Direkt zum Hauptbereich

Posts

Es werden Posts vom Februar, 2022 angezeigt.

Werthers Gedächtnis: Namen mit dem Anfangsbuchstaben J

Bearbeitungsstand: 25.02.22 Jabs, Jacob, Jäckel, Jäcker, Jäger, Jägermann, Jahns, Jaitner, Jakobshagen, Jankowski, Janske, Jantze, Jaschinski,  Jegotka, Jelstz, Jemmrich, Jennebach, Jerrentrup, Jeschar, Jesche,  Jödemann, Jöllenbeck, Jörgens, Jörgensmann, Jösting, Johanning, Johanningmeier, Johannsmann, John, Jones, Josting,  Juch, Jüchems, Jüdemann, Jürgen, Jürging, Jung, Junge-Wentrup, Junging, Junker, Just.  Wie gehabt: Wenn ein Name nicht sofort auftaucht - mal phonetisch oder op Platt denken! 

An meiner Seite

  Eins meiner Lieblingsfotos mit meinem Vater, und wenn man mich fragt, auch eins, das ziemlich viel aussagt. Das muss so ungefähr 1984? auf Langeoog gewesen sein.  Heute ist es genau fünf Jahre her, dass mein Vater gestorben ist. Schon fünf Jahre, was mein Kopf zumindest heute nicht wirklich begreifen kann. Irgendwie schafft es mein Gedächtnis heute, mich immer wieder in die Vergangenheit zurück zu katapultieren.  Scheiß Krebs. 

Die Sahrhages aus Häger Nr. 6

Eine meiner Urgroßmütter war Anne Ilsabein Sahrhage aus Häger Nr. 6. Am 04.11.1867 heiratete sie in Werther meinen zukünftigen Urgroßvater Johann Friedrich Gehring .  Es mag auf den ersten Blick verwundern, aber ich habe nicht allzu viele Sahrhage (oder Sarhages, das stumme H fällt ab und zu immer mal weg) im Stammbaum. Das liegt an der schönen westfälischen Tradition der Genannt-Namen, mit denen viele auswärtige Forscher ein echtes Problem haben.  Anne Ilsabeins Vater war Friedrich Wilhelm Sarhage , und das ist auch mein einziger direkter Vorfahr, der als Sa(h)rhage geboren und gestorben ist.  Friedrich Wilhelms Eltern waren Johann Henrich Hagmeister und Catherine Ilsabein Temming . Dass die Kinder der beiden als Sarhages getauft wurden, ist dem Umstand zu verdanken, dass Johann Henrich in erster Ehe mit Catrina Margreta Kipp verheiratet war, die davor schon mit dem Colon Cord Henrich Saarhage verheiratet gewesen war. So wurde aus Johann Henrich Hagmeister der Colon ...

Fremdbetreutes Sterben

Bis 1874 starb man in Werther grundsätzlich zu Hause , versorgt von den Angehörigen. Ausnahmen gab es - logischerweise - eigentlich nur bei unnatürlichen Todesfällen, und selbst dann nicht immer.  Wer keine Angehörigen hatte, wurde oft " umgelegt ". Das ist jetzt im Sinne von "verlegt" zu verstehen, denn es gab tatsächlich ein System, nach dem pflegebedürftig gewordene Mägde und Knechte, die lange Zeit treu gedient hatten, auf den Höfen der jeweiligen Bauerschaft für eine Weile versorgt wurden, bis sie dann auf den nächsten Hof verlegt wurden. Der Transport war eher einfach gehalten und mit einem Krankenwagen, wie wir ihn heute kennen, kaum zu vergleichen: Die Person wurde zum Beispiel auf Kissen gebettet auf eine alte Tür gelegt, die dann wiederum auf einem mit Stroh gefüllten Wagen gehievt wurde, und dann ging es über eher holprige Wege und Straßen von einem Hof zum anderen.  Dieses System änderte sich erst 1875, als Werther sein erstes und noch ziemlich kleines  ...