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Posts mit dem Label "Wallenbrück" werden angezeigt.

Manchmal könnte es so einfach sein...

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Man findet ja vieles online, aber eben doch nicht alles. Die standesamtlichen Geburtseinträge aus NRW zum Beispiel. Bei den Geschwistern meines Urgroßvaters Hermann Heinrich Schwentker habe ich zwar alle ihre Namen und Geburtsdaten, aber die kommen aus den Wallenbrücker Kirchenbüchern .  Der Vollständigkeit halber hätte ich aber doch auch gerne Kopien der standesamtlichen Geburtseinträge , sofern es sie denn schon gab, denn nicht alle Geschwister wurden 1874 oder später geboren. Fünf aber schon.  Außerdem - und das ist der Hauptgrund - erhoffe ich mir, dass ich da ein paar Randvermerke mit den Sterbedaten finde. Von drei Brüdern Hermanns weiß ich zwar, wo sie abgeblieben sind (im Ruhrpott) und was sie beruflich machten (alle Handwerker), aber mir fehlen dummerweise die Sterbedaten. Mein Vater konnte mir seinerzeit schon nicht weiterhelfen, weil er auch nichts wusste. Ich weiß bis heute nur, dass sie alle den Zweiten Weltkrieg überlebt haben, und die Information stammt ausgere...

Kopfwasser?

Ich hatte ja schon in der letzten Woche erwähnt, dass ich im Moment mal wieder an den Wertheraner Sterbeeinträgen der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts sitze und mich insbesondere mit Pastor Tzschabrans Schrift quäle. Ich bin auch immer noch nicht fertig damit.  Eine Todesursache ist mir dabei aufgefallen, weil sie mir ständig über den Weg läuft und ich ziemlich wenig damit anfangen kann.  Kopfwasser.   Am häufigsten waren kleine Kinder betroffen, und zwar Pi mal Daumen eins auf jeder Doppelseite im Kirchenbuch. Oft genug finde ich aber auch zwei oder drei "Kopfwasser-Einträge" hintereinander. Das erscheint mir doch ziemlich viel.  Aber was bitte schön soll "Kopfwasser" sein?   Dass es sich um eine Flüssigkeitsansammlung im Kopf handelte, die so auffällig gewesen sein muss, dass sie auch ohne die heutzutage relativ problemlos verfügbaren bildgebenden Verfahren diagnostiziert werden konnte, liegt auf der Hand. Dass der Schädel eines Kleinkindes noch weicher und ...

Spitzbuben beim Schneidermeister

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  Im Haller Kreisblatt vom 22.03.1930 konnte man die folgende Meldung lesen:  "*Werther, 22. März. Eingebrochen wurde in der vorletzten Nacht bei dem Schneidermeister Schwentker an der Bielefelder Straße. Die Spitzbuben verschafften sich durch Ausschneiden einer Fensterscheibe Eintritt in den Ladenraum. Von den dort aufbewahrten Anzugstoffen wurden für 2000 M gestohlen." Die Bielefelder Straße, von der hier die Rede ist, ist heute die Alte Bielefelder Straße, und der Schneidermeister Schwentker, bei dem eingebrochen wurde, war der Bruder meines Urgroßvaters Hermann, der Schneidermeister Johann Wilhelm Schwentker . Der war 1877 in Wallenbrück geboren worden und hatte sich 1902 in Werther als Schneider selbstständig gemacht. Es würde mich also nicht wundern, wenn er auch meinem Uropa ein oder zwei Anzüge geschneidert hätte.  Quelle: Geschichtsportal Werther Das ist die (Alte) Bielefelder Straße um das Jahr 1930 herum, also ziemlich passend. Zur Orientierung, da sich in Wer...

"Kommen Sie zum Sterben nach Werther!"

Auch, wenn es makaber klingt - manchmal denke ich, dass die Stadt Werther in den 1950ern und 1960ern mit diesem Spruch hätte Werbung machen können . Und wenn nicht die Stadt, dann zumindest das Krankenhaus, das damals anscheinend einen ziemlich guten Ruf hatte. Leider (jedenfalls aus meinerForscherinnensicht) wurden die Todesursachen später nicht mehr festgehalten, sonst könnte ich das wahrscheinlich noch etwas konkretisieren. Nur mal als Beispiel:  Ich bin heute mit den Sterbeeinträgen von 1967 fertig geworden. Ja, ich erfasse in Werthers Gedächtnis auch diejenigen, die nicht in Werther gewohnt haben, sondern "nur" in Werther gestorben sind. Die gehören für mich auch dazu. Insgesamt sind in Werther im Jahr 1967 immerhin 159 Menschen gestorben . Davon waren 75 männlich und 84 weiblich, was mich nicht weiter überrascht hat, denn immerhin war das noch die Zeit, als man die Auswirkungen des Zweiten Weltkriegs (und des entsprechenden Männermangels, wenn man es denn so ausdrücken...

Die Spenger Geografie verwirrt mich...

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... und zwar nicht zu knapp!  Ich habe diverse Linien im Stammbaum, die zwischen den Kirchenbüchern von Wallenbrück und Spenge hin- und herpendeln. Sogar meine Schwentkers gehören dazu, denn mein Urgroßvater Hermann Heinrich wurde in Wallenbrück geboren und sein Vater Peter Heinrich in Spenge . Dessen Vater Johann Hermann wurde wiederum in Rotenhagen geboren, hat aber in Spenge geheiratet. Kein Wunder also, dass ich ein gewisses Interesse daran habe, wer wann wo gewohnt hat.  So ganz leicht macht mir Spenge das nicht. Es ist komisch, ich habe ungefähr zweieinhalb Jahrzehnte direkt nebenan in Werther gewohnt, aber die Male, die ich in Spenge gewesen bin, kann ich an einer Hand abzählen.  Quelle: wikipedia.org   Abgesehen davon, dass ich immer denke, dass Spenge auf einer Landkarte wie eine Hähnchenkeule aussieht, interessieren mich im Moment hauptsächlich die beiden westlichen Ortsteile, Wallenbrück und Bardüttingdorf . Ich glaube, dass die Wertheraner als solch...

Die "anderen" Gehrings

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Gehrings gab es in Werther wie Sand am Meer. Ich finde kaum eine Seite im Kirchenbuch, auf der der Name nicht in irgendeiner Schreibweise auftaucht. Deshalb war mein Urgroßvater August auch nicht der einzige Gehring, der Anfang des 20. Jahrhunderts in Werther wohnte. Während August seine Mühle in Häger betrieb, hatte sich sein älterer Bruder Wilhelm in Theenhausen Nr. 35 als Bäcker selbstständig gemacht. Er muss auch eine Bier-, Wein- und Café-Restauration betrieben haben, wie diese alte Postkarte hier zeigt:  Das Bild muss laut Geschichtsportal so um 1910 entstanden sein. Das kann hinkommen, denn die Kinderschar, die ich auf dem Foto sehe, ist - noch - recht klein. Das sollte sich in den folgenden Jahren noch ändern. Auch das Haus hat Wilhelm modernisieren lassen, denn vom Fachwerk war später nicht mehr viel zu sehen:  Das muss um 1915 gewesen sein, also nur ungefähr fünf Jahre später. Schon ein gewaltiger Unterschied. Nicht nur, was das Haus angeht, sondern auch die Anzah...