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Meine Vorfahrenliste III - Die Vorfahren des Wilhelm Sickendiek

Ich habe heute mal etwas getan, das ich schon eine sehr lange Zeit vor mir her geschoben habe, einfach, weil es eine mühsame Angelegenheit ist: Ich habe die Vorfahrenliste meines Opa Wilhelm aktualisiert. Ich schreibe hier extra nicht "vervollständigt", denn erstens wird sie nie vollständig sein, was in der Natur der Dinge liegt, und zweitens habe ich immer noch nicht alle Vorfahren eingearbeitet, die ich kenne. Aber immerhin...  Hauptsächlich sind ein paar Brockhagener und Bockhorster dazu gekommen, die Namen sind Speckmann, Oberfahrenhorst, Strothmann, Eppe, Elbracht, Doet, Schürmann, Bogmeyer, Hanneforth, Knuffinke, Gerlig, Wellemeyer und Dammschröder .   

Halles Gedächtnis? Gedanken eines "Zwischengewächses"

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Bin ich jetzt Wertheranerin oder Hallerin? Wenn mich jemand fragt, wo ich denn her komme, dann antworte ich, "Ich bin aus Werther, aber ich wohne in Halle."  Das ist etwas, das sich irgendwie schon durch mein ganzes Leben gezogen hat: Vater aus Werther, Mutter aus Halle. Grundschule in Werther, weiterführende Schule in Halle. Kindheit in Werther verbracht, aber auch ein Jahr in Halle gewohnt. Dann wieder in Werther, bis ich wieder nach Halle gezogen bin. In Werther gearbeitet, dann umgezogen nach Halle. Na ja, auch nicht ganz nach Halle, mit dem Auto sind es zwei Minuten nach Halle und drei Minuten nach Werther. Ich bin ja heilfroh, dass ich es wenigstens zum Studium bis nach Bielefeld geschafft habe.   Dann kam Werthers Gedächtnis. Die naheliegende Frage ist also: Wird es irgendwann auch Halles Gedächtnis geben?  Der Altkreis Halle bis 1938 (Quelle: wikipedia). Der momentane Sachstand: Keine Ahnung. Lust hätte ich schon, und wenn man sich meine persönliche Historie ang...

"Kommen Sie zum Sterben nach Werther!"

Auch, wenn es makaber klingt - manchmal denke ich, dass die Stadt Werther in den 1950ern und 1960ern mit diesem Spruch hätte Werbung machen können . Und wenn nicht die Stadt, dann zumindest das Krankenhaus, das damals anscheinend einen ziemlich guten Ruf hatte. Leider (jedenfalls aus meinerForscherinnensicht) wurden die Todesursachen später nicht mehr festgehalten, sonst könnte ich das wahrscheinlich noch etwas konkretisieren. Nur mal als Beispiel:  Ich bin heute mit den Sterbeeinträgen von 1967 fertig geworden. Ja, ich erfasse in Werthers Gedächtnis auch diejenigen, die nicht in Werther gewohnt haben, sondern "nur" in Werther gestorben sind. Die gehören für mich auch dazu. Insgesamt sind in Werther im Jahr 1967 immerhin 159 Menschen gestorben . Davon waren 75 männlich und 84 weiblich, was mich nicht weiter überrascht hat, denn immerhin war das noch die Zeit, als man die Auswirkungen des Zweiten Weltkriegs (und des entsprechenden Männermangels, wenn man es denn so ausdrücken...

Kleiner Zwischenstand: 16. August 2021

Am Samstag hat sich der Arbeitskreis Genealogie Steinhagen mal wieder im Quellental getroffen. Zum ersten Mal in diesem Jahr! Und hoffentlich nicht zum letzten, natürlich abhängig von der Coronasituation. War schön! Wir waren zu zwölft, und von diesen zwölf Leuten hatten dann irgendwann immerhin zehn einen Apfelstrudel mit Vanillesoße vor sich stehen. Vielleicht sollten wir uns wirklich mal in die "Apfelstrudel-Gesellschaft" umbenennen. "Arbeitskreis Genealogie" klingt auch irgendwie förmlicher, als wir sind: Ein bunt gemischter Haufen Leute, der sich dafür interessiert, wie ihre Vorfahren früher so in der Gegend hier gelebt haben. Und vom Inhalt her sind wir auch tatsächlich nicht auf Steinhagen begrenzt. Da bin ich das beste Beispiel dafür: Steinhagen selbst taucht in meinem Stammbaum relativ selten auf (und wenn, dann nur in angeheirateter Form). Brockhagen aber umso mehr. Ein paar Amshausener habe ich auch, die ich erforsche. Es besteht auch kein Mitgliederz...