Samstag, 10. Januar 2026

Friedrich Wilhelm Fronemann - der Geschichte zweiter Teil

(hier ist Teil 1) 

Okay, wo waren wir? 

Ach ja. 

Es hätte alles so schön sein können. Wilhelm bewirtschaftete Hörste Nr. 37 und erweiterte seine Familie mit Marie Elisabeth. Caspar Henrich bewirtschaftete Hörste Nr. 6 und erweiterte seine Familie mit Johanne Friederike. Und mit Napoleon war man auch durch. Klingt fast nach ostwestfälischer Idylle. 

Ja, aber halt auch nur fast. Ich sag's ja ungern, aber von dem, was überliefert ist (die Quellen nenne ich unten), war es eine Frau, die es einfach nicht lassen konnte und unbedingt Unfrieden stiften musste. In Kombination mit einem Mann, der sich nicht durchsetzen kann oder will, kann das echt übel werden. 

Johanne Friederike meinte, dass Wilhelm Nr. 37 quasi okkupiert hatte und Nr. 37 eigentlich noch zu Nr. 6 gehörte, also nicht als eigenständiger Hof geführt werden sollte. Sprich: Ihr Mann sei immer noch Eigentümer von Nr. 37. Sie selbst konnte schlecht klagen (heute würde man sagen, ihr fehlte die Aktivlegitimation), aber ihr Mann. Und das tat er auch: Wilhelm flatterte eine Räumungsklage ins Haus. Man traf sich also vor dem Königlichen Land- und Stadtgericht Halle. 

Um es jetzt hier nicht unnötig kompliziert zu machen: Caspar Henrich (also Johanne Friederike) meinte, dass das Testament des Vaters der beiden aus dem Jahr 1812, mit dem der status quo bestätigt wurde, und der dann folgende Auseinandersetzungsvertrag zwischen den beiden Brüdern (man hatte irgendwann also doch mal beschlossen, dass es vielleicht sinnvoll war, etwas Schriftliches in der Hand zu haben - bezeichnenderweise in dem Jahr, in dem Caspar Henrich Johanne Friederike geheiratet hat... hörte man da schon die Nachtigall trapsen?) unwirksam waren. Deshalb sei Caspar Henrich Eigentümer geblieben. Als Begründung führte Caspar Henrich an, dass sich aus der Familiengeschichte ergäbe, dass Nr. 6 und Nr. 37 unteilbar seien (wir reden hier von früheren Generationen, die einen eigenen Blogpost wert sind), und dass Wilhelm ja selbst das Testament seines Vaters ignorierte, indem er den Kirchensitz Nr. 2 im Chor der Hörster Kirche, der zu Nr. 6 gehörte, stumpf weiterbenutzte, anstatt sich mit zwei Sitzen in Reihe 15 abzufinden. 

(Die Bedeutung zugewiesener Kirchensitze ist in den letzten beiden Jahrhunderten irgendwie abhanden gekommen...)

Wilhelm hielt dagegen: Vertrag sei Vertrag, und außerdem bewirtschafte er Nr. 37 nun ja immerhin schon seit 1807, mit der Billigung des Vaters, und die Lasten, die auf dem Grundstück lagen, trug er ja auch. 

Es kam, wie es kommen musste: Das Gericht entschied am 11.12.1822, dass Nr. 37 keinem von beiden alleine gehörte, sondern allen Erben gemeinsam, und wies die Klage ab. Frohe Weihnachten. Caspar Henrich allein hatte keinen Anspruch auf Räumung, die anderen Erben scheinen keine Ansprüche geltend gemacht zu haben, also konnte Wilhelm erstmal bleiben. Ich nehme an, er wird eine gewisse Erleichterung empfunden haben, dass sich an seinem Status nichts ändern würde. Wenn jemand seinen Weg so gegangen ist wie Wilhelm, dann stellt man sich nur äußerst ungern als Heuerling unter seinen Bruder - und dessen Frau. Ich könnte mir vorstellen, dass Friedrich Wilhelm dann seine Siebensachen gepackt und sich ganz woanders niedergelassen hätte. Aber das ist Spekulation. 

