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Lesestunden

Hach, ich hatte mir den Herbst sooo gemütlich vorgestellt. Mit Kürbissuppe und abendlichen Forschungsstunden in meinem Lieblingssessel, während es draußen abwechselnd sonnig golden ist oder widerlich stürmisch. 


Die Kürbissuppe gibt es auch tatsächlich ab und an, nur haben sich die abendlichen Forschungsstunden seit ein paar Wochen in abendliche Lesestunden verwandelt. Neben mir türmt sich ein Stapel aus Biografien (Patrick Stewart - natürlich im Original, Johanna van Gogh), Krimis (Fred Vargas, immer wieder gerne, aber doch in der deutschen Übersetzung), ein paar Romanen (von denen einer tatsächlich sogar in der Gegenwart spielt) und ein paar Sachbüchern, zu denen ich einfach bis jetzt nicht gekommen bin. Dieser Stapel guckt mich immer ein bisschen vorwurfsvoll an: "Lies uns! Hier gibt es sooo viele Geschichten zu entdecken...!" 

Stimmt ja auch. Und so lese ich und lese und lese... im Moment so viel wie selten in meinem Erwachsenenleben. Ich kann nicht sagen, dass ich unglücklich darüber wäre.  Das Blöde ist, dass die Zeit dafür irgendwo herkommen muss. 

Die Zeit zwacke ich im Moment quasi von der Genealogie ab. Im Moment mache ich einfach nicht viel in dieser Richtung, weshalb es mir auch ziemlich schwer fällt, hier etwas Neues zu posten.  

Deshalb - bitte nicht wundern, wenn man hier für eine Weile wenig Neues von mir sieht. Ich bin gerade im Kopfkino...  

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