Sonntag, 26. Mai 2019

Wahlurne statt Kriegsgräberstätte.

Ich bin gerade dabei, die Wertheraner Sterbeeinträge aus den Jahren 1914 bis 1917 durchzuarbeiten. 1918 folgt dann in Kürze.

Im Gegensatz zu vielen anderen Jahrgängen liest man hier viele Ortsnamen, die man in den Sterberegistern sonst nicht sieht. Verdun. Givenchy. Ypern. Die wenigsten, die dort gestorben (worden) sind, waren älter als 30. Eher zwischen 19 und 25. Quasi halb so alt wie ich jetzt.

Sollte mich heute tatsächlich nochmal fragen, ob ich bei der Europawahl mitgewählt habe: Ja, sicher. Auch damit sich nie wieder solche Einträge in Sterberegistern finden lassen müssen.



Mittwoch, 1. Mai 2019

Braucht jemand noch ein Archion-Abo?

Wenn ja, dann sollte er (oder sie) sich beeilen - bis heute läuft noch das Jubiläumsangebot; den Ein-Jahres-Pass gibt es für 149,00 EUR (statt 178,80 EUR) und den 3-Monats-Pass für 43,50 EUR statt 52,20 EUR. Immerhin!

Ich habe mir inzwischen angewöhnt, mit einem 20-Tages-Pass zu arbeiten, und ich habe da noch ein paar Tage in meinem Kontingent, also habe ich leider nichts vom Sonderangebot. Aber für Kurzentschlossene kann das ja durchaus noch was sein, oder?

Und nein, ich werde nicht von Archion bezahlt. Leider. ;-)

Mittwoch, 17. April 2019

Herzlichen Glückwunsch Werther, Halle, Borgholzhausen und Versmold!


Es gibt etwas zu feiern! Heute vor 300 Jahren bekamen Halle, Werther, Borgholzhausen und Versmold die Stadtrechte! 

Wichtig war das vor allem, weil sich nun mehr Gewerbe in den jeweiligen Orten ansiedeln konnte. Und damit ging es wirtschaftlich bergauf. Für den Fiskus war die Sache insoweit lohnenwert, als es eine neue Steuer gab: Die Akzise, ihres Zeichens eine Verbrauchs- und Umsatzsteuer...

Gefühlt überall wird nun gefeiert. Wer sich für das Thema interessiert, der kann sich ja mal auf dieser Seite hier umgucken:


Viel Spass!

Sonntag, 14. April 2019

Ironie des Schicksals? Der Fahrradsturz des Amédé de Jongh aus Antwerpen

Zugegeben, hier im Blog hat man nun schon eine gefühlte Ewigkeit nichts mehr von mir gehört. Das bedeutet aber nicht, dass ich mich nicht genealogisch umgetan hätte, im Gegenteil. Zum Beispiel habe ich mal wieder ein paar Mittwoch-Nachmittage im Lesecafé des Schlosses in Werther verbracht und Sterbeeinträge gepinnt. Einer ist mir dabei besonders im Gedächtnis hängen geblieben.

Es ist Eintrag Nr. 55 aus 1916. Bei 1916 denkt man immer automatisch an den Ersten Weltkrieg, und auch dieser Eintrag hat tatsächlich etwas mit zu tun, wenn auch anders, als man zuerst meinen mag. Man verliert schnell aus den Augen, dass Krieg auch Gefangenschaft bedeutet, und auch in Werther gab es im Ersten Weltkrieg Kriegsgefangene. Wie auch immer genau diese Gefangenschaft ausgesehen haben mag.

Amédé de Jongh war einer dieser Kriegsgefangenen. Er war laut seines Sterbeeintrages 34 Jahre alt, geboren in Antwerpen am 26.08.1881 - also ein Belgier. Außerdem war er katholisch und verheiratet. Er "wohnte" in Theenhausen, und er starb am 09. Mai 1916 in Rotingdorf, "verunglückt durch Sturz vom Fahrrad". Soviel war von ihm bekannt. Aber das war's dann auch schon.