Die Begründung des Gerichts lautete zusammengefasst, dass sowohl das Testament des Vaters als auch der folgende Vertrag von 1812 unwirksam waren, weil man es versäumt hatte, beides gerichtlich beglaubigen zu lassen. 

Formfehler. So einfach, so stumpf, so schnöde. Andere Argumente, egal von welcher Seite, zählten für das Gericht nicht. Die Bürokratie konnte auch damals schon gnadenlos sein; das ist keine Erfindung des 21. Jahrhunderts. In diesem Fall dann aber zu Wilhelms Vorteil. Daran sieht man übrigens, dass es oft durchaus Sinn macht, sich von jemandem beraten zu lassen, der den juristischen Überblick hat... da wurde am falschen Ende gespart. Die Gerichtskosten für die Beglaubigung hätten mit Sicherheit unter dem gelegen, was Caspar Henrich nun an Kosten zahlen durfte. Die Frage ist nur, ob Johanne Friederike sich dadurch von ihrer Meinung hätte abbringen lassen. Nach dem, was ich so lese, wohl eher nicht. Zumal hier ja anscheinend keiner der Beteiligten auch nur ansatzweise an die Beglaubigung gedacht hatte. 

Immerhin - sie haben es bei dieser einen Instanz gelassen. Da überwog dann wohl doch die Vernunft. In der Familie wurde auch mündlich überliefert, dass Wilhelm und Caspar Henrich trotz der ganzen Sache immer gut miteinander konnten. Wenigstens das...  

Am 28.05.1823 schlossen Wilhelm  und Caspar Henrich dann einen Erbvertrag, der formwirksam war und Bestand hatte. Hörste Nr. 6 und Hörste Nr. 37 blieben getrennt und sind es auch bis heute. 

Im Grunde war also alles wieder beim Alten. Nur halt mit Umwegen. Man hätte es sich sparen können.  

Wieder hätte man meinen sollen, dass alles soweit in Ordnung sei. Das war es wohl auch, aber nur für ein paar kurze Jahre, denn am 23.07.1827 starb Marie Elisabeth, die Colona Kleine Fronemann und uneheliche Tochter der Anne Marie Brüggenkoch, in Hörste Nr. 37 an der Schwindsucht. Sie war gerade einmal 51 Jahre alt und hinterließ ihren Witwer und 6 minorenne Kinder, 2 Söhne und 4 Töchter. Am 26. Juli 1827 hat Wilhelm seine Frau dann beerdigt. Er hat sie um knapp 18 Jahre überlebt und nicht mehr geheiratet. Den Hof Nr. 37 bekam sein Sohn - Caspar Henrich. Und natürlich, Caspar Henrich war dessen Pate gewesen. Die Ironie ist unschlagbar. 

Nur der Vollständigkeit halber: 

Caspar Henrich starb als Kaspar Heinrich, und zwar im Alter von 81 Jahren am 4. März 1862 in Hörste Nr. 6 an leichtem Brustfieber ("seit Donnerstag der vorigen Woche, das mit einem Frösteln angefangen"). Und Johanne Friederike, die Unverwüstliche, überlebte alle. Sie starb erst am 27. November 1885 in Hörste Nr. 6, mit 93 Jahren. Eine Todesursache ist im Kirchenbuch nicht angegeben. 

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Quellen: 

Kirchenbuch der ev. Kirche Hörste, Kirchenkreis Halle (Westf.) 

Fronemann, Walter: "Hörste im Wandel der Zeiten - Chronik eines westfälischen Dorfes im Spiegel der Familiengeschichte Fronemann" 

Fronemann, Wilhelm, ergänzt von Fronemann, Walter: " Die Fronemann-Sippe und ihr Heimatdorf Hörste"  

Dienstag, 6. Januar 2026

Friedrich Wilhelm Kleine Fronemann

Das Problem bei vielen Vorfahren ist ja, dass man relativ leicht ihre Vitaldaten finden kann, aber etwas über ihren Charakter herauszufinden, ist dann schon wesentlich schwieriger. Es gibt aber auch Vorfahren, von denen etwas mehr überliefert ist als Geburts- und Sterbedaten. Einer davon ist Friedrich Wilhelm Kleine Fronemann

