohnte in Werther an der Bielefelder Straße, ungefähr dort, wo heute das evangelische Gemeindehaus steht. Seine Spur verliert sich mit der Deportation ins Warschauer Ghetto. Vorher war er in Bethel zwangssterilisiert worden und dann in einer jüdischen Einrichtung in Berlin-Weissensee untergebracht. Aber auch schon in der Zeit, als er...

Frühlingsgefühle und deren Auswirkungen

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Jetzt, wo es wärmer wird, die Sonne öfter mal hinter den Wolken auftaucht und die Tage wieder länger werden, packt es mich. Es muss frische Luft ins Haus, und der Staub, den Herbst und Winter hinterlassen haben, muss raus. Sei es der gefühlte, sei es der tatsächlich vorhandene.  Vor ein paar Tagen stand ich vor meinem doch etwas größeren Bücherregal in einer eher dunklen Ecke des Wohnzimmers. Ungefähr 1,50 Meter breit, knapp 1,80 Meter hoch. Wir haben im Wohnzimmer halt ziemlich niedrige Decken. Ich war auf der Suche nach einem ganz bestimmten Buch, von dem ich wusste, dass es irgendwo in diesem Regal stehen musste. Ich hatte es ja erst vor knapp einem Jahr gekauft und erstmal "zwischengeparkt". Und ja, ich lese tatsächlich noch Bücher in Papierform. Nicht immer, aber immerhin. Wie sich dann herausstellte, hatte ich dieses Buch so dermaßen gut zwischengeparkt, dass ich vor dem völlig vollgestopften Regal stand wie der sprichwörtliche Ochs vorm Berge und dieses verflixte Buch...

Ravensberger Kolloquium, Teil 3

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Nun, da wir Weihnachten hoffentlich ohne größere Zwischenfälle hinter uns gebracht haben und das neue Jahr mit großen Schritten näherrückt, wird es langsam Zeit, sich Gedanken zu machen, was 2025 so alles ansteht. Zum Beispiel das hier: Das ist insgesamt der dritten Teil dieser Veranstaltung, und ich bin versucht, daran teilzunehmen, weiß aber noch nicht, ob ich es zeitlich schaffe. Ich würde schon allein deshalb gerne hingehen, um mir die Vorträge der Herren Schindler (den ich ja schon im November zu den Haller Kaufleuten gehört hatte und begeistert war) und Standera anzuhören, auf die ich schon ziemlich neugierig bin. Und gegen 15 EUR Tagungsbeitrag inklusive sättigendem Eintopf ist definitiv auch nichts zu sagen. Bis zum Anmeldeschluss am 15. Januar sollte ich mir da Klarheit verschafft haben. Und falls nicht, dann kann ich mich immer noch mit dem Tagungsband trösten. Obwohl - kann sein, dass ich mir den so oder so besorge...

Wenn der Historische Verein für die Grafschaft Ravensberg...

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... sich mal für eine Veranstaltung aus Bielefeld hinauswagt, dann kann das ziemlich interessant werden. Gestern konnte man das gut beobachten, und zwar in der Remise in Halle. Wolfgang Schindler hielt dort einen Vortrag zum Thema "Handel und Kaufleute in Halle von 1600 bis etwa 1850" , in Zusammenarbeit mit den Haller Zeiträumen . Die Remise war auch gut besucht; ich schätze mal, 80 Leute waren es mindestens, die wissen wollten, wer denn die Leute waren, deren Namen man heute noch auf diversen Fachwerkhäusern in unmittelbarer Nähe des Kirchplatzes findet und auch auf den Grabsteinen der Waldbegräbnisse oben am Teuto. Das waren die Familien, die auch über Jahrhunderte lang öffentliche Ämter bekleidet und sich dabei im Grunde abgewechselt haben - man hatte also nicht nur in wirtschaftlicher, sondern auch in politischer Hinsicht viel zu melden. Da waren die Brunes, die Abeckes, die Hagedorns, die Kiskers ... und ich bin nicht nur baff, was diese Kaufmannsfamilien so alles auf...

Meine genealogische To Do-Liste: Ein kurzer Zwischenstandsbericht

Am 1. Januar hatte ich hier meine kleine genealogische To Do-Liste für 2022 gepostet. Und da wir nun - wie immer ganz plötzlich - schon Juli angekommen sind, ist es mal an der Zeit zu überprüfen, wie weit ich denn schon gekommen bin. Also:  Die Geburten von 1911 in Werthers Gedächtnis einarbeiten. Ja. Habe ich. Alle 148.  Die Trauungen von 1941 in Werthers einarbeiten. Ist auch passiert. Es waren allerdings auch nur 36 Ehen. Und davon waren viele traurigerweise sehr kurz.  Meine restlichen Familienfotos digitalisieren. Ein paar, aber noch längst nicht alle. Da habe ich noch Nachholbedarf.  Die Vorfahren meines Mannes in eine eigene Stammbaum-Datei packen. Ich bin dabei, aber im Moment fahre ich noch zweigleisig. "Seinen" Teil in "meinem" Stammbaum habe ich jedenfalls noch noch nicht gelöscht.   Jede Woche einen Blogpost veröffentlichen. Fast. Aber ich bin schon schreibfreudiger als in manchen früheren Jahren. Man unterschätzt immer, wieviel Zeit man b...

Ein Päckchen zum Jahresende

Gestern drückte mir mein Postbote ein Päckchen in die Hand, das ich für mich durchaus als "Happy Mail" bezeichnen würde: Post vom Historischen Verein , dieses Mal die Ravensberger Blätter II/2021 und der inzwischen 106. Jahresbericht , Jahrgang 2021. Und das, obwohl ich es noch nicht einmal geschafft habe, die neue Computer-Genealogie ganz zu lesen, die mir derselbe Postbote kurz vor Weihnachten gebracht hatte...!  Dieses Mal befassen sich die Ravensberger Blätter schwerpunktmäßig mit dem Thema "Bomben auf Bielefeld - Aspekte des Luftkriegs" , was für mich ja auch interessant ist, weil ja auch meine erweiterte Familie betroffen war; ich hatte hier schon mal darüber berichtet. Trotzdem habe ich mich erst einmal auf einen anderen Artikel gestürzt: "Die Geschichte der jüdischen Familie Stern in Halle (Westf.)" von Wolfgang und Katja Kosubek und Martin Wiegand. Die Historie als solche kannte ich zwar schon, und die Sterns sind mir im "Juden- und Diss...