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Es werden Posts vom Oktober, 2023 angezeigt.

Werthers Gedächtnis: Nachnamen mit "S"

Ja, es hat immer schon viele Menschen in Werther gegeben, deren Nachname mit S anfing... daran hat sich auch in den Nachkriegsjahren nichts geändert, es sind halt nur noch ein paar Namen dazu gekommen. Saatmann, Sabe, Sablowsky, Sachs, Sachser, Sack, Sahrhage, Salmon, Salomon, Sander, Sanderbrink, Sandmann, Sandweg, Sanker, Sauermann, Sauerwein, Sawitzki,  Schacht, Sachachtsiek, Schack, Schackel, Schade, Schäfermeier, Schäper, Schäperkötter, Schäpersmann, Schaffrath, Schalck, Scharderwitz, Scharf, Schark, Schebaum, Scheel, Scheele, Scheibig, Scheidmann, Scheika, Schelper, Schengber, Schenk, Scheuermann, Schielmann, Schier, Schierbaum, Schierenbeck, Schiewer, Schildmann, Schiller, Schimmang, Schimmrick, Schindler, Schinner, Schirmer, Schlafhorst, Schlattmeier, Schlau, Schlausch, Schlefing, Schlegel, Schleisieck, Schlichthaber, Schlichting, Schlieker, Schliephake, Schlingmann, Schlömann, Schlothage, Schlüer, Schlüpmann, Schlüter, Schlumps, Schmaldt, Schmale, Schmiding, Schmidt, Schmi...

Krupps Mariechen

Katharine Marie Schwentker , geboren am 18.07.1867 in Wallenbrück Nr. 33 , war die älteste Schwester meines Urgroßvaters Hermann Heinrich Schwentker . Zwischen den beiden lagen ungefähr fünfeinhalb Jahre, und während die Erinnerung an Uropa Schwentker zumindest bei meinem Vater noch ziemlich lebendig war, ist Marie im Laufe der Jahre zumindest in unserem Zweig der Familie in Vergessenheit geraten. Es ist also an der Zeit, das zu ändern.  Als Marie am 9. Juni 1894 in Wallenbrück den Fabrikarbeiter Peter Heinrich Rottmann aus Bardüttingdorf heiratete, wohnten die Schwentkers schon nicht mehr in Wallenbrück Nr. 33, sondern in Bardüttingdorf Nr. 13 . Als Beruf ist bei Marie "Dienstmagd" angegegeben. Bei beidem sollte es nach der Heirat nicht bleiben.  Heinrich Rottmann lebte bereits 1894 als Fabrikarbeiter in Essen , und dorthin zog dann nach der Hochzeit auch Marie. Die beiden lebten im Stadtteil Segeroth in der Schlenhofstraße Nr. 64 .  Das ist eine Adresse, die heute nic...

Der Arbeitskreis Familienforschung Steinhagen...

...trifft sich wieder, und zwar am  Samstag, den 14. Oktober 2023, um 14.30 Uhr  in der Alten Feuerwehr, Tiergarten 44, Steinhagen-Amshausen.  Ein spezielles Thema ist nicht geplant; andere Arbeitskreise würden es wohl Klönschnack nennen.  Ich muss mal gucken, ob ich es zeitlich schaffe, denn ich habe mir spontan in den Kopf gesetzt, mein Büro frisch zu streichen, was bei vielen Bücherregalen nun kein einfaches Unterfangen ist. Unter der Woche schaffe ich es nicht, und außerdem konnte ich auf diese Weise auch den Familienforschungsmuffel rekrutieren, der wesentlich längere Arme hat als ich und auch viel virtuoser mit dem Akkuschrauber umgehen kann. Da wäre es nicht nett von mir, ihn mit meinem Chaos alleine zu lassen... (falls er aber Lust hat, zwischendurch Mountainbiken zu gehen, dann sähe die Sache natürlich wieder anders aus...) 

Das Jahr der Hausfrauen

Im Moment beschäftige ich mich - unter anderem, muss man sagen - mit den Wertheraner Sterbeeinträgen von 1979 . Eine Sache ist mir dabei aufgefallen, die ich doch etwas kurios finde.  Wenn eine verheiratete Frau starb, wurde bis dahin keine besondere Bezeichnung angegeben. Sie war halt einfach die " Ehefrau des XY ", es sei denn, sie arbeitete, was in den seltensten dieser Fälle so gewesen zu sein scheint. Also "arbeiten" im Sinne von "bezahlt von jemand anderem und Tätigkeit für für jemand anderen als die eigene Familie". Bei den unverheiratet gestorbenen Frauen findet sich fast immer eine Berufsbezeichnung, was auch nicht weiter verwundert, weil sie ja von irgendetwas leben mussten.  So ab August 1979 wimmeln die Sterbeeinträge nun von gestorbenen "Hausfrauen". Plötzlich war man nicht nur die "Ehefrau des XY", sondern auch noch quasi zusätzlich "Hausfrau". Nicht, dass sich dadurch an der Realität etwas geändert hätte . Dies...

Kostenlose Aufzeichnungen bei MyHeritage

Ich hatte hier ja schon einmal geschrieben, dass ich eigentlich nicht mit Plattformen wie Ancestry und MyHeritage arbeite. Einen von mir erstellten Stammbaum wird man dort deshalb auch nicht finden. Ich habe aber tatsächlich ein "inaktives" Benutzerkonto bei MyHeritage, seitdem ich es in einer schwachen Stunde vor ein paar Jahren doch mal getestet habe. Und ich bekomme die Werbemails...  Eine davon ist mir ins Auge gestochen - anlässlich des Tags der Deutschen Einheit kann man sich noch bis zum 05.10.23 diverse deutsche Aufzeichnungen gratis angucken.  Unter diesen Aufzeichnungen sind vor allem auch Standesamtsregister bis einschließlich 1940.  Mein erster Gedanke war, "Ach, die, die ich brauche, kann ich mir beim Landesarchiv auch umsonst angucken."   Mein zweiter Gedanke war, "Moment - die haben eine Suchfunktion. Und wenn ich als Geburtsort jetzt einfach mal Werther eingebe..."   ... dann finde ich da doch eine nicht zu vernachlässigende Anzahl von Wert...