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Als Werther noch eine Insel hatte (Werther gestern und heute Teil 1)

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Wenn man früher aus Richtung Bielefeld nach Werther kam, dann musste man tatsächlich eine Insel überqueren - wenn auch nur eine kleine.  Dieses Foto hier stammt aus dem Jahr 1909 und zeigt die heutige Alte Bielefelder Straße . Die wurde zu der Zeit zwar gerne auch Kirchstraße genannt - weil sie eben direkt an der Kirche vorbeiführte -, hieß aber offiziell seit der Einführung der Straßennamen in Werther 1925 " Bielefelder Straße ". Damals gab es die heutige "Bielefelder Straße" in ihrer jetzigen Form noch nicht. Dafür war das hier eine von Werthers Hauptverkehrsachsen (was wohl auch einer der Gründe war, weshalb man sie in den 1930er Jahren nochmal umbenannt hat, dieses Mal aber nur für zwölf Jahre und nach einem österreichischen Malermeister mit Allmachtsfantasien).  Wenn man genauer hinguckt, dann sieht man, dass die ersten beiden Häuser auf der rechten und linken Seite auf einer Insel im Schwarzbach lagen. Den Bach selbst kann man zwar nur erahnen, aber vorne li...

Werthers Gedächtnis: Nachnamen mit "O"

Ich bin jetzt mal konsequent: Nach den ganzen Namen mit "Nieder-" sind hier nun die mit "Ober-", für die ich inzwischen in "Werthers Gedächtnis" eigene Dateien angelegt habe:   Obenhauss, Oberbeckmann, Oberbiermann, Oberbrodhage, Oberdiek, Obergünner, Oberhaus, Oberhokamp, Oberhorstkotte, Oberjohann, Oberlohmann, Obermann, Obermeier, Obermöller, Oberschachtsiek, Oberschelp, Obertubbesing, Oberwahrenbrock, Oberwelland, Oberwellmann, Oberwetter, Oberwittler, Obst,  Ochs,  Oelmann, Oelschlägel, Öesker, Oetter, Oetting,  Offer,   Oldemeyer, Oldenbürger, Oldermann, Ollerdisse,  Omansiek,  Ontrup,  Opfer,  Orth, Ortmann,  Ossiek, Osterkamp, Osterloh, Ostheider, Osthoff, Ostkemeyer, Ostmann, Otte, Otten, Ottensmann, Otto,  Overbeck, Overmark.   Wie immer: Auch mal um die Ecke und op Platt denken, Gerade, was so "Over" und "Ober" angeht...  

Werthers Gedächtnis: Nachnamen mit "N"

Um mal wieder auf Werthers Gedächtnis zurückzukommen: Auch der "Nachnamensbestand" der Nachnamen mit N ist gewachsen. Hier ist der aktuelle Stand:  Nagel, Nagelsmüller, Nauhaus, Naujoks, Naujokat,  Nebel, Neermann, Neitz, Nellenschulte, Nessit, Neuendorf, Neuhaus, Neuper, Neustädter, Neyer, Niebuhr, Niede, Niederbiermann, Niederbrämer, Niederhaus, Niederhoff, Niederhorstkotte, Niederlohmann, Niederlücke, Niedermann, Niedermark, Niedermöller, Niederquelle, Nieder-Röhrmann, Niedertubbesing, Niedervahrenholz, Niederwahrenbrock, Niederwelland, Niederwittler, Niediek, Niehaus, Niehoff, Niekamp, Niemeyer, Niemöller, Nienaber, Nienhüser, Nierhoff, Niermann, Nieshoff, Niewöhner, Nikoleizig, Nikutta, Nischan, Nischk, Nitsche,  Noack, Nocke, Nöcker, Nölke, Nölkenhöner, Noldin, Nollkämper, Nollmann, Nolte, Nonnenberg, Norden, Nottebrock, Nowakewicz,  Nüncker, Nuffer, Nunnensiek.  Wenn man nach typisch ostwestfälischen Nachnamen sucht, dann sind hier schon so einige dabei. ...

