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Es werden Posts vom Mai, 2020 angezeigt.

Was geschah am 8. Mai 1945?

Deutschland, Mai 2020: Das erste Mal seit Monaten beginnen die Nachrichten nicht mit der Corona-Pandemie. Sondern mit dem Zweiten Weltkrieg - oder besser gesagt: Mit seinem Ende. Das ist auch richtig so: Man sollte diesen Gedenktag nicht einfach untergehen lassen, auch nicht in einer Pandemie. War es ein Tag der Befreiung? Mit Sicherheit (zumindest rückblickend), aber nicht nur. Ich würde so gerne wissen, wie meine Großeltern und Urgroßeltern - sofern sie denn am 08.05.1945 noch gelebt haben - diesen Tag erlebt haben und was sie gedacht haben. Waren sie erleichtert, dass der Krieg vorbei war? Oder sahen sie zuerst nur die Niederlage? Freuten sie sich auf zu Hause? Hatten sie Angst, was jetzt kommen würde?  Oder hieß es, "Das ist jetzt auch egal, die Amis sind ja schon da..."? Und wie und wo haben sie von der Kapitulation erfahren? Meine Großmütter werden in Halle bzw. Werther gewesen sein. Stand irgendwo ein "Volksempfänger", um deren alle herumsaßen? Oder k...

Keine Apfelstrudel-Gesellschaft am Samstag

Eigentlich wollten wir uns vom AK Genealogie Steinhagen ja wieder am Samstag, den 09.05.20, im Quellental treffen. So wie eigentlich immer am zweiten Samstag in den ungeraden Monaten. Uneigentlich ist dieses Treffen nun dem Coronavirus zum Opfer gefallen. Abzusehen war es, auch wenn wir jetzt ja augenscheinlich ein paar Lockerungen der Kontaktsperre bekommen (was ja nicht heißt, dass Corona nicht immer noch um uns herumschwirrt). Uneigentlich heißt das auch, dass wir keinen Apfelstrudel bekommen. Irgendwie hat es sich mit den Jahren eingebürgert, dass die meisten von uns im Quellental Apfelstrudel mit Vanillesoße ordern. Ich hatte schon vorgeschlagen, dass wir uns offiziell in "Apfelstrudel-Gesellschaft" umbenennen. Die Apfelstrudelquote bei unserem Treffen im März (am Samstag vor dem Lockdown, gutes Timing!) war jedenfalls enorm hoch. Ich versuche gerade. mich zu erinnern, ob es jemanden gab, der auf den Strudel verzichtet hat, aber so ganz will es mir nicht gelinge...

Kleinigkeiten: Wie ich auf- und abschreibe

Es gibt eine Sache, die ich mir schon bei Anbeginn meiner Forschung angewöhnt habe. Es mag zwar nur eine Kleinigkeit sein, aber diese Kleinigkeit erleichtert mir mein Forscherdasein ungemein: Wenn ich mir ein Datum aufschreibe, dann immer - immer - mit zweistelligen Tagen und Monaten.  Wenn ich den vierten Mai meine, dann schreibe ich den 04.05., nicht den 4.5. oder den 04.5. oder der den 4.05. oder den 4. Mai. Und immer den Tag zuerst.  (Falls sich jemand jetzt fragt, was ich mit der Jahreszahl mache: Im Grunde dasselbe. Immer mit dem vollen Jahrhundert. Wenn ich aber zum Beispiel ganze Jahrgänge für Werthers Gedächtnis abpinne, dann schreibe ich den Jahrgang als Überschrift oben drüber und damit hat es sich dann auch. Ich will mir ja keine Sehnenscheidenentzündung holen.)  Wie erleichtert diese Zahlenschreiberei also nun mein Forscherleben?  Ganz einfach: Mein Auge ist inzwischen so dermaßen auf diese Art Datum geschult, dass ich sofort sehe, we...