Ist es nicht eine Ironie - da überlebt man schon diesen elenden Krieg, wird gefangen genommen - und stirbt dann durch einen Sturz vom FAHRRAD? 

Außerdem stelle ich mir die Frage, ob er einfach nur ein schlechter Fahrradfahrer war, oder ob da nicht vielleicht sogar etwas mehr dahinter steckt. Vielleicht musste er ja auch nur einer Kuh auf der Straße ausweichen und landete im Graben? Wenn ich mir sogar noch heute diese eine fiese Kurve an der Käppkenstraße angucke, dann kann ich mir schon vorstellen, dass man da mit genug Tempo aus eben dieser Kurve fliegen und sich das Genick brechen kann. Die näheren Umstände dieses Fahrradsturzes sind vielleicht etwas mehr Recherche wert. Das wird aber ohne Archivarbeit kaum möglich sein.

Ich habe online ein bisschen nachgeguckt, was ich über Amédé de Jongh finden konnte. Und ja, ich bin fündig geworden, auf einer Seite namens www.wardeadregister.be, die man übrigens auch auf Deutsch abrufen kann:

Amédé de Jongh wurde nicht nur in Antwerpen geboren; er wohnte auch da. Seine Eltern waren Alphonse Louis und Anna Joanna Coleta geb. Vermeylen. Seine Witwe hat nun auch einen Namen: Sie hieß Amelia und war eine geborene van den Branden.

Als er 20 Jahre alt war, ging Amédé zum Militär, am 01.01.1902 wurde er in die Streitkräfte immatrikuliert (seine Matrikelnummer war die 102/51983). Seine Einheit ist mit "2 Li 4/3" angegeben, wobei "Li" für "Linienregiment" stehen soll.

Man findet auf der Website sogar die Information, dass er in Grab Nr. 31 auf dem Wertheraner Friedhof liegen soll. Schaltet man aber auf die niederländische Version der Seite um, dann findet man kein Grab in Werther, sondern einen "begraafsplaats" in Leopoldsburg, Belgien.  Die französische Version der Seite stützt das. Vielleicht liegt er ja tatsächlich in Werther, hat aber auch noch ein symbolisches (weil leeres) Grab in Belgien?

Amelia wird es hoffentlich gewusst haben. 






Dienstag, 26. Februar 2019

Meine DNA & ich

Seit dem Deutschen Genealogentag in Melle im Oktober erwische ich mich immer wieder dabei, darüber nachzudenken, ob ich meiner Forschung nicht auch eine neue Ebene hinzufügen soll, indem ich einfach mal gucke, was so eine DNA-Analyse bei einem der größeren Anbieter bringt.

Mein Hintergedanke dabei ist, dass ich ja tatsächlich Verwandte in den Staaten habe. Einen Teil kenne ich (wenn auch nicht persönlich, aber über Facebook bin ich auf dem Laufenden, was bei der lieben Verwandtschaft an der Westküste so los ist), aber einen anderen Teil kenne ich eben nicht - weil ich nicht weiß, wer da existiert. Vielleicht hat ja eine(n) meiner unbekannten Verwandten auch die Forscherleidenschaft gepackt?

Andererseits habe ich aber auch Bedenken - mir ist es immer schon unangenehm, wenn sie bei meinen Einreisen in die USA fürchterliche Fotos von mir machen (wie man halt so aussieht, wenn man gerade quer über den Atlantik geflogen ist und im Flugzeug wieder nicht schlafen konnte) und meine Fingerabdrücke nehmen, obwohl ich nun wirklich keine bösen Absichten hege. Meine DNA würde ich nochmal ein Stückchen höher ansetzen, und damit ist sie im Grunde - mit Ausnahme meiner Gedanken - das Privateste, das ich habe. Möchte ich wirklich, dass jemand da etwas abgleichen kann?

Ich bin hin- und hergerissen.

Deshalb meine Frage: Hat schon jemand da draußen entsprechende Erfahrungen gemacht?