Wenn ich so etwas wie "Lieblingsvorfahren" habe, dann gehört er dazu. Schon alleine, weil er nicht immer gemacht hat, was von ihm in gesellschaftlicher Hinsicht erwartet wurde. Die Anmerkung in seinem Sterbeeintrag kann durchaus darüber hinweg täuschen, dass er öfter auch mal seine eigenen Regeln aufgestellt hat: 

"Ein durch seltene Geistesgaben eben so ausgezeichneter, als unterrichteter, braver und anständiger Mann, der seit 12. Januar 1840 ein Mitglied unseres Kirchenvorstandes war, und in allgemeiner Geltung gestanden hat."  

Okay. Ich lese daraus eine überdurchschnittliche Intelligenz, bin mir gleichzeitig aber auch sicher, dass er nicht immer von allen Pastoren als "anständig" in deren Sinne bezeichnet worden ist. Aber fangen wir mal am Anfang an. 

Wilhelm wurde am 23.08.1770 nicht als "Kleine Fronemann" geboren, sondern als "Fronemann". Sein Vater war Jobst Henrich Peters, der Catharina Maria Fronemann, die Erbin des Hofes Fronemann in Hörste Nr. 6, geheiratet hatte, und dadurch der Colon Fronemann geworden war. Zu der Zeit gab es zwar mit der Nr. 37 auch schon einen zweiten kleineren Fronemann-Hof in Hörste, aber zur Zeit Wilhelms Geburt waren beide Höfe in einer Hand (das war nicht immer so, und es würde auch nicht immer so bleiben), so dass das Kirchenbuch auch konsequent Hörste Nr. 6 als Adresse angibt. 

Wilhelm war nicht das einzige Kind seiner Eltern, und er war auch nicht der einzige Sohn. Der am 09.04.1780 geborene Caspar Henrich war als jüngster Sohn der Anerbe. Demzufolge war Wilhelm "draußen" und hätte sich eigentlich nur noch auszahlen und als Heuerling verdingen können. 

Das war nicht so ganz sein Plan. 

Hier kommen dann zwei Faktoren ins Spiel, das heißt, eigentlich drei. 

Zum einen hatte sich Wilhelm verliebt. In Marie Elisabeth Brüggenkoch

Dann gab es da ja noch den Hof Nr. 37. Wilhelm fand, dass er ja zumindest den bewirtschaften sollte, und zwar nicht nur als reines Anhängsel zu Nr. 6. 

Und dann war da noch seine Schwägerin, Johanne Friederike Fronemann geb. Mattlage, Caspar Henrichs Frau...

Wenn sich Wilhelm einmal etwas in den Kopf gesetzt hatte, dann zog er das auch durch. 

Seine Auserwählte, Marie (manchmal auch Maria) Elisabeth Brüggenkoch, war insofern nicht standesgemäß, weil sie unehelich geboren worden war.  Sie kam am 20.01.1776 in Hörste Nr. 42 zwar auf dem Hof Brüggenkoch zur Welt, aber halt nicht als Tochter des Colons, sondern als Tochter der Colonstochter Anna Maria Brüggenkoch. In ihrem Taufeintrag ist aber immerhin auch ihr Vater angegeben: Johann Friedrich "Gropps in der Halle". Also Groppe in Halle. Und der war Wirt. 

Oha. 

Es sah also erstmal so aus, also wäre Marie Brüggenkoch dazu bestimmt, ebenso eine uneheliche Mutter zu werden wie ihre eigene. Und das passierte auch: 

Kirchenbuch Hörste


Das hier ist der Taufeintrag des ersten Kindes der beiden: Catharina Maria, geboren am 11. Mai 1804 in Brunes Kotten in Hörste Nr. 24. Unehelich. Aber natürlich steht Wilhelm als Vater im Kirchenbuch. Ist ja auch seins. Nicht "angeblich", nicht "vielleicht". Würde in der sechsten Spalte von links nicht "unehel." stehen, dann fiele das gar nicht weiter auf. 

