Direkt zum Hauptbereich

Posts

Es werden Posts vom August, 2015 angezeigt.

Erster Weltkrieg: Teilnehmer aus der Stadt Werther, Nachnamen mit "H":

(aus: "Das Kirchspiel Werther und der Krieg von 1914-1918") Nachname, Rufname, Beruf, Hausnummer, Dienstzeit, Dienstgrad Anführungsstriche (") kennzeichnen Brüder.  Habighorst , Hermann, Nr. 61, Zigarrenmacher, 1915-1918, Gefreiter Hagemann , Karl, Nr. 46, Gärtner, 1915-1918, Gefreiter Hagemann , Hermann, Nr. 24, Sattlermeister, 1914-1918, Gefreiter Hageresch , Hermann, Nr. 257, Fabrikabeiter, 1914-1919, Musketier Harms , Erich, Nr. 58, Kand. d. Phil., 1914 (gefallen), (keine Angabe)  Haselhorst , Heinrich, Nr. 90, Gerber, 1917-1918, Sanitäts-Unteroffizier Haubrock , Wilhelm, Nr. 94, Arbeiter, 1915-1918, Musketier " , August, Nr. 94, Arbeiter, 1914-1918, Musketier " , Gustav, Nr. 94, Telegraphenerb., 1917-1919, Grenadier " , Karl, Nr. 94, Handl.-Gehilfe, 1918-1919, Funker Hauhardt , Friedrich, Nr. 45, Schneider, 1914-1918, Gefreiter Hauptmanns , Adam, Nr. 107, Arbeiter, 1914-1917, Pionier Heermann , Wilhelm, Nr. 160, Fabrikar...

1. Weltkrieg: Teilnehmer aus der Stadt Werther, Nachname mit "F":

(aus: "Das Kirchspiel Werther und der Krieg von 1914-1918") Nachname, Rufname, Beruf, Hausnummer, Dienstzeit, Dienstgrad, Anführungsstriche (") zeigen Brüder an. Fehn , Karl, Nr. 89, Dreher, 1917-1919, Kanonier Fehse , Adolf, Nr. 186, Maurer, 1914-1918, Wehrmann  Fleethe , Hermann, Nr. 242, Zigarrenarbeiter, 1916-1918, Landsturm Fischer , Ewald, Nr. 26a, Fabrikarbeiter, 1915-1917, Füsilier " , Heinrich, Nr. 89, Fabrikarbeiter, 1915-1919, Musketier " , Hugo, Nr. 212, Zigarrenarbeiter, 1914-1918, Unteroffizier Freese , August, Nr. 33, Schlachtermeister, 1915-1918, Gefreiter Frensing , Fritz, Nr. 249, Fabrikarbeiter, 1914-1918, Gefreiter

Das Gehring-Projekt: Gehrings, Gehrings, und nochmal Gehrings

Wenn ich mir die Gehrings wirklich noch einmal vornehmen will, dann muss ich in der "Neuzeit" anfangen; eine andere Wahl habe ich nicht. Wenn man so will, dann wird das mein persönliches "Genealogy-Do-Over". Das Problem, vor dem man als Forscher steht, wenn man die Gehrings im Kirchspiel Werther auseinandernimmt, ist nämlich, dass es in Werther vor Gehrings nur so wimmelte (und es auch heute noch ziemlich viele davon gibt). Schon alleine aus dem Wertheraner Stadtgebiet nahmen 12 Gehring-Männer am Ersten Weltkrieg teil (vier davon sind gefallen) 1 , und das, obwohl in Werther-Stadt im Jahr 1910 nur insgesamt 2.183 Menschen gewohnt haben 2 . Wenn man die Kirchenbücher durchguckt, dann findet man kaum eine Seite, auf der der Name Gehring (in früheren Zeiten auch oft "Gering" geschrieben) nicht auftaucht. Vor allem Ende des 19. Jahrhunderts, als sich die Gehrings ziemlich erfolgreich fortgepflanzt hatten, verteilten sie sich ziemlich gleichmäßig und vor...