Samstag, 19. Januar 2019

Werthers Kinder: Das Geburtsregister des Jahres 1908

Wo trifft man mich an einem Mittwochnachmittag im Januar? Genau, in Werther im Lesecafé des Schlosses, Geburtseinträge pinnen!

2019 sind die Geburtsregister von 1908 frei zugänglich geworden. Ich hatte wirklich meinen Spass!

Nicht nur, dass ich den Eintrag von meinem Opa Schwentker direkt vor mir hatte, mit der Originalunterschrift von Uropa, der die Ankunft seines Stammhalters wahrscheinlich stolz beim Standesamt angezeigt hat, denn er hatte immerhin acht Jahre darauf warten müssen (und alle anderen Kinder waren Mädchen...). Außerdem habe ich noch diverse Cousins und Cousinen meiner Großeltern gefunden, von denen ich keine Ahnung hatte, dass es sie überhaupt gab! Das Gedächtnis der Menschen ist so kurz...

Im Moment bin ich also dabei, diese 153 Einträge in Werthers Gedächtnis einzuarbeiten. Und währenddessen wieder ein wenig mit der Statistik zu spielen, genau wie im letzten Jahr.

Die Basisfakten:

männlich: 80
weiblich: 73
ehelich: 146
unehelich: 7
Einzelgeburten: 149
Mehrlingsgeburten: 4
totgeboren: 1
lebend geboren: 152

153 Kinder - das ist zwar eins weniger als im Jahr davor, aber trotzdem bin ich von der Konstanz dieser Zahl überrascht. Während 1907 die Mädchen eindeutig in der Überzahl waren (immerhin mit 81 zu 73), gab es nun mehr Jungs: Das Geschlechterverhältnis war dieses Mal 80 zu 73. Einer dieser kleinen Jungen wurde tot geboren, alle anderen Kinder waren am Leben. Zwei Zwillingspärchen gab es, einmal männlich/weiblich und einmal männlich/männlich. Auch die Zahl ist also konstant geblieben.

Was die Religionen angeht: Das lässt sich dieses Mal nicht ganz so genau sagen. Der totgeborene Junge wäre wohl katholisch gerworden, hätte er überlebt, denn seine Mutter war unverheiratet und katholisch. Bei drei anderen Kindern ist die Sache nicht so eindeutig, denn sie stammten, wenn man so will, aus "Mischehen" - mal war die Mutter katholisch, mal der Vater. Oder reformiert, das war einmal auch der Fall. "Lutherisch" zähle ich jetzt einfach mal zu "evangelisch". Jüdische Kinder gab es in diesem Jahrgang in Werther übrigens nicht.

Die Zahl der unehelichen Kinder hat im Vergleich zu 1907 leicht zugenommen, von 5 auf 7. Abgestellt habe ich dabei übrigens auf den Status zum Zeitpunkt der Geburt; ich habe es außer Acht gelassen, wenn die Mutter nachträglich noch geheiratet hat. Denn ein Ehemann, der später das Kind anerkannt hat, muss ja nicht zwingend auch der biologische Vater gewesen sein.

Kommen wir nun zu meinem Lieblingsteil in der Statistik-Spielerei:

Die Vornamen:

ein Vorname
11
zwei Vornamen
60
drei Vornamen
79
vier Vornamen
2
fünf Vornamen
0
gesamt
152

Dieses Mal gab es also keine Eltern, die ihrem Nachwuchs gleich fünf Vornamen mit auf den Lebensweg gegeben haben - vier waren das höchste der Gefühle. Aber die reichen ja auch. Standard waren immer noch drei Vornamen, wenn auch nicht mehr mit so großem Abstand wie im Vorjahr. Die Zahl mit 11 Nur-Einnamigen ist genauso hoch wie im Jahr 1907.

