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Es werden Posts vom Februar, 2023 angezeigt.

Eine kleine Geschichte von Rotenhagen Nr. 33

Vorab: Als ich damals mit meinen Forschungen angefangen habe, hatte ich überhaupt nicht auf dem Schirm, dass die meisten meiner Vorfahren Bauern waren oder sie zumindest in landwirtschaftlichen Berufen arbeiteten. Um ehrlich zu sein, ich hatte überhaupt keine Vorstellung davon, wie sie ihren Lebensunterhalt sichergestellt haben. Klar, ich wusste, dass die Schwentkers über drei Generationen Maurermeister in Werther waren, aber das war's auch schon.  Wenn ich von meinem Urgroßvater Hermann Heinrich aus noch zwei Generationen zurückgehe, dann lande ich in Rotenhagen Nr. 33. "Im Nordholz". Das Nordholz hat es tatsächlich geschafft, seinen Namen über die Jahrhunderte zu behalten, und sei es auch nur als Straßenname.   Meine direkten Vorfahren damals waren Johann Heinrich Panhorst genannt Schwentker und seine Frau Anne Marie Schwentker. Seit seiner Heirat am 30.11.1803 kannte man Johann Heinrich also hauptsächlich unter dem Namen Schwentker (oder Schwenker, je nachdem, wer ge...

Der AK Genealogie Steinhagen

... trifft sich wieder, und zwar morgen, am  Samstag, 18.02.2023, um 15.30 Uhr  in der Alten Feuerwehr in Steinhagen-Amshausen.  Was ich immer mal zum Arbeitskreis sagen wollte, aber immer wieder zu schreiben vergesse: Nein, es geht nicht nur um Steinhagen. Auch nicht nur um die Orte, die nun zu Steinhagen gehören, so wie Amshausen und Brockhagen. Im Grunde beschränken wir uns noch nicht einmal auf den Altkreis Halle. Da sind wir nicht so streng, denn Rätsel wollen ja gelöst werden. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass Familienforscher doch eigentlich ziemlich gesellige Menschen sind, wenn sie sich nur aus ihrem stillen Kämmerchen heraustrauen. Da hilft jeder jedem weiter, so gut es geht, und ich bin schon mit vielen neuen Anregungungen wieder aus den Treffen herausgegangen. Ist halt einfach schön, wenn man weiß, dass einen die anderen nicht für bescheuert halten, wenn man anmerkt, dass man seit zwei Jahren nach einem bestimmten Sterbeeintrag sucht...  Und Kaffee gi...

Französische Wurzeln?

Es passieren noch Zeichen und Wunder!   Wir erinnern uns: Am 1. Januar hatte ich hier - passend zum neuen Jahr - eine kleine Liste mit Dingen gepostet, die ich 2023 gerne erledigen würde. Punkt Nummer 9 auf dieser Liste war " Familie Schwartz erforschen " - das sind die Vorfahren mütterlicherseits meines Mannes.  Der Ausgangspunkt ist folgender:  Ich wusste, dass die Großeltern meines Mannes der Bergmann Wilhelm Schwartz und seine Frau Franziska Derix waren, die in Kohlscheid bei Aachen gewohnt haben. Konkrete Daten hatte ich nicht; der Familienforschungsmuffel kann sich nur daran erinnern, dass sein Großvater Anfang der 1990er Jahre gestorben sein muss und seine Großmutter noch früher. Dazu muss man sagen, dass mein Mann schon im frühen Teenageralter Halbwaise geworden ist - die Generation, die man eigentlich über die eigenen Vorfahren ausfragen würde, fehlt also.  Es gibt aber noch einen Onkel, zu dem der Kontakt einigermaßen abgerissen war. Schade eigentlich, ko...

In persona oder über Zoom?

Oder anders gefragt: Fahre ich am 18. März zum Westfälischen Genealogentag nach Altenberge oder nicht?  Heute fiel mir auf, dass ich noch keine Ahnung hatte, welches Vortragsprogramm in Altenberge laufen würde ( habe ich schon mal erwähnt, dass ich eine von denen bin, die sich gerne Vorträge anhören? ). Also habe ich auf der WGGF-Homepage mal nachgeguckt, und siehe da...  ... die Vorträge, die mich interessieren, laufen (auch?) über Zoom!  Das sind wohl noch die Auswirkungen dieser gewissen Pandemie: Wir haben uns halt an Online-Meetings gewöhnt, ob wir sie nun mögen oder nicht.  Und damit stellt sich mir die Frage, ob es sich für mich überhaupt lohnt, nach Altenberge zu fahren, wie ich es eigentlich vorgehabt hatte.  Im Moment tendiere ich eigentlich zu "dann eher nicht". Ganz ehrlich? Die Aussicht, ganz in Ruhe ausschlafen zu können, um mich dann vom bequemen Sessel aus nach Lust und Laune zuzuschalten und mich nebenbei vom Familienforschungsmuffel bekochen ...

Die Letzte meiner Linie

Vor ein paar Tagen, um genauer zu sein am 22. Januar, war der 150. Geburtstag meines Urgroßvaters Hermann Heinrich Schwentker . Ich hätte es fast übersehen, wenn meine Mutter mich nicht daran erinnert hätte, und selbst sie hat ihn schon nicht mehr gekannt, weil er schon 1957 gestorben ist.  Es ist schon irgendwie merkwürdig: Hermann und seine Frau Marie Heidemann hatten insgesamt sechs Kinder, so dass man doch eigentlich meinen könnte, dass da heute noch eine gewisse Anzahl an Nachkommen vorhanden sein sollte...  Dem ist aber nicht wirklich so, und das liegt hauptsächlich an der Tatsache, dass gleich vier meiner fünf Großtanten unverheiratet gestorben sind , zwei schon im Kindesalter und zwei dann später als "alte Jungfern", wie man damals noch so charmant sagte. Nur eine der fünf Schwestern, auch eine Marie (die auch die älteste war) hat geheiratet und sich fortgepflanzt. Da leben noch zwei Enkel- und zwei Urenkelkinder. Weil Tante Marie aber bei der Heirat ihren Namen geä...