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Es werden Posts vom Mai, 2021 angezeigt.

Cefrisch bei Tante Erna

Ich kann mich noch erinnern, dass meine Mutter mich Ende der 1970er ab und zu mal mitgenommen hat zu einem Besuch bei einer alten Dame (für mich waren damals alle über 35 "alt") in der Ziegelstraße in Werther. Diese "alte Dame" kannte ich als " Tante Erna ". Die Ziegelstraße war nicht weit von uns, Luftlinie vielleicht 150 Meter.  Worüber sich meine Mutter und Tante Erna unterhielten, interessierte mich damals eigentlich nicht besonders. Kein Wunder, ich war damals so zwischen 4 und 6, und "Erwachsenenkram" findet man in dem Alter ja einfach nur langweilig. Ich freute mich immer, dass es bei Tante Erna Cefrisch gab, denn zu Hause hatten wir es nicht. Kennt jemand noch Cefrisch?  gefunden bei www.erinnerstdudich.de Man rührte Pulver in ein Glas Wasser und hatte dann etwas, das Orangensaft entfernt ähnelte. Je nach Konzentration nur viel süßer. Oder man ließ das Wasser weg und schleckte einfach nur das Pulver von einem Löffel...  An den Geschmac...

Peter August Böckstiegels Nachbarn

Ich mag Peter August Böckstiegel s Bilder. Da schlägt mein Lokalpatriotismus schonungslos durch, sogar noch mehr als bei Arminia und Schokopudding von Dr. Oetker. Direkt hinter mir an der Wand hängt auch tatsächlich ein Ausstellungsposter (" Arrode war meine Akademie ") aus dem Jahr 1989, auf dem sein "Elternhaus mit Kornstiegen" abgebildet ist, das um 1928 entstanden ist. Dieses Elternhaus steht immer noch in Werther an der Schloßstraße.  Damals hieß die Besitzung allerdings noch Arrode Nr. 4 ; Peter August wurde dort 1889 geboren, genauso wie übrigens auch seine Zwillingsschwester Anna Johanne Luise.  Böckstiegel-Museum mit Wohnhaus Inzwischen hat Böckstiegel ja sein eigenes Museum dazu bekommen, das ich übrigens sehr empfehlen kann, auch wenn ich zugeben muss, dass ich am Anfang extrem skeptisch war, was das Design angeht - dieser viele graue Beton... inzwischen weiß ich's aber zu schätzen, und ich fange an, den Kontrast mit dem alten Haus zu mögen.  Ich kan...

Arbeiten mit "Ahnenblatt"

Ich hab's getan: Ich habe mir eine neue Software für meine Forschungen zugelegt! Es ist ja nun kein Geheimnis, dass ich schon eine ganze Weile damit geliebäugelt hatte. Vor ein paar Tagen habe ich mich nun durchgerungen und mir " Ahnenblatt " runtergeladen, und zwar die Version 3.22 . Und gerade gab es dann auch noch das Update mit der Version 3.23 . Um es gleich zu sagen: Ja, ich habe dafür den normalen Preis bezahlt, und nein, das hier ist keine bezahlte Kritik ( schön wär's ), sondern einfach nur mein ganz persönlicher Eindruck.  Bis jetzt finde ich's richtig gut . Ich arbeite gerne damit. Im Einzelnen: Der Übergang war einfach. Erschreckend einfach. Software runtergeladen, Key aus der Bestätigungsmail eingelesen, läuft. Jede gedcom-Datei wurde problemlos eingelesen und angezeigt. Nicht so wie bei meinem letzten Software-Wechsel , als mir gleich Tausende von Jahren abhanden gekommen waren. Auch alle Ereignisse, die ich angelegt hatte, sind da, selbst die,...

Die Heidemanns aus Arrode Nr. 1

Ein Teil meiner Familie, über den ich noch nicht viel geschrieben habe, sind die Heidemanns . Das soll sich jetzt ändern; überhaupt habe ich vor, einzelne Familien hier im Blog mal etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Meine Urgroßmutter Marie Elisabeth Schwentker (geb. Heidemann) soll immer erzählt haben, dass sie "im Schloß" zur Welt gekommen sei. Für Nicht-Wertheraner mag das etwas abgehoben klingen, aber tatsächlich meinte sie damit das "Haus Werther", das die Wertheraner nur "das Schloss" nennen. Jedes Mal, wenn ich in den Innenhof komme, denke ich, "Und wo genau bist Du nun geboren?" Wahrscheinlich werde ich es nie erfahren... Tatsache ist aber, dass schon Maries Vater Johann Peter Heidemann , seines Zeichens Spinnradmacher, Zimmermann und Tischler, am 02.01.1841 in Arrode Nr. 1 geboren worden war. Peter Heidemann heiratete am 06.11.1867 in Werther Katherine Elisabeth Flandermeyer aus Groß Aschen. Wenn ich so nachrechne, dann kann ich...

Mit den besten Wünschen vom Jungfrauenverein

Freunde von uns haben ein Haus gekauft, das noch nicht leergeräumt war.  Und was fand sich dort?  Das hier:  " Brastberger's Predigten ", schön im Schuber und noch gut erhalten. Die stehen ab heute bei mir im Bücherregal. Nicht, weil ich vorhätte, meinem Gatten jeden Sonntag eine Predigt vorzulesen (ich glaube, er würde dann die Scheidung einreichen), sondern weil es einer Person gehört hat, die in meinem Stammbaum vorhanden ist, wie die Widmung zeigt:  "Dem treuen Mitglied des Jungfrauenvereins zu Werther  Anna Johanne Luise Schwenker  zur Erinnerung und mit dem Wunsche eines  gesegneten Gebrauchs gewidmet.  Werther, 17. Oktober 1902                                        Der Jungfrauenverein Werther                                 ...