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Posts

Es werden Posts vom April, 2025 angezeigt.

Die K-Frage... (und sie hat nichts mit Politik zu tun)

Ostwestfalen war im 19. Jahrhundert ja nun nicht unbedingt eins der Zentren der medizinischen Forschung. So richtig viel hat sich seitdem nicht geändert; wenn ich mich gerade richtig erinnere, ist die Medizinische Fakultät der Uni Bielefeld gerade im Aufbau. Dennoch: Ich stelle fest, dass man offensichtlich auch schon in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts mitten auf dem platten Lande (nicht topografisch, sondern metaphorisch gemeint) schon Krebs diagnostizieren konnte.  Ich kann jetzt nicht genau sagen, wann mir Krebs als Todesursache zum ersten Mal begegnet ist, aber ich habe ihn zum Beispiel in einem Eintrag aus dem Mai 1838 gefunden, als der Neubauer Johann Wilhelm Spilker aus Rotenhagen 25 am 10.05.1838 an einem "Krebsschaden" starb. Also in einer Zeit, als man von Anästhesie, Röntgen, Bestrahlung, Chemo, CT, MRT oder anderen medizinischen Errungenschaften hier nur träumen konnte.  Mein Gedanke ist nun folgender:   Die meisten Krebse kann man ja nun von außen ni...

Eine Nachlese zum Westfälischen Genealogentag in Altenberge

... steht beim Arbeitskreis Genealogie Steinhagen am  Samstag, 12. April 2025, um 14.30 Uhr in der Alten Feuerwehr in Steinhagen-Amshausen   auf dem Programm.   Wird schön werden, die Leute zu treffen, die ich in Altenberge nicht gesehen habe, weil ich allen Ernstes keine Lust hatte, mir einen Parkplatz in zwei Kilometern Entfernung zu suchen :-)  Spass beiseite, nein, ich war tatsächlich nicht in Altenberge vor Ort, aber ich habe es ausgenutzt, dass die Vorträge online stattfanden. Und die haben mich doch tatsächlich ein ganz schönes Stück weitergebracht... ich berichte demnächst mal davon. Vielleicht schon Samstag ;-)

Die Wertheraner Kinder des Jahrgangs 1914

So wenig, wie ich mich hier im Blog in den letzten Wochen habe sehen lassen, könnte man doch glatt meinen, ich hätte die Familienforschung drangegeben. Aber weit gefehlt.. das Gegenteil ist der Fall. Es wird Zeit, dass ich mal wieder etwas darüber berichte, was ich so anstelle. In den letzten Jahren habe ich mir angewöhnt, immer die Geburten des gerade freigegebenen Jahrgangs des standesamtlichen Geburtsregisters in Werthers Gedächtnis einzuarbeiten, am besten gleich zu Beginn des Jahres. Das klappt nicht immer so zügig, wie ich es mir wünschen würde, so zum Beispiel auch in diesem Jahr. Darf ich mir hier einmal die höfliche Kritik erlauben, dass ich es doof finde, dass das Wertheraner Stadtarchiv nur noch an drei Stunden in der Woche geöffnet ist, nämlich donnerstags von 09.00 bis 12.00 Uhr? Für Leute wie mich, die noch nicht im Rentenalter sind, ist das echt verflixt unpraktisch. Wenn dann auch noch der Archivar krankheits- oder urlaubsbedingt ausfällt - kann ja immer mal passieren...