Wilhelm machte halt gerne Nägel mit Köpfen. Und nicht nur einmal.  

Das zweite Kind kündigte sich an, und es wurde geheiratet. Am 6. Januar 1807 im Pfarrhaus in Hörste. Bräutigam und Braut waren da immerhin schon 37 bzw. 31 Jahre alt, für damalige Verhältnisse also wirklich nicht mehr die Jüngsten. Die kleine Marie Catharine kam dann auch keine zweieinhalb Monate nach der Hochzeit am 15. März 1807 zur Welt. Und zwar als Tochter des Colons Kleine Fronemann in Hörste Nr. 37. 

Wilhelm hatte sich durchgesetzt und war auf die Leibzucht gezogen, wie er später angab, mit der Einwilligung seines Vaters. Und weil die Leibzucht Nr. 37 auch schon in früheren Generationen als eigener Hof geführt worden war, wurde er damit zum "Colon Kleine Fronemann". Eigentlich logisch. 

Im Grunde hätte nun alles gut sein können. Wilhelms kleine Familie wuchs und gedieh; unter anderem kam am 10.07.1815 die Tochter Johanne Friederike zur Welt, die einmal meine Ur-Ur-Ur-Großmutter werden sollte. 

Friederike wurde aber nicht gerade in eine familiäre Idylle hineingeboren. Im Gegenteil. Es war alles kompliziert. 

Da war zunächst mal die große Politik, also Napoleon mit seinen Expansionsplänen. Zwischen den beiden Höfen Nr. 6 und Nr. 37 lag bis vor kurzem (und wenn auch nur für ein paar Jahre) eine Staatsgrenze - die einen Fronemanns gehörten nun zu Frankreich, die anderen zum Königreich Westphalen unter Napoleons Bruder Jerome. Napoleon und Jerome hatten Wilhelm und sein jüngerer Bruder Caspar überstanden, aber den Eltern der beiden ging es nicht mehr gut. Seit dem Herbst 1813 war ihre Mutter Catharine Marie nicht nur seit 1809 bettlägerig, sondern musste laut Randbemerkung bei ihrem Sterbeeintrag auch "wie ein kleines Kind gewartet" werden. Sie starb am 12. Februar 1816 in Nr. 6 an Gicht, und der Pfarrer schrieb: "Für sie war Sterben Gewinn." 

Es dürfte für alle nicht leicht gewesen sein. 

Diejenige, die ab 1812 den Haushalt in Nr. 6 geschmissen hatte, war Johanne Friederike Fronemann geb. Mattlage, Caspar Henrichs Ehefrau. Ja, auch der Anerbe hatte irgendwann geheiratet und war seinerseits dabei, die Familie zu vergrößern. Ich finde den folgenden Satz über sie: "Johanne Friederike Mattlage scheint eine tüchtige und ausgezeichnete Frau gewesen zu sein, allerdings mehr durch Willensstärke und Intelligenz ausgezeichnet als durch Liebenswürdigkeit und Güte." Klingt jetzt eher respekteinflößend als sympathisch, aber man kann halt nicht alles haben. 

Jobst Henrich Peters genannt Fronemann war am 20. Mai 1817 gestorben. Und dann ging der Streit richtig los. 

Fortsetzung folgt.  

 

Donnerstag, 1. Januar 2026

Ein frohes Neues! oder: Der Plan für 2026

(c) Flora Luna Seven bei pixabay


Dieselbe Prozedur wie im letzten Jahr: Ich sitze hier und überlege, was ich denn gerne machen und erforschen würde in den nächsten zwölf Monaten. Und während ich hier so vor mich hin denke, fängt es draußen leicht an zu schneien. 

Ja, ich hätte nichts gegen ein etwas magisches 2026, eins, in dem wir insgesamt bessere Laune haben und uns nicht immer nur durch die ganzen schlechten Nachrichten, die zweifelsfrei auch in diesem Jahr kommen werden, den Blick auf das verstellen lassen, was gut ist auf dieser Welt. Ist zwar leichter gesagt als getan, aber manchmal hilft da auch ein Blick in die Vergangenheit, um die Gegenwart wieder schätzen zu lernen. 