Was die Verteilung der einzelnen Namen angeht:

Platz
Mädchen
Jungen
1
Marie / Maria (32)
Heinrich (34)
2
Anna / Anne (20)
Hermann (28)
3
Johanne (17)
Wilhelm (24)
August (24)
4
Auguste (13)
Friedrich (14)
5
Luise (12)
Frida (12)
Gustav (9)
6
Emma (8)
Alwine (8)
Elisabeth (8)
Karl (7)
7
Erna (7)
Peter (6)
Paul (6)
Julius (6)
8
Martha (6)
Otto (4)
9
Helene (5)
Ernst (3)
Martin (3)
10
Else (4)
Rudolf (2)
Walter (2)
11
Alma (3)
Karoline (3)
Fritz (2)
12
Herta (2)
Charlotte (2)
Henriette (2)
Katharine (2)
Friederike (2)
Hanna (2)
Minna (2)
Georg (1)
Oskar (1)
Ludwig (1)
Johann (1)
Richard (1)
Eckhart (1)
Ewald (1)
Franz (1)
Anton (1)
Ferdinand (1)
Erich (1)
Erwin (1)
13
Hilde (1)
Elsabein (1)
Emilie (1)
Hedwig (1)
Lisette (1)
Paula (1)
Wilhelmine (1)
Klara (1)
Sophie (1)
Ernestine (1)
Elise (1)
Bertha (1)
Dora (1)



Man kann festhalten, dass man bei der Namensgebung der Mädchen wieder mehr Kreativität an den Tag gelegt hat. Bei ihnen habe ich 33 verschiedene Namen gefunden, bei den Jungs nur 28 (und wie schon erwähnt, die Jungs waren ja in der Mehrzahl). Und selbst dabei gab es noch ein Kind namens Franz Anton Ferdinand Otto - ohne den wären es nur 25 verschiedene Namen gewesen. 

Im Gegensatz zum Vorjahr gibt es aber wieder einen Johann und eine Elsabein. Das sind aber Einzelfälle.  

Überspitzt kann man sagen, dass der typische Wertheraner aus dem Geburtsjahrgang 1908 entweder Hermann Heinrich oder August Wilhelm hieß. Da wurden die Namen der Großväter immer noch ganz konsequent weitergegeben, wobei allerdings die Heinriche (Heinrichs? Was ist der Plural von "Heinrich"?) die Wilhelms an der Spitze der Liste abgelöst haben.

Bei den Mädchen traute man sich auch schon mal, vom üblichen Schema abzuweichen und Namen zu wählen, weil man sie schön fand. Der Trend zu Kurznamen hält aber an und kommt nun auch bei den Jungs durch: Fritz statt Friedrich. Auffällig finde ich aber auch, dass Paula und Pauline fast bzw. sogar ganz verschwunden sind (nur noch eine Paula; 1907 gab es noch fünf Paulas und dazu fünf Paulines). Auch Pauls gab es deutlich weniger als im Vorjahr (sechs im Vergleich zu elf). Ich bin schon gespannt, ob die im Jahr 1909 wiederkommen...

Ich werde es sehen - nächstes Jahr.

Montag, 7. Januar 2019

Die alte Frage: Ist Blut eigentlich wirklich dicker als Wasser?

oder: Wer sind eigentlich "Eltern"?


Dass die Antwort auf diese Frage nicht ganz so einfach ist, sieht man schon allein daran, dass unser Bundesjustizministerium im Februar 2015 einen Arbeitskreis "Abstammungsrecht" ins Leben gerufen hatte, in dem elf Sachverständige aus den Bereichen Recht, Ethik und Psychologie klären sollten, ob das deutsche Familienrecht  "angesichts der Vielzahl von Familienkonstellationen und der Entwicklungen in der modernen Reproduktionsmedizin" reformbedürftig sei. Dieser Arbeitskreis brauchte zwei Jahre, um zu dem Schluss zu kommen, dass das sehr wohl der Fall ist: Im Abschlussbericht werden immerhin geschlagene 91(!) Thesen zur Modernisierung des Abstammungsrechts aufgestellt. 

