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Posts mit dem Label "Die Schwieger-Sippe" werden angezeigt.

Der "Orientale" gehört der Vergangenheit an...

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  ... wenn es ihn den je gegeben haben sollte.  Nein, der Familienforschungsmuffel als solcher ist natürlich noch da. Wir haben einen weiteren Frankreichrundtrip mit kurzen Abstechern auf das Matterhorn und ins Aostatal überstanden, und wer weiß, wie sehr ich Berge liebe ( Ironie off ), dann kann man ungefähr erahnen, dass unsere Beziehung auch nach 30 Jahren noch einiges verträgt. Sogar die dicke Frau auf dem hohen Berg.  Zurück zum "Orientalen".  Wir erinnern uns: In der ersten Ethnizitätsschätzung , die MyHeritage jemals für den Familienforschungsmuffel gemacht hat, tauchte noch eine milde Wahrscheinlichkeit auf, dass da 0,8 %  "orientale Vergleichs-DNA" im Spiel sein könnte.  Faustregel: Wenn MyHeritage selbst sagt, dass es wahrscheinlich nicht so ist, dann ist es wahrscheinlich auch nicht so. Diese 0,8 % sind nun in der zweiten Ethnizitätsschätzung komplett verschwunden.  Hatte ich mir ja irgendwie gedacht...  Stattdessen haben wir nun:...

Der Plan für 2025

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Vor einem Jahr habe ich geplant, keine Pläne zu haben. Und was ist passiert? Ich habe mich irgendwie verheddert, oder zumindest ist das das Gefühl, das ich habe, wenn ich so an die letzten zwölf Monate denke, jedenfalls im genealogischen Sinn. Ich habe mal hier geforscht und mal da, mal hier ein bisschen editiert und mal da ein bisschen transkribiert. Und ab und zu mal zugehört und zugeliefert. Aber insgesamt? Nee, so richtig rund fühlt sich das nicht an.  Was kann also das einzige logische Fazit sein (außer, dass ich vielleicht ein kleines bisschen neurotisch bin, wenn um Genealogie geht)?  Richtig.  Ein Plan!  Es gibt wieder einen für 2025. Here we go:  1. Werthers Gedächtnis zu Ende digitalisieren.  Ein paar Buchstaben sind noch übrig. Und dann war da noch die Tatsache, dass mir einer dieser dicken schwarzen Ordner runtergefallen ist, während er offen war, und sich ungefähr 350 Blätter über den Fußboden unseres Wohnzimmers verteilt haben. Nicht, dass hie...

Es kam so über mich...

Eigentlich habe ich mich ziemlich gut geschlagen, was diesen ganzen elenden Black Friday-Hype angeht. Ich habe sehr, sehr viele Angebote in meinem E-Mail-Postfach gelöscht, ohne auch nur reinzugucken.  Viele, aber nicht alle.  Bei MyHeritage bin ich tatsächlich schwach geworden: DNA-Analyse für 33,00 EUR. Könnte daran liegen, dass mich Covid nun nach dreieinhalb Jahren doch noch erwischt hat. Könnte auch daran liegen, dass ich neugierig bin, was mir die DNA des Familienforschungsmuffels über die Herkunft seiner Vorfahren verraten kann. Ist da jetzt was Französisches dabei oder nicht?  Kurzum: Ich habe den Familienforschungsmuffel gefragt, ob er sich vorstellen könnte, mir eine DNA-Probe zu geben. Ich hatte ja eigentlich damit gerechnet, dass er die Notwendigkeit schlicht nicht einsieht. Er ist halt einer dieser Menschen, die sehr genau wissen, wer sie sind, ohne dass sie ihre eigene DNA dazu zu Rate ziehen müssen.   Die Antwort, die ich dann mit einem verschmitzten G...

Öcher Singsang in meinen ostwestfälischen Ohren

Nachdem ich nun Opa Wilhelm Schwartz ' Geburts-, Heirats- und Sterbedaten in Erfahrung hatte bringen können, habe ich mich direkt wieder an den Rechner gesetzt und zwei Mails geschrieben:  Einmal an das Standesamt in Aachen , um an eine Kopie von Wilhelms Geburtseintrag zu kommen, denn dann kenne ich auch seine Eltern. Ich habe mal ein bisschen in den alten Adressbüchern von Kohlscheid gestöbert, die man online finden kann. Es würde mich deshalb nicht wundern, wenn sein Vater auch ein Wilhelm war. Hier warte ich noch auf Antwort.  Das Standesamt in Eschweiler war dagegen war schneller. Ich bin inzwischen schon ganz happy, wenn das Telefon klingelt und die Vorwahl im Display mit "042" beginnt. Außerdem höre ich den "Öcher Singsang", wie ich ihn nenne,  extrem gerne. Diese Sprachmelodie, die so ganz anders ist die ostwestfälische hier. Wenn ich ehrlich bin, dann können meine ostwestfälischen Ohren sie zwar nicht wirklich vom Kölner Dialekt unterscheiden, aber egal...

Vielleicht war er ja noch nicht richtig tot...?

