Normalerweise freue ich mich ja immer, wenn ich Post vom Historischen Verein für die Grafschaft Ravensberg e.V. bekomme. In der Regel bedeutet das nämlich, dass es etwas Interessantes zum Lesen gibt. Das war auch in diesem Fall so, und zwar in Form der neuen Ravensberger Blätter. Aber leider nicht nur. (c) Historischer Verein Die Ravensberger Blätter sind wieder superinteressant, vor allem für mich als alte Wertheranerin. Der Arbeitskreis Spuren jüdischen Lebens in Werther hat darin nämlich eine Fallstudie zu Max Sachs (1898 bis wahrscheinlich 1942) veröffentlicht. Max Sachs war leicht geistig behindert und wohnte in Werther an der Bielefelder Straße, ungefähr dort, wo heute das evangelische Gemeindehaus steht. Seine Spur verliert sich mit der Deportation ins Warschauer Ghetto. Vorher war er in Bethel zwangssterilisiert worden und dann in einer jüdischen Einrichtung in Berlin-Weissensee untergebracht. Aber auch schon in der Zeit, als er...