Das Kuckelkorn-Rätsel ist gelöst!

Wenn ich mir den Stammbaum des Familienforschungsmuffels so angucke, dann klaffte da bis jetzt immer diese eine große Lücke: Ich wusste ja, dass seine Ur-Großeltern in Kohlscheid Theresia Kuckelkorn und Wilhelm Schwartz waren, aber an diesem Punkt hing ich ein paar Jahre fest, weil die entsprechenden Kirchenbücher einfach nicht online waren. Klar, ich hätte versuchen können, die katholische Kirchengemeinde in Herzogenrath auf den bloßen Verdacht hin anzuschreiben, dass die beiden dort beerdigt sind, aber irgendwie habe ich mich nie aufraffen können. 

Vor ein paar Tagen habe ich dann aus einem bloßen Gefühl raus mal wieder bei Matricula "Kohlscheid" in die Suche eingegeben, und siehe da: Die Kirchenbücher von Kohlscheid St. Katharina waren plötzlich online! 

Das sind diese Momente, in denen man plötzlich alles andere stehen lässt... 

Ich wusste ja, dass der Sohn Wilhelm am 10.11.1916 geboren war, also habe ich angefangen, ab 1916 rückwärts zu suchen. Es hat nur ungefähr drei Minuten gedauert, und dann hatte ich den Eintrag, der mir hoffentlich helfen würde, diese blöde Lücke im Stammbaum endlich mal ein bisschen kleiner zu machen: 

Da sind sie! 

Die Nr. 17. Kriegsheirat am 31. Oktober 1915: Wilhelm Schwartz aus Stolberg und Theresia Kuckelkorn aus Kohlscheid. 

Da hat sich meine Ahnung doch bestätigt: Ich habe ja schon viele Standesamtsregister durchgeguckt, um vielleicht doch den einen oder anderen Hinweis auf die beiden zu finden, aber vergeblich. Ist halt blöd, wenn man nicht konkret weiß, was man sucht. Ich hatte aber so eine Ahnung, dass Wilhelm nicht gebürtig aus Kohlscheid kam, aus dem einfachen Grunde, weil der Name Schwartz da nicht sonderlich geläufig ist - im Gegensatz zu Kuckelkorn! Davon gab es immer reichlich... 

Stolberg also. Auch nicht weit weg von Aachen. 

Damit habe ich nun vier Namen, mit denen ich weitermachen kann: Friedrich Wilhelm Schwartz und Maria Bertram auf der einen Seite und Franz Kuckelkorn und Elisabeth Niessen auf der anderen. 

Es kann weitergehen. Danke, Matricula. 
 

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