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Willy und Lina feierten Goldene Hochzeit

 

An dieser Stelle muss ich mal ein dickes Dankeschön an Frau Hagenbäumer vom Stadtarchiv hier in Halle loswerden. Nachdem ich den Blogpost über die Ad-hoc-Hochzeiten in meiner Familie geschrieben hatte, kam mir die Idee, dass ja vielleicht ein Artikel in der Lokalzeitung erschienen sein könnte, weil Lina und Willy es ja immerhin bis zur Goldenen Hochzeit geschafft haben. Also habe ich eine kleine Mail geschrieben, und tatsächlich fand ich dann am nächsten Morgen(!) dieses Bild hier in meinem Postfach: Einen Ausschnitt aus dem Haller Kreisblatt vom 4. September 1968. 

Das Bild von Willy und Lina kenne ich, das haben wir hier in der Familie auch. Ich finde, man kann sehen, dass der "Jubelbräutigam" da schon nachgelassen hat, jedenfalls, wenn ich es mit älteren Bildern vergleiche. Oder vielleicht fragte er sich ja auch nur, was der "Schreiberling" denn über ihn und seine Familie fabrizieren würde... 

Falls dem so war, dann waren die Zweifel nicht ganz unberechtigt, denn es fing schon mit seinem Vornamen an: Aus Willy war "Willi" geworden. Korrekterweise muss man auch sagen, dass die beiden neun Kinder hatten und nicht nur acht, auch wenn eins davon "nur" eine Totgeburt war. 

Interessant fand ich aber den Hinweis, dass Willy schon 1916 in Halle gewesen sein soll - ist damit die Legende von der stürmischen Romanze hinfällig? Die Grammatik des Artikels ist da etwas zweideutig, wenn man genauer hinguckt... worauf bezog sich das "zwei Jahre später" - das Nach-Halle-Kommen oder das Kennenlernen? 

Und welche Sohn wohnte an der Alleestr. 21? 

Fragen über Fragen... 

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