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Der Beleg, dass man sich über Rechnungen auch freuen kann

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In Werther scheint es sich inzwischen herumgesprochen zu haben, dass ich da so ein gewisses Faible für Familienforschung habe. Ab und an passiert es dann, dass jemand zu meiner Sammlung das eine oder andere Fundstück beitragen kann.  Letzte Woche war das der Fall. Ich bekam ausnahmsweise mal zwei Rechnungen, über die ich mich wirklich von ganzem Herzen gefreut habe. Nicht nur, weil ich sie nicht selbst bezahlen muss, sondern auch, weil ich allen Ernstes zum ersten Mal die Unterschrift meines Großvaters Hermann Schwentker gesehen habe (jedenfalls, soweit ich mich erinnern kann).  Die erste dieser beiden Rechnungen bringt uns zurück ins Jahr 1953. Damals gab es zwei Hermann Schwentkers , Vater und Sohn. Der eine, Hermann Heinrich , war mein Urgroßvater, und der andere, Hermann Peter Heinrich , war mein Großvater. 1953 lebte Uropa noch (er starb erst vier Jahre später, 1957), aber das Tagesgeschäft führte Grunde Opa Schwentker. Ich weiß gar nicht, ob die Firma zu Uropas Lebzei...

Unterwegs mit dem AK Genealogie Steinhagen: Im Ziegeleimuseum in Lage (Teil 2)

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Ein kleiner Tipp: Für seinen Besuch im Ziegeleimuseum sollte man sich einen Tag mit einigermaßen gutem Wetter aussuchen, jedenfalls dann, wenn sich die Dauerausstellung angucken will. Wer genug Zeit mitbringt - mit ungefähr zwei Stunden kommt man aber ziemlich gut hin -, der kann sich die Entstehung von Ziegeln vom Lehm bis zum Brand im Laufe der Jahrhunderte angucken. Es gibt verschiedene Pfade mit unterschiedlichen Stationen, denen man folgen kann und die einem die gröbsten Schritte der Ziegelherstellung erklären. Für Kinder gibt es dazu noch extra Schautafeln, die den Prozess nochmal etwas spielerischer erklären. Dazu muss man aber halt von einem Gebäude zum anderen laufen, und wenn es regnet, dann dürfte sich der Spass aufgrunddessen doch etwas reduzieren. Richtig weitläufig ist das Gelände aber nicht. Kein Wunder, denn hier wurden tatsächlich früher Ziegel gemacht, und die Arbeitswege sollten ja auch dementsprechend kurz sein. Wer will (und auch den richtigen Tag erwischt), ...

Die "Schwentker-Schnute"

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Ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber oft genug habe ich wirklich Schwierigkeiten zu sagen, ob jemand seinem Vater oder seiner Mutter ähnlich sieht. Manchmal aber ist die Ähnlichkeit zwischen zwei Personen einfach nur frappierend. In meinem "Familienarchiv" habe ich einen Scan der Handwerkskarte meines Urgroßvaters Hermann Heinrich Schwentker (1873-1957).   Das gute Stück ist für mich gleich aus mehreren Gründen interessant: Grund 1: Es enthält seine eigenhändige Unterschrift ! Grund 2: Es enthält ein Passfoto von ihm in seinen späteren Jahren. Die Handwerkskarte wurde 1935 ausgegeben, als Hermann schon 62 Jahre alt war; man kann also annehmen, dass das Foto ungefähr zu dieser Zeit entstanden ist. Auch Vatermörder und Brille passen in die Zeit. Wenn ich es nicht besser gewusst hätte, dann hätte ich getippt, dass es erst später entstanden wäre, denn - ganz ehrlich gesagt - Hermann sieht wesentlich älter als 62 aus, oder nicht? Das mag auch an der Zeit gelegen ...