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Eine kleine Korrektur und ein kurzer Nachtrag

Ups, da bin ich doch glatt Opfer meiner eigenen Vorurteile geworden... 

In meinem Post von gestern hatte ich sinngemäß geschrieben, dass es meine Oma Martha gewesen sei, die Opas Kniff so perfekt in die Mitte seiner Hosenbeine gezaubert hätte. 

Irrtum! 

Das war er selbst! 

Ja, er hat seine Hosen selbst gebügelt, wie ich mich gestern Abend von meiner Mutter aufklären lassen musste. Jetzt stellt sich nur noch warum. Wenn ich nochmal in meiner Vorurteilskiste grabe, dann würde nämlich immer noch behaupten, dass es meist die Frauen waren, die ihren Männern die Hosen gebügelt haben. Für Oma freut es mich so im Nachhinein jedenfalls, denn eine Leidenschaft fürs Bügeln habe zumindest ich nie entwickelt. Und ein Talent erst recht nicht...

Nun ja. Andere Geschichte. 

Einen Nachtrag zum Foto habe ich noch: Ich hatte ja schon erwähnt, dass es in Tatenhausen aufgenommen worden ist. Übrigens von dem Mann einer der Cousinen meiner Oma auf der Ortmeyer-Seite. Dessen Sohn hat es mir geschickt (an dieser Stelle noch einmal ein dickes Danke dafür!),  und zwar in einer wunderbaren Auflösung gescannt, und ich habe mir hier einfach die Freiheit genommen, es zu posten. Als wir gestern Abend über das Foto sprachen, kamen wir darauf, warum es denn überhaupt zu diesem Familienausflug nach Tatenhausen gekommen war. Schloss Tatenhausen war damals nämlich genauso bewohnt wie heute und damit Privatgrundstück; es ist nicht so, dass man als Tourist mal einfach so über den Wassergraben in den Schlosshof spazieren könnte. Ich selbst bin bis jetzt auch nur zum Weihnachtsmarkt da gewesen. Dass es sich hier um irgendeine Veranstaltung handelte, liegt nahe, wenn man sich mal dieses kleine Teil anguckt, das Opa am Revers trägt - das könnte so eine Art Eintrittskarte gewesen sein. Und die meisten Veranstaltungen, die damals in Tatenhausen stattfanden, waren Reitturniere. Also wird es hier wohl auch eins gewesen sein... 

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