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Die Letzte meiner Linie

Vor ein paar Tagen, um genauer zu sein am 22. Januar, war der 150. Geburtstag meines Urgroßvaters Hermann Heinrich Schwentker . Ich hätte es fast übersehen, wenn meine Mutter mich nicht daran erinnert hätte, und selbst sie hat ihn schon nicht mehr gekannt, weil er schon 1957 gestorben ist.  Es ist schon irgendwie merkwürdig: Hermann und seine Frau Marie Heidemann hatten insgesamt sechs Kinder, so dass man doch eigentlich meinen könnte, dass da heute noch eine gewisse Anzahl an Nachkommen vorhanden sein sollte...  Dem ist aber nicht wirklich so, und das liegt hauptsächlich an der Tatsache, dass gleich vier meiner fünf Großtanten unverheiratet gestorben sind , zwei schon im Kindesalter und zwei dann später als "alte Jungfern", wie man damals noch so charmant sagte. Nur eine der fünf Schwestern, auch eine Marie (die auch die älteste war) hat geheiratet und sich fortgepflanzt. Da leben noch zwei Enkel- und zwei Urenkelkinder. Weil Tante Marie aber bei der Heirat ihren Namen geä...

Wer schwängerte Fräulein Flandermeyer?

Ich hatte hier ja schon mal erwähnt, dass eine meine Ur-Ur-Großmütter eine gewisse  Katharine Elisabeth Flandermeyer war, die Johann Peter Heidemann geheiratet hat und am 3. Februar 1917 in Werther Nr. 89 starb.  Geboren wurde sie am 30. Januar 1842, und zwar in Groß-Aschen Nr. 12 . Ihre Taufe am 06.02.1842 habe ich im Kirchenbuch von Hücker-Aschen gefunden (dort Nr. 3/1842). Als Paten sind Marie Flandermeier in Spenge und Elisabeth Brennemann angegeben.  Mit Groß-Aschen und Hücker-Aschen ist das so eine Sache. Man sollte eigentlich annehmen, dass beide zusammengehören. So ganz richtig ist das aber nicht mehr, denn Groß-Aschen wurde 1970 in die Gemeinde Riemsloh eingemeindet, die wiederum zur Stadt Melle gehört und damit in Niedersachsen liegt. Hücker-Aschen dagegen war schon 1968 der nördlichste Ortsteil von Spenge geworden und gehört damit zu Nordrhein-Westfalen. Das sind die Konstellationen, die einem das Forscherdasein leichter machen...  Das wirklich Kompli...

Hermann Peter Heinrich Schwentker (1908-1966)

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Heute vor genau 55 Jahren, ist mein "anderer" Großvater gestorben, Hermann Peter Heinrich Schwentker . Mein "anderer" Großvater deshalb, weil ich ihn nie kennengelernt habe. Hätte ich aber gerne, denn irgendwie habe ich Probleme, mir eine Vorstellung von ihm zu machen. Hermann war am 15. Februar 1908 in Werther Nr. 203 geboren worden, als Sohn des Maurermeisters Hermann Heinrich Schwentker und dessen Frau Marie Elisabeth Heidemann . Er war das dritte Kind der beiden und ihr einziger Sohn, also war schon früh vorprogrammiert, dass er einmal das Baugeschäft an der Engerstraße weiterführen sollte. Bis er das alleinige Sagen hatte, musste er allerdings noch bis zum Tod seines alten Herrn im Jahr 1957 warten, denn Uropa Hermann ging auch im hohen Alter abends immer noch durch sämtliche Räumlichkeiten, um zu gucken, dass ja auch alle Lichter aus waren.  Das hier ist eindeutig mein Lieblingsfoto von ihm, weil er da so dynamisch rüberkommt. Und diese Haare! Ich weiß nicht...