Direkt zum Hauptbereich

Merkwürdige Träume...

Letzte Nacht habe ich sogar von meiner Forscherei geträumt. 

Ich war in einem alten Gebäude, aber nicht alleine. Irgendjemand war bei mir, denn dieser Jemand meinte, unbedingt eine Mauer im Inneren dieses Gebäudes einreißen zu müssen, weil er mir unbedingt etwas zeigen wolle. Gesagt, getan - ich stand also vor einem Haufen roter angedötschter Ziegel und blickte auf... noch eine Wand, aber dieses Mal aus Beton. Und auf dieser Wand standen Geburts- und Todesdaten meiner Vorfahren Wilhelm Deppermann und Catrina Ilsabein Schwentker, und zwar extrem gut leserlich.

Das Blöde war nur, dass das Geburtsdatum des Herrn Deppermann nicht mit dem in meinem Stammbaum übereinstimmte und er danach am 9. Oktober 1760 in Dornberg geboren war, und zwar als Johann Wilhelm Deppermann. Und das bedeutete natürlich, dass ich mit meiner gesamten Deppermann-Linie komplett falsch lag...

Als ich aufwachte, musste ich mich erst zweimal schütteln, so real war diese Situation. Vor allem, weil ich auch die konkreten Daten gleich mitgeträumt habe (wenn es doch immer so einfach wäre!). Zählt das eigentlich als Albtraum?!

Egal.

[Ich habe auch schon mal geträumt, dass ich mit einem Klemmbrett in der Hand Eisbären auf einer Wiese in Amshausen zählen musste. Ich denke mal, der Realitätsgehalt ist ähnlich zu bewerten.]

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Als Hörste unabhängig wurde

Seit geraumer Zeit tendiert man ja dazu, Orte zusammenzulegen und einzugemeinden. Sinn und Zweck dieser Übung ist, wohl, sie besser verwalten zu können, wobei ich mir nicht immer sicher bin, ob das auch so klappt, wie es einmal beabsichtigt war. Und weil immer mehr Menschen aus den beiden großen Hauptkirchen austreten, passiert in diesem Bereich genau dasselbe: Pfarreien werden zusammengelegt. Vor etwas mehr als 300 Jahren, nämlich im Jahr 1707, konnte man die umgekehrte Entwicklung in Hörste beobachten: Hörste nabelte sich von der Haller Kirchengemeinde ab und wurde selbstständig!  Das Geld für den Kirchenbau hatte man übrigens durch eine Lotterie zusammenbekommen... Zu dieser Zeit lebten auch Vorfahren von mir in Hörste, zum Beispiel ein Teil meiner Fronemann-Sippe: Gerhard Hinrich Fronemann , Colon in Hörste 6, und seine Frau Anne Catharine geb. Heitmann . Beide waren im Jahr 1671 geboren worden und heirateten dann 1701. Die entsprechenden Eintragungen finden sich also im K...

Hilfe vom Sofa aus

Im Moment arbeite ich mal wieder etwas weniger an meinen eigenen Sachen, was aber nicht bedeutet, dass ich untätig bin. Vergrippt, ja, mitunter, aber untätig? Nee...  Bei den Arolsen Archives kann ich mich auch vergrippt und vom Sofa aus nützlich machen: Die Ausländermeldekartei des ehemaligen Amtes Halle (Westfalen) steht online, und es warten noch Tausende von Karten darauf, transkribiert zu werden. Hier ist der  Link .  Das Schöne ist: Man braucht kein Benutzerkonto , um mitzumachen. Das einzige, was man braucht, ist ein bisschen Zeit - und es könnte nicht schaden, wenn man Kurrent und Sütterlin lesen kann.  Man muss sich auch keine Sorgen machen, dass man etwas falsch macht, denn es gilt das Sechs-Augen-Prinzip . Soll heißen: Wenn nicht wenigstens drei Leute unabhängig voneinander dasselbe gelesen haben, wird die Angabe im Endergebnis nicht frei gegeben. Das finde ich persönlich jetzt mal sehr beruhigend, vor allem, wenn es um die Namen und Herkunftsorte der oft...

Der Arbeitskreis Familienforschung Steinhagen

... trifft sich wieder, und zwar am    Samstag, dem 21. Juni 2025,  um 14.30 Uhr  in der Alten Feuerwehr in Steinhagen-Amshausen.    Ja genau, das ist der Samstag zwischen dem Fronleichnams-Brückenfreitag und dem Sonntag des letzten langen Wochenendes dieses Halbjahrs. Mit den ganzen Feiertagen kann man ja nur durcheinander kommen...    ;-)