1. Weltkrieg: Teilnehmer aus der Stadt Werther, Nachnamen mit "G":

(aus: "Das Kirchspiel Werther und der Krieg von 1914-1918") Nachname, Rufname, Beruf, Hausnummer, Dienstzeit, Dienstgrad Anführungsstriche (") zeigen Brüder an.  Gehner , August, Nr. 90, Gerber, 1915-1918, Sanitätssoldat " , Heinrich, Nr. 125, Wegeaufseher, 1914-1920, Musketier Gehring , Emil, Nr. 7a, Zigarrensortierer, 1916-1918, Landsturm " , Ewald, Nr. 169, Hausdiener, 1914-1919, Krankenwärter Gehring , Wilhelm, Nr. 189, Zigarrenarbeiter, 1915-1918, Landsturm  " , August, Nr. 73, Zigarrenmacher, 1915-1918 (gefallen), Landsturm " , Rudolf, Nr. 73, Zigarrensortierer, 1915-1917 (gefallen), Musketier  Gehring , August, (ohne Hausnummer), Fabrikarbeiter, 1916 (gefallen), Landsturm " , Heinrich, Nr. 190, Zigarrenmacher, 1914-1917 (gefallen), Unteroffizier " , Heinrich (Sohn von Heinrich oben), Nr. 190, Knecht, 1917-1919, Musketier Gehring , Heinrich, Nr. 90, Drogist, 1914 (gefallen), Gefreiter Gehring , Albert, Nr...

Schwerpunkt: Familie Gehring

Am 10. Juni hatte ich mir im Landesarchiv in Detmold diverse Kopien aus der Grundakte Häger 33 geordert, sprich: Dem Grundstück, auf dem meine Gehring-Vorfahren lebten und arbeiteten. Ich kann mir nicht helfen, aber irgendwie habe ich nicht die Ruhe, mich im Archiv hinzusetzen und längere Texte durchzuarbeiten, deshalb bestelle ich mir lieber die Kopien und gehe sie dann zu Hause, abends in meinem Lieblingssessel, in Ruhe durch. Wegen des blöden Poststreiks hatte ich ja schon Befürchtungen, dass die Unterlagen in der Post verschütt gegangen sind und irgendwo in einem großen Postsack in irgendeinem Briefverteilzentrum liegen, aber dem ist glücklicherweise nicht so: Gestern fand ich einen dicken und schweren Umschlag in meinem Postfach. Ich habe es gestern Abend nur geschafft, einmal grob durchzugucken, denn da kommt noch ein großes Stück Arbeit auf mich zu, auch wenn das meiste einigermaßen lesbar ist. Was ich aber schon gesehen habe ist, dass mein Ururgroßvater, der Mühlenbesitz...

Die Verkartung der Haller Kirchenbücher

Ich weiß noch, als ich damals (das muss 1996 oder 1997 gewesen sein) das allererste Mal in Bielefeld im Landeskirchlichen Archiv der Evangelischen Kirche von Westfalen saß und über einem Kirchenbuch brütete: Ich war ziemlich erschlagen. Bei vielen Wörtern, die ich zu lesen versuchte, war ich einfach mit der Schrift überfordert. Mit der Zeit besserte sich das ungemein. Trotzdem war ich heilfroh zu entdecken, dass es zumindest für Halle (Westf.) eine wunderbare Verkartung im Bielefelder Archiv gibt. Ich habe zwar keine Ahnung, wer sich diese ganze Mühe gemacht und jeden einzelnen Eintrag aus den Haller Kirchenbüchern auf jeweils eine eigene Karteikarte übertragen hat (zumindest von den Anfängen der Kirchenbücher um 1650 bis knapp 1880), aber ich werde diesem Menschen wahrscheinlich für immer dankbar sein, dass er mir so viele Stunden erspart und mir die Erfolgserlebnisse verschafft hat, die ich brauchte.  Um sich das einmal vorzustellen: Wir reden hier von einem guten Dutzen...