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Es werden Posts vom September, 2023 angezeigt.

"Ham Se gedient, junger Mann?"

Das ist eine Frage, die heute wohl eher selten gestellt wird. Für mich als Familienforscherin ist sie aber wieder spätestens in dem Moment wieder aktuell geworden, als ich versuchte, herauszufinden, wann und wie Urgroßonkel Heinrich in Köln gelandet ist.  Wenn ich es richtig verstanden habe, dann mussten grundsätzlich erstmal alle jungen Männer mit Vollendung des 17. Lebensjahres zum Militärdienst einrücken. Kein Recht auf Verweigerung aus irgendwelchen ominösen Gewissensgründen.  Wie es dann weiterging, hing von der Schulbildung (und damit letztlich auch vom Stand der Eltern) ab: Der Gymnasiast konnte "Einjährig-Freiwilliger" werden und bekam nach ein paar Wochen auch sein eigenes Zimmer, während der Arbeiter seine zwei bis drei Jahre mit den Kameraden auf der Stube verbringen durfte. Auf der Seite des Deutschen Historischen Museums habe ich einen kurzen, aber trotzdem informativen Artikel darüber gefunden.    Da geht es schon los - war Heinrich auf dem Gymnasium? ...

Werthers Gedächtnis: Nachnamen mit "R"

Nach Q kommt R - hier sind die Nachnamen, die in Werthers Gedächtnis auftauchen und mit dem Buchstaben R beginnen: Rabe, Racherbäumer, Racob, Radecke, Rademacher, Radert, Radzei, Rahe, Rahmann, Rahtert, Rakowski, Ramforth, Ramhorst, Ramsbrock, Rasmussen, Rather, Ratz, Rau,  Rebischke, Rebutzki, Reckert, Reckeweg, Reckler, Reckmeyer, Recksiek, Redecker, Redemeyer, Regelmann, Rehmann, Rehwoldt, Reich, Reiersloh, Reiking, Reimer, Reineking, Reinemann, Reinemeier, Reinert, Reinhard, Reinhold, Reinicke, Reinke, Reinkober, Reinköster, Reinsch, Reipschläger, Reiser, Remelski, Remmerbach, Rennebaum, Renner, Rentsch, Rettberg, Retzlaff, Reupohl, Rexmann,   Richartz, Richter, Riddendorf, Ridder, Riecke, Riedenklau, Rieks, Rieländer, Rieneke, Riensch, Riepe, Riesenbeck, Riethmann, Rietig, Riller, Ringstmeyer, Rinhoff, Rischer, Ritter,  Rodenbrock, Rodermund, Röhl, Rölker, Röper, Rösch, Rösner, Rötger, Röthemeier, Rohlje, Rohmberg, Rohr, Rojahn, Rolap, Rolf, Rommel, Ronsiek, Rose, Ro...

Überraschung - Heinrich machte in Strümpfen!

Es ist doch immer wieder schön, wenn der eigene Stammbaum einen noch überraschen kann, oder?  Wir erinnern uns: Kurz vor meinem Urlaub (der auch meine Abwesenheit hier im Blog erklärt) hatte ich beim Bundesarchiv nachgefragt, ob man mir dort helfen könnte, herauszufinden, wie denn nun mein Urgroßonkel Heinrich Gehring 1964 in Köln zu seinem Bundesverdienstkreuz gekommen ist.  Gestern kam dann die Antwort auf meine Frage - verbunden mit der Bitte um Entschuldigung, weil die Sachbearbeiterin selbst im Urlaub gewesen war. Kein Grund zur Entschuldigung...!  Bislang wusste ich über Heinrich ja nur, dass er Kaufmann und auch Handelsrichter war. Womit er gehandelt hat, wusste ich nicht. Die Vorschlagsbegründung für das Bundesverdienstkreuz hat es mir dann verraten:  "Der Vorgeschlagene, der von 1920 bis 1956 eine Strumpfwarengroßhandlung und zeitweise auch eine Strumpffabrikation betrieben hat, ist seit 1948 ununterbrochen als Handelsrichter bei dem Landgericht Köln täti...