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Ein Päckchen zum Jahresende

Gestern drückte mir mein Postbote ein Päckchen in die Hand, das ich für mich durchaus als "Happy Mail" bezeichnen würde: Post vom Historischen Verein , dieses Mal die Ravensberger Blätter II/2021 und der inzwischen 106. Jahresbericht , Jahrgang 2021. Und das, obwohl ich es noch nicht einmal geschafft habe, die neue Computer-Genealogie ganz zu lesen, die mir derselbe Postbote kurz vor Weihnachten gebracht hatte...!  Dieses Mal befassen sich die Ravensberger Blätter schwerpunktmäßig mit dem Thema "Bomben auf Bielefeld - Aspekte des Luftkriegs" , was für mich ja auch interessant ist, weil ja auch meine erweiterte Familie betroffen war; ich hatte hier schon mal darüber berichtet. Trotzdem habe ich mich erst einmal auf einen anderen Artikel gestürzt: "Die Geschichte der jüdischen Familie Stern in Halle (Westf.)" von Wolfgang und Katja Kosubek und Martin Wiegand. Die Historie als solche kannte ich zwar schon, und die Sterns sind mir im "Juden- und Diss...

Fröhliche Weihnachten!

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  Der Weihnachtsbaum ist geschmückt, die Geschenke sind verpackt - jetzt kann Weihnachten kommen!  Die Schwentkerschen Weihnachtstraditionen beschränken sich inzwischen zwar eher aufs Essen , aber das ist in Ordnung. Das ist der Grund, weshalb ich gleich noch in der Küche stehen werde: Ich muss noch die Panna Cotta machen, für die nach dem Raclette eigentlich kein Platz mehr ist, die aber wundersamerweise immer noch irgendwie reinpasst. Aber nach dem Schnitzeltopf morgen Mittag gibt's ja noch Frankfurter Kranz...  Bei der Schwieger-Family geht es für uns schon heute Mittag los: Schwiegermutter ist so nett, mir ein Filet zu braten, während sich der Rest der Sippe über eine Gans hermacht, weil ich es einfach nicht über mich bringen kann, Gans zu essen (oder Ente, wenn wir schon mal dabei sind).   Und zwischen dem ganzen Essen gibt's Geschenke. Inzwischen hauptsächlich für den Neffen . Unter anderem etwas, das richtig schön Krach machen kann... mein Schwager und ...

2021: Ein kleiner Rückblick

Eigentlich ist es ja noch etwas früh für einen Jahresrückblick - schließlich hat das Jahr noch zwölf ganze Tage. Aber erstens kann ich jetzt schon absehen, dass ich einen großen Teil dieser Tage am Schreibtisch verbringen werde, schlicht, weil ich noch ein paar Sachen wegarbeiten muss, und zweitens bin ich im Moment irgendwie in der Stimmung, um ein bisschen Bilanz zu ziehen.  Also:  Mein eigener Stammbaum:  Im Grunde genauso, wie ich es vorhergesagt hatte: Er ist nicht ins Unermessliche gewachsen, hat sich aber verdichtet.  "Neue" direkte Vorfahren habe ich im Kirchenbuch von Neuenkirchen gefunden, das endlich mal bei Archion online gegangen ist, worauf ich wirklich Jahre gewartet hatte. Dummerweise stehe ich mit dem Neuenkirchener Kirchenbuch auch irgendwie auf Kriegsfuss , was mir das Arbeiten damit etwas verleidet. Aber ich will mich nicht beschweren, und die Freude, dass es endlich online ist, überwiegt. Endlich konnte ich auch das Geburtsdatum meines Ur-Ur-Gro...

Ich bin durch mit den 1950ern!

Es ist vollbracht - sämtliche Sterbeeinträge aus den 1950ern sind in "Werthers Gedächtnis" eingearbeitet. Und das waren immerhin fast 1.200...  Es hat eine Weile gedauert; ich hatte irgendwann im Frühjahr damit angefangen, aber nicht kontinuierlich jeden Tag daran gearbeitet, sondern immer mal wieder. Richtig ehrgeizig wurde ich tatsächlich erst in den letzten drei Monaten: Auf meiner täglichen To-Do-Liste stand dann immer: "10 Sterbeeinträge 195x". Oft genug konnte ich den Punkt abhaken (und meist habe ich dann auch mehr als nur 10 Einträge abgearbeitet), aber ich habe mich auch nicht gerade umgebracht, wenn ich's mal nicht geschafft habe. Sterbeeinträge laufen einem ja nicht weg. Mein Ziel war aber trotzdem, vor Weihnachten damit fertig zu sein. Ich muss sagen, die 1950er waren insgesamt doch interessanter, als ich vorher gedacht hatte . Ich habe viel über meine Heimatstadt gelernt, und ich glaube, dass ich nun ein etwas besseres Bild davon habe, wie es in de...