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Der Großvater mütterlicherseits des Familienforschungsmuffels war Friedrich Wilhelm Schwartz aus Kohlscheid bei Aachen . Wilhelm war sein Rufname, er war Bergmann , und mit Franziska geb. Derix verheiratet.  Das Kohlscheider Wappen: Drei Schlägel als Symbole des Bergbaus. Laut dem einzigen Onkel meines Mannes auf mütterlicher Seite sollte Wilhelm im November 1916 in Kohlscheid geboren worden sein. Und in Kohlscheid soll er auch gestorben sein. Nach der onkelschen  Erzählung soll er aus dem Krankenhaus gekommen und mit den Worten "Ich gehe jetzt sterben" die Treppe hochgegangen sein. Und das soll er dann auch getan haben.  Das muss irgendwann zwischen 1990 und 1993 gewesen sein. Der Familienforschungsmuffel wohnte da schon lange mit seinen Eltern hier in Ostwestfalen, so dass er das alles im Grunde nur noch aus zweiter Hand mitbekommen hat, zumal es im Informationsfluss zwischen Kohlscheid und OWL wohl gehakt hat. Wie das Leben halt manchmal so spielt.  Die Mutter ...

Französische Wurzeln?

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Es passieren noch Zeichen und Wunder!   Wir erinnern uns: Am 1. Januar hatte ich hier - passend zum neuen Jahr - eine kleine Liste mit Dingen gepostet, die ich 2023 gerne erledigen würde. Punkt Nummer 9 auf dieser Liste war " Familie Schwartz erforschen " - das sind die Vorfahren mütterlicherseits meines Mannes.  Der Ausgangspunkt ist folgender:  Ich wusste, dass die Großeltern meines Mannes der Bergmann Wilhelm Schwartz und seine Frau Franziska Derix waren, die in Kohlscheid bei Aachen gewohnt haben. Konkrete Daten hatte ich nicht; der Familienforschungsmuffel kann sich nur daran erinnern, dass sein Großvater Anfang der 1990er Jahre gestorben sein muss und seine Großmutter noch früher. Dazu muss man sagen, dass mein Mann schon im frühen Teenageralter Halbwaise geworden ist - die Generation, die man eigentlich über die eigenen Vorfahren ausfragen würde, fehlt also.  Es gibt aber noch einen Onkel, zu dem der Kontakt einigermaßen abgerissen war. Schade eigentlich, ko...

Eine kleine To-Do-Liste für das neue Jahr

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Hach, ein neues Jahr!  Komisch, dass da bei mir immer so diese Energie aufkommt, bei der es mir in den Fingern juckt, Listen zu schreiben. Ich gehöre allerdings zu denen, die schon immer gerne Listen geschrieben haben, schon alleine, weil es sich so gut anfühlt, etwas abhaken zu können.  Die logische Konsequenz dessen ist...  Meine genealogische To-Do-Liste für 2022:   Die Geburten von 1911 in Werthers Gedächtnis einarbeiten.  Die Trauungen von 1941 in Werthers einarbeiten.  Meine restlichen Familienfotos digitalisieren.  Die Vorfahren meines Mannes in eine eigene Stammbaum-Datei packen.  Jede Woche einen Blogpost veröffentlichen.  Einen Apfelstrudel im Quellental verspeisen.  Mein Bücherregal aussortieren.  Die kompletten Wertheraner Sterbeeinträge aus den 1960ern in Werthers Gedächtnis einarbeiten.  Einheitliche Familienblätter anlegen für meine Eltern, Großeltern, Urgroßeltern und Ururgroßeltern.  10 Veröffentlichungen ...

Update: Die Vorfahrenliste meines Mannes

Während Italien und Spanien sich im EM-Halbfinale abmühen, habe ich mich endlich mal aufgerafft, die Vorfahrenliste meines Mannes hier im Blog etwas auszubauen. Das sind jetzt zwar noch nicht alle Daten, die ich habe, und die Aachener Seite fehlt auch noch, aber es ist immerhin ein Fortschritt...

Hilfe aus dem Homeoffice: Die "kleine Fingerübung"

Wir sind nach Sturmtief Tristan immer noch ziemlich eingeschneit hier. Der Blick aus meinem Fenster auf den inzwischen in der Sonne glitzernden Schnee ist als Ausgleich dafür zwar traumhaft, aber ich kann ja nicht den ganzen Tag am Schreibtisch verdösen, oder?  Aus einer Spontanlaune hinaus habe ich beschlossen, mich der Schulte-Sippe aus dem Emsland zu widmen. Um das hier einmal einzuordnen: Die Großmutter meines Mannes war Maria Gesina Schulte . Ich wusste bislang nur, dass sie 1907 geboren war, aber der Geburtsort fehlte mir genauso wie die notwendige Information, wer denn ihre Eltern waren. Und wer schon mal im Emsland geforscht hat, der weiß, dass gefühlt drei Schulte-Kinder auf jeder Seite des Taufregisters stehen... außerdem sieht matricula-online.eu die Sache mit den Sperrfristen sehr, sehr eng: Für Taufen haben sie 120 Jahre angesetzt, und für Trauungen und sogar Sterbefälle glatt 100 Jahre. Ich persönlich finde das ein bisschen übertrieben, aber so isses nunmal. Ich bin...