(War das nicht ein genialer Übergang zum eigentlichen Thema?) 

In den früheren Jahren war es ja immer so, dass ich mir entweder eine hübsche To-Do-Liste gemacht habe (von der ich dann vielleicht so etwas mehr als die Hälfte der Dinge abhaken konnte), oder dass ich mich stumpf geweigert habe, mir einen Plan zu machen. Dieses Jahr wird irgendwo dazwischen liegen. 

Klar, ich will an Werthers Gedächtnis weiterarbeiten und auch die Geburten von 1915 eintragen. Das ist irgendwie auch mein kleines genealogisches Ritual geworden, und Geburten machen an sich immer Spass, auch wenn ich wieder diverse Vermerke finden werde, wenn welche von den Jungs, die ja im vollen Ersten Weltkriegsjahr geboren sind, den Zweiten Weltkrieg nicht überlebt haben. Ich bin schon ein bisschen neugierig, Werthers neuen Stadtarchivar dann auch mal in persona zu sehen und nicht nur in der Zeitung. Und die letzten schwarzen Ordner werden dann wohl auch verschwinden und Platz für Neues machen, wenn auch mit ein bisschen Wehmut, aber hey - Veränderung ist Teil der Geschichte. Und das ist auch völlig in Ordnung so. 

Was noch passieren wird: Ich werde mir Uropa August Gehrings Entnazifizierungsakte zu Gemüte führen und das Beste hoffen. Die Entnazifizierungsakten für den alten Kreis Halle sind im Gegensatz zu denen aus Bielefeld noch nicht in digitalisierter Version online, aber das wird wohl im Laufe des Jahres noch passieren, und dann werde ich gucken, ob ich mein Bild von August revidieren muss. Ich war ja überrascht, dass es überhaupt eine gibt, auch wenn ich weiß, dass seine Tochter, also meine Großmutter, ja den Nazis gegenüber nicht ganz abgeneigt war (ich weiß nicht, bis zu welchem Grad, deshalb formuliere ich das eher vorsichtig, und ich wüsste nicht, wen ich fragen könnte, um das genauer herauszufinden). Butter bei die Fische. Wenn es so war, dann war es so. 

Und ansonsten? Lose Enden verknoten, wo es geht, und mal gucken, was das Jahr so bringt. Kein Druck, mehr Spass haben - und die Fußball-WM zum Editieren nutzen. 

Kein schlechter Plan, denke ich.  

Euch allen ein wunderschönes neues Jahr 2026!  

 

Dienstag, 30. Dezember 2025

Ein kleiner Rückblick auf 2025

(c) epikur auf pixabay

Es stimmt schon: Je älter man wird, desto schneller fliegt die Zeit. Wahrscheinlich werde ich heute in einem Jahr auch wieder hier sitzen und mich wundern, wo denn das Jahr geblieben ist. Aber solange man sich noch wundern kann...

Wenn ich mal so gucke, was ich mir vor einem Jahr so alles für 2025 vorgenommen hatte - was davon habe ich umgesetzt? 

1. Werthers Gedächtnis zu Ende digitalisieren.

Ähm... nein. Aber ich bin wieder dabei. 

2. Die Schwartz-Kuckelklkorn-Linie weiter erforschen. 

Nicht passiert. Ich hänge immer noch fest. 

3. Einen Vortrag beim Westfälischen Genealogentag hören. 

Ist passiert. Und es war nicht nur einer. Online zählt auch. 

4. Die Geburten von 1914 in Werthers Gedächtnis einarbeiten. 

Passiert. Komplett. Check. 

5. Die Wertheraner Opferliste des Zweiten Weltkriegs soweit wie möglich vervollständigen. 

Immer noch in Arbeit. Die Liste ist zwar wesentlich länger geworden, aber immer noch nicht fertig. 

6. Die Haller Meldekartei checken. 

Ja, habe ich gemacht. Und auch die eine oder andere Überraschung dabei gefunden. Ich habe hier nur noch nicht darüber berichtet. 

