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In persona oder über Zoom?

Oder anders gefragt: Fahre ich am 18. März zum Westfälischen Genealogentag nach Altenberge oder nicht? 

Heute fiel mir auf, dass ich noch keine Ahnung hatte, welches Vortragsprogramm in Altenberge laufen würde (habe ich schon mal erwähnt, dass ich eine von denen bin, die sich gerne Vorträge anhören?). Also habe ich auf der WGGF-Homepage mal nachgeguckt, und siehe da... 

... die Vorträge, die mich interessieren, laufen (auch?) über Zoom! 

Das sind wohl noch die Auswirkungen dieser gewissen Pandemie: Wir haben uns halt an Online-Meetings gewöhnt, ob wir sie nun mögen oder nicht. 

Und damit stellt sich mir die Frage, ob es sich für mich überhaupt lohnt, nach Altenberge zu fahren, wie ich es eigentlich vorgehabt hatte. 

Im Moment tendiere ich eigentlich zu "dann eher nicht". Ganz ehrlich? Die Aussicht, ganz in Ruhe ausschlafen zu können, um mich dann vom bequemen Sessel aus nach Lust und Laune zuzuschalten und mich nebenbei vom Familienforschungsmuffel bekochen zu lassen, gefällt mir gerade wesentlich besser als die, in Altenberge stundenlang nach einem Parkplatz zu suchen, nur um dann einen... sagen wir mal: "semi-optimalen" Spot zu finden. Das fand ich bei meinen vergangenen Besuchen in Altenberge nämlich immer richtig fürchterlich.  Klar, es ist immer schön, die Forscherkollegen zu treffen, aber bei den meisten weiß ich inzwischen auch so, wie ich sie erreichen kann. Andererseits mag ich es nicht, wenn stundenlang eine Kamera auf mich gerichtet ist, und schalte das blöde Ding aus, wann immer es geht. Ich fühle mich dann immer so beobachtet...

Gucken wir mal. Ich muss das heute ja noch nicht entscheiden.

 

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