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Kurz und knapp und ohne Gedöns

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Wenn man ein eigenes Geschäft hat, dann muss man dafür sorgen, dass die Leute auch wissen, dass man etwas zu bieten und zu verkaufen hat. Das war vor 100 Jahren nicht anders als heute, wenn sich vielleicht auch der Stil ein wenig geändert hat...  Diese Anzeige hier hat mein Uropa Schwentker in der Festschrift zum 25. Bestehen des Turnvereins Werther geschaltet:  Einfach und auf den Punkt. Der Ostwestfale macht keine unnötigen Worte. Etwas erstaunt bin ich allerdings, dass keine Adresse dabei steht. Aber andererseits... so groß war Werther nun auch nicht. Wer etwas brauchte, der wusste, wo sie Uropa (und Opa) und "sämtliche Baumaterialien" finden konnten. Da konnte man sich die "Engerstraße 25" auch sparen...  

An der Chaussee nach Enger

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Als mein Urgroßvater Hermann Schwentker in den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts ein Haus für sich und seine zukünftige Familie baute, lag sein Grundstück noch nicht an der "Engerstraße", sondern an der "Chaussee nach Enger" .  Allem Anschein nach schien der Name berechtigt zu sein, denn zumindest zu der Zeit, als diese beiden Fotos hier entstanden sind, gab es dort tatsächlich  noch Bäume! Heute sieht es hier wesentlich anders aus: Das Kopfsteinpflaster ist genauso verschwunden wie der Baum; das Haus ist auch umgebaut worden. Zwar ist es immer noch rot verklinkert, aber die Fenster und ihre Verzierungen sind beim Ausbau des ersten Stockwerks auf der Strecke geblieben, was ich unheimlich schade finde. Allein vom Äußeren her betrachtet hatte das Haus damals mehr Charakter als heute, auch wenn das natürlich im Auge des jeweiligen Betrachters liegt. Hermann wollte als Maurermeister wohl zeigen, was er konnte.  Der Blick auf die andere Straßenseite zeigt aber, dass ...