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Es werden Posts vom Juli, 2022 angezeigt.

"Kommen Sie zum Sterben nach Werther!"

Auch, wenn es makaber klingt - manchmal denke ich, dass die Stadt Werther in den 1950ern und 1960ern mit diesem Spruch hätte Werbung machen können . Und wenn nicht die Stadt, dann zumindest das Krankenhaus, das damals anscheinend einen ziemlich guten Ruf hatte. Leider (jedenfalls aus meinerForscherinnensicht) wurden die Todesursachen später nicht mehr festgehalten, sonst könnte ich das wahrscheinlich noch etwas konkretisieren. Nur mal als Beispiel:  Ich bin heute mit den Sterbeeinträgen von 1967 fertig geworden. Ja, ich erfasse in Werthers Gedächtnis auch diejenigen, die nicht in Werther gewohnt haben, sondern "nur" in Werther gestorben sind. Die gehören für mich auch dazu. Insgesamt sind in Werther im Jahr 1967 immerhin 159 Menschen gestorben . Davon waren 75 männlich und 84 weiblich, was mich nicht weiter überrascht hat, denn immerhin war das noch die Zeit, als man die Auswirkungen des Zweiten Weltkriegs (und des entsprechenden Männermangels, wenn man es denn so ausdrücken...

Wenn ich nochmal mit der Forschung anfangen müsste...

  ... was würde ich dann anders machen? Würde ich überhaupt etwas anders machen?  Warum denke ich überhaupt darüber nach? Ganz einfach: Die Wundertüte namens YouTube hat mir ein Video ausgespuckt mit dem wunderbaren Titel "If I Had to Do My Family Tree Over Again", auf einem Kanal namens Genealogy TV. Ich gehöre zu denen, die YouTube gerne mal im Hintergrund laufen lassen, wenn sie eigentlich etwas völlig anderes machen (so wie andere Leute, die Radio hören), und plötzlich war es da. Und ich hörte Dinge wie, "Ich würde mich sofort bei Ancestry anmelden" oder "Ich würde mir direkt ein DNA-Testkit im Sonderangebot holen, am besten mehrere". Und ich dachte,  "Nein, wenn ich nochmal neu mit meinem Stammbaum anfangen müsste, dann würde ich vieles wieder genauso machen."  Nicht alles, aber vieles.  Ich würde immer noch mit dem anfangen, was ich habe, vorzugsweise schriftlich. Ich würde mir immer noch als allererstes das Familienbuch meiner Eltern schn...

Werthers Gedächtnis: Familiennamen mit "F"

Hier sind nun die Familiennamen, für die ich in Werthers Gedächtnis Dateien angelegt habe und die mit dem Buchstaben F beginnen:  Fahle, Fahrtmann, Falke, Fallasch, Farys, Faust,  Fedder, Feder, Feger, Fehn, Fehse, Feist, Feldhorst, Feldmann, Ferens, Feyer,  Fiebig, Fiebing, Fiege, Figel, Figge, Finger, Finke, Finkeldey, Finkemeyer, Fischer, Fitz,  Flachmann, Flachmeyer, Flaskemper, Fleck, Fleer, Fleethe, Fleimann, Flentge, Flick, Flink,  Forster, Fortmann, Fortmeier,  Francke, Franz, Freese, Fregin, Frehemann, Freiberger, Freisinger, Freke, Frensing, Frentrup, Frerk, Freund, Fricke, Friderich, Fridrichdorf, Friebe, Friebel, Frieber, Friedemann, Friedhoff, Friedner, Frieking, Fritsch, Fritsche, Fritze, Froböse, Fröhlich, Fröhling, Fröhning, Frötsch, Frye,  Fuch, Fuchs, Fuhrmann, Fulde, Fulsiek, Funck, Funke, Fürhake, Fürstenau, Fürstenberg, Füschier.  Bearbeitungsstand: 16.07.2022.  Wie immer: Es würde den Rahmen sprengen, wenn ich hier auch ...

Das vollständige Gebiss

Es ist schon kurios, welche Bemerkungen sich teilweise in meinem Stammbaum ansammeln. Wie zum Beispiel bei Wilhelm Stieghorst aus Werther Nr. 102, der mit Marie Plessner , der Schwester meiner Uroma Lina , verheiratet war. Egal, wen ich gefragt  habe, alle konnten sich als allererstes an eine bestimmte Sache erinnern: Dass er bei seinem Tod noch ein vollständiges Gebiss gehabt haben soll. Und es können sich noch relativ viele Menschen an ihn erinnern, denn er ist erst 1961 gestorben, mit immerhin 85 Jahren.  Nun ja - über mich wird man das nicht behaupten können - ein vollständiges Gebiss habe ich noch nie gehabt. Mir fehlen ein Schneidezahn im Unterkiefer (ja, ich habe nur drei), und ein Backenzahn unten links. Da habe ich tatsächlich immer noch meinen Milchzahn, mit immerhin 48 Jahren. Stieghorsts tauchen in meinem Stammbaum übrigens öfter mal auf, denn ich habe auch Stieghorst-Vorfahren: Meine direkte Vorfahrin Anna Cathrina Stieghorst , die 1725 in Werther geboren wurde, ...

Meine genealogische To Do-Liste: Ein kurzer Zwischenstandsbericht

Am 1. Januar hatte ich hier meine kleine genealogische To Do-Liste für 2022 gepostet. Und da wir nun - wie immer ganz plötzlich - schon Juli angekommen sind, ist es mal an der Zeit zu überprüfen, wie weit ich denn schon gekommen bin. Also:  Die Geburten von 1911 in Werthers Gedächtnis einarbeiten. Ja. Habe ich. Alle 148.  Die Trauungen von 1941 in Werthers einarbeiten. Ist auch passiert. Es waren allerdings auch nur 36 Ehen. Und davon waren viele traurigerweise sehr kurz.  Meine restlichen Familienfotos digitalisieren. Ein paar, aber noch längst nicht alle. Da habe ich noch Nachholbedarf.  Die Vorfahren meines Mannes in eine eigene Stammbaum-Datei packen. Ich bin dabei, aber im Moment fahre ich noch zweigleisig. "Seinen" Teil in "meinem" Stammbaum habe ich jedenfalls noch noch nicht gelöscht.   Jede Woche einen Blogpost veröffentlichen. Fast. Aber ich bin schon schreibfreudiger als in manchen früheren Jahren. Man unterschätzt immer, wieviel Zeit man b...