2023: Ein kurzer Zwischenstand

Ich glaube langsam, an diesem Spruch, dass die Zeit immer schneller verfliegt, wenn man älter wird, ist was dran. Wenn ich bedenke, dass es jetzt schon wieder ein ganzes halbes Jahr her ist, dass ich hier gesessen und mir überlebt habe, was ich denn dieses Jahr gerne erforschen würde, dann frage ich mich, wo denn diese sechs Monate geblieben sind...  Also mal gucken, wo stehe ich denn jetzt mit meiner Want-To-Do-Liste?  1. Die Geburten von 1912 in Werthers Gedächtnis einarbeiten . Ist passiert.   2. Die Trauungen von 1942 in Werthers Gedächtnis einarbeiten. Ich bin noch dabei. Das ist aber auch ein bisschen mühsam, aus dem einfachen Grunde, dass die Traueinträge zu der Zeit so viele Informationen enthalten. Das ist ja eigentlich für uns Forscher etwas Schönes, aber es bedeutet halt oft genug auch, dass man bei einem Eintrag gleich drei Generationen im Auge behalten muss...  3. Die Sterbeeinträge aus den 1970 in Werthers Gedächtnis einarbeiten . Immerhin bin ich im J...

Kurz und knapp und ohne Gedöns

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Wenn man ein eigenes Geschäft hat, dann muss man dafür sorgen, dass die Leute auch wissen, dass man etwas zu bieten und zu verkaufen hat. Das war vor 100 Jahren nicht anders als heute, wenn sich vielleicht auch der Stil ein wenig geändert hat...  Diese Anzeige hier hat mein Uropa Schwentker in der Festschrift zum 25. Bestehen des Turnvereins Werther geschaltet:  Einfach und auf den Punkt. Der Ostwestfale macht keine unnötigen Worte. Etwas erstaunt bin ich allerdings, dass keine Adresse dabei steht. Aber andererseits... so groß war Werther nun auch nicht. Wer etwas brauchte, der wusste, wo sie Uropa (und Opa) und "sämtliche Baumaterialien" finden konnten. Da konnte man sich die "Engerstraße 25" auch sparen...  

Sommerlicher Arbeitskreis

Am Samstag, dem 17. Juni 2023, trifft sich wieder unser  Arbeitskreis Genealogie Steinhagen   um 14.30 Uhr in der Alten Feuerwehr in Steinhagen-Amshausen.  Dass wir dieses Mal mit 14.30 Uhr schon relativ früh dran sind, liegt schlicht daran, dass nach uns noch eine andere Gruppe den Raum braucht. Ein Open End wird es also dieses Mal nicht geben. Bei dem herrlichen Sommer-Wetter, das wir im Moment haben, dürfte das auch für die meisten von uns okay sein...  Für mich hier bedeutet das auch, dass ich forschungsgedanklich mal wieder aus dem Rheinland nach Ostwestfalen zurückkehren sollte. Mache ich ;-)  Und schon mal vorab: Das nächste Treffen ist dann für den 19. August geplant. 

Bergmannssprech & Damoklesschwerter

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Ich bin dabei, immer weiter in die Vorfahrenwelt des Familienforschungsmuffels einzutauchen, und je weiter ich komme, desto interessanter finde ich sie. In den nächsten Tagen werde ich auch die Vorfahrenliste des Familienforschungsmuffels weiter updaten. Vor einer Woche hatte ich ja den Geburtseintrag seines Großvaters Wilhelm Schwartz aus Aachen bekommen, mit der Info, dass dessen Vater Wilhelm ein Grubenarbeiter war. Auch in den anderen Zweigen der Schwartz-/Derix-Seite finde ich diverse Bergmänner, die aber immer als "Bergmänner" bezeichnet wurden. Deshalb nun meine Frage:  Sind die Begriffe "Bergmann" und "Grubenarbeiter" synonym?   Jede Branche hat ja ihre eigene Fachsprache, und der Bergbau bildet dabei keine Ausnahme. Soweit ich es verstanden habe, kann in einer "Grube" sowohl ober- als auch unterirdisch abgebaut werden. Wenn ich hier nun einen "Grubenarbeiter" habe, kann es dann sein, dass derjenige (auch) oberirdisch gearbeite...