7. Meine Ancestry-Ergebnisse mit denen von My Heritage vergleichen. 

Passiert. Und wesentlich schlauer bin ich immer noch nicht. 

8. Mir die Hörster Kirche von innen angucken. 

Das wäre vielleicht leichter, wenn ich einen Gottesdienst besuchen würde. Aber genau da ist der Haken. 

9. Meine handschriftlichen Notizen in Werthers Gedächtnis einarbeiten. 

Sagen wir mal... teils. 

10. Meine Stammbaum-Forschungen in einem Ordner übersichtlich zusammenfassen.  

Ja, darüber muss selbst ich lachen. Aber ich mag meinen Optimismus... 

Na ja, immerhin ein paar Sachen abgehakt.  

  

Sonntag, 28. Dezember 2025

Werthers Gedächtnis: Nachnamen mit "W"

Was soll ich sagen? Ja, ich sitze wieder an Werthers Gedächtnis. Und zwar am Buchstaben W wie Weihnachten. Man könnte auch sagen, an W wie Wie-viele-denn-noch? Ich bin immer wieder erstaunt, wie viele Namen mit diesem Anfangsbuchstaben in Werther im Laufe der Zeit aufgetaucht sind. Und mit vielen könnte man auch ostwestfälisches Namensbingo spielen... 

Wie immer gilt: Phonetisch denken! 

Wächter, Wächtler, Wachtrup, Wacker, Wagemann, Wagener, Wagner, Wahner, Wakob, Walbaum, Waldeyer, Waldhecker, Walkenhorst, Wallenczus, Walsen, Walter, Wanke, Warner, Warstat, Waßmund, Waterbör, Watermann, Wazinski, 

Weber, Webing, Wecker, Wedekamp, Wedertz, Weege, Weeke, Wefelmeyer, Wefer, Wefing, Wegener, Wegmann, Wegner, Wehmeyer, Wehmhöfer, Wehrenbrecht, Wehrendorf, Weidkamp,  Weiffen, Weigang, Weimann, Weinberg, Weiner, Weinhorst, Weiß, Weissmüller, Weitekämper, Weithöner, Weitkamp, Welland, Wellerdiek, Wellhöner, Wellmann, Welscher, Wemhoener, Wendel, Wendischhoff, Wendt, Wenker, Wentrup, Werner, Werning, Wessel, Wesselmann, Wesselschmidt, Wessling, Westendorf, Westerbeck, Westerhaus, Westerheide, Westermann, Westheide, Westkamp, Westphal, Wetzlar, Weyerstall, 

Wibbelmann, Wibbing, Wibbold, Wichmann, Wieben, Wiede, Wiedemann, Wiedenbrück, Wiedey, Wiegrewe, Wiehe, Wieland, Wiemann, Wiemer, Wienands, Wienekamp, Wienkemeier, Wienkötter, Wienstrath, Wierhake, Wierzoch, Wiese, Wiesner, Wiete, Wiethölter, Wiethüchter, Wigang, Wilberding, Wildmann, Wilhelm, Wilke, Wilkenhöner, Willmann, Wilting, Wimmer, Windau, Windmann, Winkelhage, Winkelmann, Winkler, Winschall, Winter, Winterrath, Wippermann, Wisbrock, Wischmeier, Wischnewski, Wisgreve, Wissmann, Witt, Witte, Wittemeier, Wittemöller, Wittenberg, Wittenbreder, Wittenbrock, Wittenstein, Witter, Witthoff, Wittland, Wittler, 

Wöhrmann, Wolbrecht, Wolf, Wölke, Wollseifer, Wolter, Woltmann, Wömmel, Woppmann, Wortmann, Woschek, Wostbrock, Wöstendiek, 

Wulbrede, Wulf, Wulfmeyer, Wulfrath, Wullenkort, Wüllner, Wunderlich, Wunsch, Wurbs, Würfel, Wurst, Wuthe, Wutzke. 

Also doch nicht nur Walkenhorsts und Wulfmeyers... ;-)