Ein Ständchen zur Feier des Tages

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  Okay, jetzt haben wir also eine neue Regierung. An die männliche Form "Bundeskanzler" werde ich mich erstmal wieder gewöhnen müssen, aber das kriege ich auch noch hin. Ist ja nicht das erste Mal, dass wir einen Mann im Chefsessel haben. Als ich geboren wurde, war das allerdings noch Willy Brandt...  Und wenn die neue Regierung jetzt Cannabis legalisieren will: Dazu fällt mir hauptsächlich dieses Foto hier ein . Man beachte das Schild oben rechts. Schöne Ergänzung zu dem DAB-Schild links.  In welchem Zusammenhang dieses Bild entstanden ist, weiß ich nicht. Ich habe auch keine Ahnung, wo es geschossen wurde und weshalb diese Menschen mit Gitarren und anderen Lauteninstrumenten ausgestattet sind. Sind das Mandolinen?  Was ich allerdings weiß: Der dunkelhaarige Junge in der untersten Reihe (4. von links) ist mein Großonkel, Fritz Gehring , geboren 1921. Das Foto dürfte also Ende der 1920er entstanden sein.  Falls jemand da draußen mir etwas dazu erzählen kann - g...

Werthers Gedächtnis: Namen mit "D"

Einen fröhlichen Dezember wünsche ich allen!  Hier sind die Wertheraner Nachnamen, die mit "D" beginnen (Bearbeitungsstand: 01.12.21):  Dahlenburg, Dahlkötter, Dahmen, Damberg, Dammann, Dangberg, Dannewitz, Daseking, Daube, De Harty, Debicker, Decius, Deckwirth, Dedekind, Dedert, Deger, Dehlentrup, Delbrügge, Delicker, Delius, Depenbrock, Deppe, Deppermann, Depping, Dessien, Detering, Detert, Deuker, Deuse, Dickave, Dicke, Dicke-Wentrup, Dickenbrock, Dickenhorst, Diebrock, Dieckhake, Diekhaus, Diekhöner, Diekmann, Diembeck, Diering, Diestelhorst, Diestelmeyer, Dietrich, Dietrichs, Diewitz, Dissmann, Dittmann, Ditzer, Dobbenstein, Dockter, Dodt, Döpke, Döpker, Döring, Dörmann, Dohm, Domshöfer, Dopheide, Drawe, Dreckmann, Dreeskornfeld, Dreinhöfer, Dreke, Dresing, Drewer, Dreyer, Dröge, Drögemeier, Drom, Droste, Drottier, Drunk,  Dube, Duchmann, Dudek, Düfelsiek, Düker, Dünhölter, Dünkeloh, Dürchen,  Dulie, Duncker, Dunekack, Durth, Dustmann. Nein, das wird jetzt ...

Der Winter kommt

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  Heute hatten wir hier den ersten Schnee der Saison zu vermelden. Nicht viel, und er ist auch nicht wirklich lange liegen geblieben, aber immerhin. Vielleicht gibt es dieses Jahr ja vielleicht mal wieder weiße Weihnachten?  (Und schon habe ich Bing Crosby im Ohr. Gibt Schlimmeres.) Als dieses Foto hier entstanden ist, scheint der Winter schon weiter fortgeschritten gewesen zu sein. Es ist leider nicht datiert, aber ich tippe auf die späten 40er oder frühen bis mittleren 50er Jahre des letzten Jahrhunderts. Vielleicht erkennt ja jemand das Lkw-Modell?  Dafür kann ich sagen, wo der Fotograf stand, der auf den Auslöser gedrückt hat: Ein paar Meter neben der Engerstraße im Hof des Hauses Nr. 25 in Werther. Er hat aus Richtung Kippskrug (heute das Amedia Hotel) fotografiert, stand also mit dem Rücken dazu. Links sieht man die Halle hinter dem Wohnhaus meiner Schwentker-Vorfahren, und die zipfeligen Dächer rechts gehörten zur Weberei Delius (heute befindet sich dort die K...