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Die Sache mit den Timelines

Wie es sich in meinem Post über Frau Ahlemeyer schon angedeutet hat - ich bin dabei, für jeden meiner direkten Vorfahren eine Timeline anzulegen - und zwar eine ziemlich ausführliche, einschließlich sämtlicher Quellen. 
Bin ich wahnsinnig? Ich hoffe nicht.
Letztlich hat mich die 52-Ancestors-in-52-Weeks-Sache dazu gebracht. Wenn man sich einen konkreten Vorfahren pro Woche vornimmt, dann möchte man auch alles Verfügbare in einer Übersicht haben, denn es erleichtert einem die Arbeit ungemein. Wenn ich im Durschschnitt einen Vorfahren pro Woche schaffe, dann werde ich aber trotzdem ein paar Jahre daran sitzen. Aber ich mache es ja auch freiwillig - es jagt mich ja keiner... gut Ding will eben Weile haben.
Was ich aber schon in dieser kurzen Zeit festgestellt habe ist, dass das eine verflixt gute Methode ist, um herauszufinden, wo noch Lücken sind und wie die einzelnen Familienverbände zusammenhängen. Ein Beispiel: Beim Tod eines Kindes fällt mir auf, dass ich das Sterbedatum nur aus dem Taufeintrag abgepinnt und den Sterbeeintrag noch nicht nachgeguckt habe. Der kommt dann auf meine To-Do-Liste.
Außerdem haben diese Timelines noch den Vorteil, dass sie den Fokus mal wieder etwas geraderücken. Wenn man wie ich alle Linien recherchiert, dann kann es eben schon mal sein, dass man in einer Nebenlinie etwas abschweift...
Meine To-Do-Liste wird in der nächsten Zeit also aller Wahrscheinlichkeit nach um diverse Punkte anwachsen. Wer weiß, welche Überraschungen mich da noch erwarten?! 

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