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Es werden Posts vom Januar, 2022 angezeigt.

Wer schwängerte Fräulein Flandermeyer?

Ich hatte hier ja schon mal erwähnt, dass eine meine Ur-Ur-Großmütter eine gewisse  Katharine Elisabeth Flandermeyer war, die Johann Peter Heidemann geheiratet hat und am 3. Februar 1917 in Werther Nr. 89 starb.  Geboren wurde sie am 30. Januar 1842, und zwar in Groß-Aschen Nr. 12 . Ihre Taufe am 06.02.1842 habe ich im Kirchenbuch von Hücker-Aschen gefunden (dort Nr. 3/1842). Als Paten sind Marie Flandermeier in Spenge und Elisabeth Brennemann angegeben.  Mit Groß-Aschen und Hücker-Aschen ist das so eine Sache. Man sollte eigentlich annehmen, dass beide zusammengehören. So ganz richtig ist das aber nicht mehr, denn Groß-Aschen wurde 1970 in die Gemeinde Riemsloh eingemeindet, die wiederum zur Stadt Melle gehört und damit in Niedersachsen liegt. Hücker-Aschen dagegen war schon 1968 der nördlichste Ortsteil von Spenge geworden und gehört damit zu Nordrhein-Westfalen. Das sind die Konstellationen, die einem das Forscherdasein leichter machen...  Das wirklich Kompli...

Werthers Gedächtnis: Nachnamen mit B

So, hier sind sie - die Wertheraner Nachnamen, die mit dem Buchstaben B beginnen (Bearbeitungsstand 21.01.22):  Babenhauserheide, Backhaus, Backs, Badde, Baehre, Bänsch, Baertel, Bäumer, Bahlschmidt, Bahr, Baier, Balsottemeyer, Balsthies, Baltschukat, Banck, Bangemann, Bangert, Banse, Banze, Baranowski, Bargfeld, Bargholz, Barisch, Barkey, Barkschat, Barmpohl, Barner, Barremeyer, Bartelworth, Bartenbach, Barthelt, Bartholly, Bartolomäus, Bartling, Bartman, Baruch, Barz, Bastert, Bauer, Baumann, Baumeister, Baumgarten, Baumkötter, Baumotte, Baute, Beck, Beckemeier, Beckendorf, Becker, Beckert, Beckmann, Beckord, Begemann, Behle, Behne, Behrendsmeyer, Beiderwieden, Beilner, Beimdieke, Beining, Beinke, Beintmann, Benecke, Benne, Bensieck, Bente, Bentlage, Bentrup, Berg, Bergbusch, Berghaus, Bergmeyer, Berkelmann, Berkemann, Berkemeyer, Berkenkamp, Bermpohl, Berner, Bernhardt, Berning, Berninger, Bernitzky, Berres, Bertelsmann, Beschormann, Bese, Besemann, Bethlehem, Beune, Beurich, ...

Wilhelm und Caroline Ahlemeyer

Über meine Urgroßmutter Johanne Marie Catharine Sickendiek geb. Ahlemeyer habe ich hier im Blog schon einmal geschrieben, aber mit ihrer Ursprungsfamilie habe ich mich hier noch nicht auseinander gesetzt. Es wird also Zeit, das nachzuholen. Johanne war das siebte Kind ihrer Eltern Friedrich Wilhelm Ahlemeyer (Wilhelm war auch sein Rufname) und Katharine Caroline Schulze . Ich behalte der Einfachheit halber hier die Schreibweise mit H und Y bei, denn den Namen habe ich in zig verschiedenen Schreibweisen gefunden: Ahlemeier, Alemeier, Alemeyer , ... wie das halt so ist bei Namen, in denen ein stimmloses H vorkommt (oder eben auch nicht) und die dann auch noch auf -meyer enden. Die Kombinationsmöglichkeiten sind vielfältig, und dafür, dass die Ostwestfalen eigentlich nicht sehr viele Worte brauchen, sind sie aber ziemlich gut darin, zusätzliche Buchstaben in eben diesen Worten unterzubringen, auch wenn sie mitnichten beabsichtigen, diese Buchstaben auch auszusprechen...  Ironischer...

An der Chaussee nach Enger

Als mein Urgroßvater Hermann Schwentker in den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts ein Haus für sich und seine zukünftige Familie baute, lag sein Grundstück noch nicht an der "Engerstraße", sondern an der "Chaussee nach Enger" .  Allem Anschein nach schien der Name berechtigt zu sein, denn zumindest zu der Zeit, als diese beiden Fotos hier entstanden sind, gab es dort tatsächlich  noch Bäume! Heute sieht es hier wesentlich anders aus: Das Kopfsteinpflaster ist genauso verschwunden wie der Baum; das Haus ist auch umgebaut worden. Zwar ist es immer noch rot verklinkert, aber die Fenster und ihre Verzierungen sind beim Ausbau des ersten Stockwerks auf der Strecke geblieben, was ich unheimlich schade finde. Allein vom Äußeren her betrachtet hatte das Haus damals mehr Charakter als heute, auch wenn das natürlich im Auge des jeweiligen Betrachters liegt. Hermann wollte als Maurermeister wohl zeigen, was er konnte.  Der Blick auf die andere Straßenseite zeigt aber, dass ...

Eine kleine To-Do-Liste für das neue Jahr

Hach, ein neues Jahr!  Komisch, dass da bei mir immer so diese Energie aufkommt, bei der es mir in den Fingern juckt, Listen zu schreiben. Ich gehöre allerdings zu denen, die schon immer gerne Listen geschrieben haben, schon alleine, weil es sich so gut anfühlt, etwas abhaken zu können.  Die logische Konsequenz dessen ist...  Meine genealogische To-Do-Liste für 2022:   Die Geburten von 1911 in Werthers Gedächtnis einarbeiten.  Die Trauungen von 1941 in Werthers einarbeiten.  Meine restlichen Familienfotos digitalisieren.  Die Vorfahren meines Mannes in eine eigene Stammbaum-Datei packen.  Jede Woche einen Blogpost veröffentlichen.  Einen Apfelstrudel im Quellental verspeisen.  Mein Bücherregal aussortieren.  Die kompletten Wertheraner Sterbeeinträge aus den 1960ern in Werthers Gedächtnis einarbeiten.  Einheitliche Familienblätter anlegen für meine Eltern, Großeltern, Urgroßeltern und Ururgroßeltern.  10 Veröffentlichungen ...