Der Plan für 2021

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Gut, in einem Pandemiejahr fragt man sich, ob es sich überhaupt lohnt, Pläne zu machen, aber ich habe beschlossen, in diesem Punkt optimistisch zu bleiben!  Also:  Werthers Gedächtnis wird weiter wachsen und - hoffentlich - gedeihen. Da werden einige lose Enden verknüpft werden. Die Geburten von 1910 werde ich einarbeiten können. Und für alle, die sich fragen, ob ich weiter hier im stillen Kämmerlein (beziehungsweise in der Teeküche des Herrenhauses im Wertheraner Schloss) daran arbeite: Ja, das wird so sein. Ich gehe aber mal ganz stark davon aus, dass zumindest ein Teil dieses Opus in nicht allzu ferner Zukunft im Geschichtsportal Werther auftauchen wird. Ich weiß noch nicht genau, wann und was, aber immerhin schon mal in welcher Form: Als pdf zum Download.  Mein eigener Stammbaum wird wahrscheinlich nicht wesentlich wachsen, aber das ist in Ordnung, weil er "dichter" werden wird. Soll heißen: Mehr Quellen, weniger lose Enden. Das Internet macht's möglich, ohne dass ...

Lektion gelernt: Zwillinge (Teil 1)

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Wenn man an Zwillinge denkt, dann denkt man als erstes an das Wort "gleich". Gleiches Aussehen, gleiche Kleidung, gleicher Geburtstag... Halt. Das muss alles nicht zwingend sein. Abgesehen davon, dass es ja auch zweieiige Zwillinge gibt, bei denen man auf den ersten Blick keine so große Ähnlichkeit feststellen kann, und auch abgesehen davon, dass die Wahl der Kleidung völlig optional ist: Nur, weil jemand einen Zwilling hat, muss das noch lange nicht bedeuten, dass die beiden Zwillinge auch am selben (und erst recht nicht am gleichen) Tag Geburtstag haben! Nehmen wir zum Beispiel mal den Urgroßvater meines Mannes, Johann Hermann Schwarte . Er wurde am 05.11.1862 als Sohn des Käthners Hermann Heinrich Schwarte und seiner Frau Elisabeth geb. Brümmer "zwischen Walchum und Steinbild auf'm Berge" (ja, das ist ein Zitat) im Emsland geboren 1 . Sein "kleiner" Zwillingsbruder Bernhard Heinrich dagegen erblickte erst am 06.11.1862 das Licht der W...

Die Magie des Neuanfangs...

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Wie war das nochmal - jedem Anfang wohnt ein Zauber inne? Das erlebe ich gerade in Sachen Familienforschung. Nachdem ich ja nun ganz offiziell in die Familie meines Mannes eingeheiratet habe, fühle ich mich irgendwie legitimiert, auch da mal ein bisschen zu forschen. Obwohl er gebürtiger Rheinländer ist (ja, die Kombination aus Rheinländer und Ostwestfälin kann funktionieren, denn er wurde hier sozialisiert), ist die Sache mit weniger Fahrerei verbunden, als man gemeinhin meinen sollte, denn väterlicherseits stammt die Familie Schwarte aus dem Emsland und war - soweit ich bis jetzt weiß - durchgehend katholisch. Das bedeutet, dass die Kirchenbücher aus Lathen und Umgebung im Diözesanarchiv in Osnabrück liegen. Wenn man es erstmal geschafft hat, die B68 hinter sich zu lassen, ist man von Halle aus ziemlich schnell da. Der andere Teil der Familie war zwar (wieder: soweit ich bis jetzt weiß) katholisch, lebte aber in der Gegend von Aachen. Die ersten Namen, die ich hier nennen ...

"Du hattest eine Cousine namens Uschi?!"

Diese Frage stellte ich gestern - doch etwas entsetzt - meiner besseren Hälfte . Dem Mann, mit dem ich inzwischen seit 20 Jahren zusammen bin und von dem ich dachte, dass ich zumindest seine Cousins und Cousinen väterlicherseits auf die Reihe kriegte. Wie sich herausstellte, war das ein Irrtum. Wir waren gestern auf der Beerdigung seiner Tante. Einer seiner Tanten, um konkret zu sein. Im Gegensatz zu mir hat er davon nämlich einige (auch jetzt noch). Und als ich die Totenrede hörte, bei der dann auch erwähnt wurde, dass besagte Uschi ja schon tot sei, da läutete in meinem Kopf die genealogische Alarmglocke. Von einer Uschi hatte ich nämlich noch nie etwas gehört... Dazu sollte man wissen, dass meine bessere Hälfte aus einer doch ziemlich großen Familie kommt. Vor ein paar Wochen habe ich, die seit ungefähr 18 oder 19 Jahren ihre eigene Familie erforscht, dann auch tatsächlich mal angefangen, einen eigenen kleinen Stammbaum für meine bessere Hälfte anzulegen. Einfach nur so, um ...