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Es werden Posts vom April, 2013 angezeigt.

Woher kamen eigentlich die Schwentkers?

Gute Frage. Irgendwie ist der eigene Name doch immer noch der, der einen am meisten interessiert, oder? Das liegt wahrscheinlich daran, dass man die größte Bindung dazu hat; jedenfalls ist das bei mir so. Ich bin nunmal als eine "Schwentker" geboren (auch wenn ich durchaus anerkenne, dass das aufgrund der westfälischen "Genannt-Namen" durchaus ein Zufall ist), und ich habe auch vor, als eine "Schwentker" zu sterben, wenn auch hoffentlich nicht in allzu naher Zukunft. Soll heißen: Selbst wenn ich mich irgendwann dazu hinreißen ließe, einen Standesbeamten in eigener Sache aufzusuchen, würde ich meinen Namen behalten- und zwar als einzigen Namen, weil ich mit Doppelnamen nicht wirklich viel anfangen kann. Was ich über den Ursprung des Namens "Schwentker" weiß, ist, dass ich zumindest meine Sippe in den Wertheraner Kirchenbüchern bis zu ihrem Anfang zurückverfolgen kann; es haben also auch schon Anfang des 17. Jahrhunderts Schwentkers im Kirchspiel...

Der Eisbär auf der Hannovermesse

Nun ist also die Hannovermesse wieder zu Ende. Dieses Jahr wird wahrscheinlich dadurch in Erinnerung bleiben, dass die Mädels von "Femen" ihre Meinung zu Herrn Putin plakativ dargelegt haben. Nun ja, so ganz unrecht haben sie ja nicht, wenn ich mir so die neuesten Entwicklungen angucke, und der verwirrte Gesichtsausdruck meiner Namensvetterin Merkel war wirklich unbezahlbar. Im Jahr 1950 ging es dagegen eher gemächlich auf der Hannovermesse zu, wie dieses Foto beweist: Da musste man sich nur Sorgen machen, dass sich von hinten ein Eisbär anschlich und die Frauen in den Arm nahm... zumindest diese beiden haben allen Anschein nach ihren Spass gehabt! Ein herrliches Foto, oder? Und gleich drei Generationen der Gehrings und Schwentkers zusammen auf einem Bild - mit Eisbär...

Ich will meine gestohlenen Jahre zurück!

Nach jahrelangem Vor-mir-her-Schieben habe ich mich nun tatsächlich an die beinahe schon monumentale Aufgabe gemacht, meinen eigenen Stammbaum von meiner uralten amerikanischen Family Tree Maker-Version in eine den heutigen Standards angemessene Software zu verschieben. Zugegeben, ich konnte mich auch lange nicht entscheiden, welche Software ich mir zulegen sollte, aber irgendwann war die Schmerzgrenze eben überschritten. Ich weiß schon, weshalb ich diesen Moment gefürchtet habe . .. zu recht.  Das Konvertieren in eine gedcom-Datei war kein Problem, und auch das Importieren in die neue Software ging reibungslos. Bis auf ein paar " kleine Kleinigkeiten ", die mir gerade den letzten Nerv rauben:  Ich habe die Angewohnheit, bei Personen, von denen ich zwar weiß, wann sie geboren wurden, aber nicht, wie es nach der Taufe mit ihnen weitergegangen ist, als Sterbedatum einen Zeitraum von 100 Jahren einzugeben (erstens habe ich eine Vorliebe für runde Zahlen, und zweitens dürft...

Uropa August und sein Opel P4

Neulich verbrachte ich meine Mittagspause bei meinen Eltern und stöberte in ihrer Zeitung. Im Lokalteil fand ich einen Artikel über jemanden hier aus dem Altkreis Halle, der tatsächlich noch einen Opel P4 besitzt. Kommentar von meinem Vater: "Ach, so einen P4 hatte Opa auch..."  Und mit einem Schlag war mein Interesse an Personenkraftwagen der Firma Opel aus den 30er Jahren geweckt, denn diese Information, die mein Vater da so selbstverständlich ins Gespräch einwarf, war mir in diesem Moment vollkommen neu. Zunächst musste ich aber erst einmal kurz abklären, welcher meiner Urgroßväter denn gemeint war, denn im Gegensatz zu mir hatte mein Vater das Glück, noch seine beiden Großväter kennenzulernen. Der P4-Besitzer war derjenige mütterlicherseits, der Müllermeister August Gehring aus Häger. Das hier ist August Gehring: Und das hier ist ein Opel P4: Quelle: wikipedia Ich kann mir nicht helfen, irgendwie hatten Autos damals mehr Charakter als heute, oder? ...