Man muss aber gar nicht mal alles auf die moderne Medizin schieben. Auch für den gemeinen Familienforscher, der sich meist noch nicht einmal mit Themen wie Samenspende und Leihmutterschaft befassen muss, ist der Elternbegriff manchmal doch mit einigen Komplikationen verbunden. 

Ein Beispiel gefällig? Hier ist eins: 

Nehmen wir mal an, dass ein Kind adoptiert wird. Das muss noch nicht einmal heißen, dass die biologischen Eltern früh gestorben sind - es konnte "damals" wie heute auch gut sein, dass einfach die wirtschaftlichen Verhältnisse es nicht zuließen, dass ein Kind bei seinen leiblichen Eltern aufwachsen konnte. Oft waren die späteren Adoptiveltern zwischenzeitlich auch schon als Pflegeeltern aktiv. Manchmal blieb es aber auch einfach bei dem Pflegeverhältnis.

Oder - auch sehr menschlich: 

Der Mann, mit dem die Mutter eines Kindes verheiratet ist, ist eben nicht auch dessen leiblicher Vater, und das Kind wächst als "Kuckuckskind" auf. Was ist, wenn man genau von diesem "Kuckuckskind" abstammt? Während heute ein DNA-Test solche Familien oft ziemlich schnell und gründlich auseinander bringt, wurden auch im 20. Jahrhundert solche Konstellationen oft (aber nicht immer) noch mit gewissen "Kompensationszahlungen" gelöst, die dann mit einer Stillschweigensklausel einher gingen. Klatsch und Tratsch wird es aber auch dort genug gegeben haben, denn manche Dinge haben sich wohl auch in den letzten Jahrhunderten nicht wesentlich verändert. 

In beiden Fällen fallen die biologische und die rechtliche bzw. die soziale Elternschaft auseinander. Wenn man sich die rechtliche Seite anguckt, dann sieht man sogar, dass bis vor nicht allzu langer Zeit nichtleheliche Kinder nicht als mit ihrem Vater verwandt galten, was man sich heute eigentlich gar nicht mehr vorstellen kann. 

Welche Linie sollte man also erforschen? 

Ich glaube, in dieser Situation ist es gerechtfertigt, sich beide Elternpaare vorzunehmen, aber das ist nur mein persönlicher Geschmack. Ich kann mich noch gut erinnern, wie wir damals in der Oberstufe im Pädagogik-Unterricht diskutiert haben, was denn nun entscheidender für die Entwicklung eines Kindes ist: Seine Gene oder seine Umgebung? Darüber könnte man wahrscheinlich endlos debattieren, aber aus meiner Sicht kann man im Endeffekt nur davon ausgehen, dass beides eine Rolle spielt. 

Ich würde die Forschung aber nicht auf die Spitze treiben, denn sonst wird es erstens unübersichtlich, und zweitens geht der Bezug zum eigentlichen Forschungssubjekt ja irgendwann verloren... 

Wenn ich auf solche Fälle treffe - und das ist durchaus schon vorgekommen -, dann ist mein Stammbaumprogramm in der Lage, beide Elternpaare zu erfassen und auch die jeweiligen Rechtsbeziehungen darzustellen. Aber auch dann, wenn ich kein Stammbaumprogramm nutzen würde, würde ich schon die Familie erforschen, in der mein Forschungssubjekt aufwächst, zumindest in der Eltern- und vielleicht auch noch in der Großelterngeneration, wenn alle unter einem Dach wohnten. Die Bezugspersonen halt. 

Ansonsten würde ich parallel dazu "ganz normal" bei den leiblichen Eltern weitermachen (man merkt, dass ich hier versuche, einen Bogen um das Wort "Blutlinie" zu machen: Es klingt so archaisch und bekommt schnell eine Konnotation, die ich hier nun wirklich vermeiden möchte...), oder zumindest mit den Leuten, die ich für die leiblichen Eltern halte. Denn wer weiß, vielleicht war der Vater ja doch jemand anders ...? 

Manchmal kommt mir der Gedanke, dass es ohne die DNA-Sache einfacher war... ;-)