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Es werden Posts vom November, 2022 angezeigt.

Werthers Gedächtnis: Familiennamen mit dem Buchstaben "L"

  Nach K folgt L, das ist auch hier nicht anders. Also hier die Familiennamen mit "L":  (von) Laar, Lachmann, Ladewig, Laege, Lagemann, Laib, Lamm, Landwehr, Landwehrmann, Langbehn, Lange, Langer, Langewort, Langschmidt, Lanversiek, Laska, Laskowski, Lauer, Lauks, Laurent,  Lechtenbrink, Lechtermann, Lederhaus, Leenings, Leerhoff, Lees, Lefelmann, Lehmann, Lehnert, Lehnhausen, Leimkühler, Leistentritt, Lelittko, Lemke, Lenz, Lepper, Lerch, Leweke,  Libuda, Licher, Liebig, Liedtke, Lienemeyer, Lienenkämper, Lieneweg, Lieven, Lilienthal, Lille, Limberg, Linckmeyer, Lindemann, Linders, Lindert, Lindhorst, Lindner, Lindstroth, Linhorst, Linnemann, Linnenbrink, Linnenbrügger, Linners, Linnert, Linz, Lipperding, Lippert,  Lodemann, Löchelt, Löher, Löwenstein, Loges, Lohaus, Lohmann, Lohmeier, Lohnke, Lohöfener, Lorenz, Lorke, Lotte,  Ludewig, Ludwig, Lübker, Lücke, Lücker, Lüders, Lüdke, Lüersen, Lührmann, Lüking, Lümkemann, Lünstroth, Lütgemeyer, Lütgert, Lütkeb...

Halles Gedächtnis? Gedanken eines "Zwischengewächses"

Bin ich jetzt Wertheranerin oder Hallerin? Wenn mich jemand fragt, wo ich denn her komme, dann antworte ich, "Ich bin aus Werther, aber ich wohne in Halle."  Das ist etwas, das sich irgendwie schon durch mein ganzes Leben gezogen hat: Vater aus Werther, Mutter aus Halle. Grundschule in Werther, weiterführende Schule in Halle. Kindheit in Werther verbracht, aber auch ein Jahr in Halle gewohnt. Dann wieder in Werther, bis ich wieder nach Halle gezogen bin. In Werther gearbeitet, dann umgezogen nach Halle. Na ja, auch nicht ganz nach Halle, mit dem Auto sind es zwei Minuten nach Halle und drei Minuten nach Werther. Ich bin ja heilfroh, dass ich es wenigstens zum Studium bis nach Bielefeld geschafft habe.   Dann kam Werthers Gedächtnis. Die naheliegende Frage ist also: Wird es irgendwann auch Halles Gedächtnis geben?  Der Altkreis Halle bis 1938 (Quelle: wikipedia). Der momentane Sachstand: Keine Ahnung. Lust hätte ich schon, und wenn man sich meine persönliche Historie ang...

Heinrich Gehring und sein merkwürdiger Orden

  Das hier soll mein Urgroßonkel, Heinrich Gehring sein. Mit vollem Namen Heinrich Wilhelm Gehring, geboren am 09.02.1886 in Häger Nr. 33.  Er war der jüngste Sohn (und gleichzeitig auch das letzte Kind) seiner Eltern, des Müllers Johann Friedrich Gehring und seiner Ehefrau Anna Ilsabein Sahrhage . Wenn es nach dem westfälischen Anerbenrecht gegangen wäre, dann wäre er derjenige gewesen, der Haus, Hof und Mühle übernommen hätte.  Es kam aber anders: Sein sechs Jahre älterer Bruder August übernahm die Mühle, und Heinrich ging als Kaufmann nach Köln. Ich habe keine Ahnung, wie es dazu kam und wann genau Heinrich in Köln seßhaft wurde. Was ich weiß ist, dass er dort 1919 Anna Christiane Wilhelmine Faillard geheiratet hat.  Das hier ist das einzige Foto, das ich von ihm habe. Eine Ähnlichkeit mit August, der immer irgendwie runder und bodenständiger wirkte, sehe ich jetzt so nicht. Ich weiß, man soll nicht vom Aussehen auf den Charakter schließen, aber spontan würde ic...

Die zögerliche Anna von Spee auf Brincke (Schlösser und Burgen in OWL Teil 2)

Es gibt schon merkwürdige Zufälle: Nur ein paar Tage nach meinem Ausflug nach Tatenhausen verschlug es mich nun zum nächsten Schloss, um genauer zu sein: Zum Schloss Brincke in Barnhausen .  Dieser Schatten in Form einer Bierflasche, das bin ich. Keine Ahnung, wie ich das hinbekommen habe... Dieses Mal war ich mit der VHS unterwegs - und mit meiner Mama. Hat auch mal wieder Spass gemacht!  Brincke ist genauso wie Tatenhausen ein Wasserschloss, nur mit einem doppelten Wassergraben. Erbauer waren die Herren von Brincke , aber ab 1439 übernahmen die Grafen von Kerssenbrock . Die hatten im 18. Jahrhundert ein Problem: Es fehlte ein Erbe. Der letzte "echte" Kerssenbrock, Ferdinand, war - nachdem er weit in Europa herumgekommen war - Dompropst in Osnabrück und verstarb dort auch 1754 kinderlos. Sein Bruder Matthias Caspar war schon 1746 ebenfalls ohne Nachwuchs gestorben. Man wusste also, was kommen würde, und man konnte sich etwas einfallen lassen. Die "Nachbarn" aus Tat...