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1. Weltkrieg: Kriegsteilnehmer aus der Stadt Werther, Nachname mit "R"

(aus: "Das Kirchspiel Werther und der Krieg von 1914-18") Nachname, Rufname, Beruf, Hausnummer, Dienstzeit, Dienstgrad  Anführungsstriche (") kennzeichen Brüder.) Rabe , August (Vater), Althändler, Nr. 89, 1915 (gefallen), Landsturm ", Wilhelm (Sohn), Maler, Nr. 89, 1916-1917 (gefallen), keine Angabe Redeker , August, Schuhmachermeister, Nr. 41b, 1915-1918, Landsturm Reipschläger , Otto, Kaufmann, Nr. 6, 1915-1920, Leutnant der Reserve Remmerbach , August, Kutscher, Nr. 144, 1915 (gefallen), Musketier  ", Heinrich, Kutscher, Nr. 144, 1916-1918 (gefallen), Gefreiter Rentsch , Heinrich, Bankbeamter, Nr. 14, 1917-1919, Gefreiter Riepe , Julius, Maler, Nr. 177, 1914-1918, Sergeant ", Heinrich, Schlosser, Nr. 177, 1914-1916 (gefallen), Musketier Ritterbusch , Friedrich, Schuhmacher, Nr. 191, 1917-1919, Musketier Ronsiek , Peter, Maurermeister, Nr. 263, 1916-1918, Landsturm ", Hermann, Maurer, Nr. 212, 1915-1918, Wehrmann ",...

1. Weltkrieg: Kriegsteilnehmer aus der Stadt Werther, Nachname mit "P"

(aus: "Das Kirchspiel Werther und der Krieg von 1914-18") Nachname, Rufname, Beruf, Hausnummer, Dienstzeit, Dienstgrad  Anführungsstriche (") kennzeichen Brüder.  Pamperien , Karl, Schneider, Nr. 242, 1914-1917, Musketier Peperkorn , Karl, Kaufmann, Nr. 189, 1914-1918, Vizefeldwebel Peters , Albert (Vater), Maurer, Nr. 4, 1915-1917, Unteroffizier " , Albert (Sohn), Maurer, Nr. 4, 1916-1919, Pionier, Pfennig , Wilhelm, Schuhmacher, Nr. 191, 1917-1918, Landsturm Piel , August, Zigarrenmacher, Nr. 124, 1915-1919, Musketier Piel , Hermann, Arbeiter, Nr. 157, 1914-1918, Gefreiter Piel , Wilhelm, Landwirt, Nr. 151, 1914-1918 (gefallen), Wehrmann Pohlmann , Friedrich, Gerber, Nr. 251, 1915-1918, Landsturm " , Heinrich, Landwirt, Nr. 129, 1915-1918, Landsturm Potthoff , August, Zigarrenarbeiter, Nr. 217, 1915-1918, San.-Gefreiter Potthoff , Wilhelm, Knecht, Nr. 223, 1914-1917, Musketier Pötting , Eduard, Fuhrmann, Nr. 59, 1916-1919, Landstur...

1. Weltkrieg: Kriegsteilnehmer aus der Stadt Werther, Nachname mit "O"

(aus: "Das Kirchspiel Werther und der Krieg von 1914-18") Nachname, Rufname, Beruf, Hausnummer, Dienstzeit, Dienstgrad  Anführungsstriche (") kennzeichen Brüder.  Oberwelland , Hermann, Oberzollsekretär, Nr. 65/66, 1914-1918, Leutnant der Reserve " , Fritz, Student der Theologie, Nr. 65/66, 1917-1919, Kanonier Opfer , Wilhelm, Drechsler, Nr. 43, 1916-1919, Landsturm Otte , Gustav, Zigarrenarbeiter, Nr. 201, 1915-1916, Musketier Otte , Wilhelm, Amtsrichter, Dr., Nr. 35, 1914 (gefallen), Oberleutnant der Reserve Ottensmeier , Friedrich, Leitungsaufseher, Nr. 86, 1915-1918, Frspr.-Betr.-Füh. 

1. Weltkrieg: Kriegsteilnehmer aus der Stadt Werther, Nachname mit "N"

(aus: "Das Kirchspiel Werther und der Krieg von 1914-18") Nachname, Rufname, Beruf, Hausnummer, Dienstzeit, Dienstgrad  Niemann , Wilhelm, Zigarrenarbeiter, Nr. 216, 1915-1918 (gefallen), Landsturm Nolte , Heinrich, Fabrikarbeiter, Nr. 81, 1915-1918, Musketier

"Du hattest eine Cousine namens Uschi?!"

Diese Frage stellte ich gestern - doch etwas entsetzt - meiner besseren Hälfte . Dem Mann, mit dem ich inzwischen seit 20 Jahren zusammen bin und von dem ich dachte, dass ich zumindest seine Cousins und Cousinen väterlicherseits auf die Reihe kriegte. Wie sich herausstellte, war das ein Irrtum. Wir waren gestern auf der Beerdigung seiner Tante. Einer seiner Tanten, um konkret zu sein. Im Gegensatz zu mir hat er davon nämlich einige (auch jetzt noch). Und als ich die Totenrede hörte, bei der dann auch erwähnt wurde, dass besagte Uschi ja schon tot sei, da läutete in meinem Kopf die genealogische Alarmglocke. Von einer Uschi hatte ich nämlich noch nie etwas gehört... Dazu sollte man wissen, dass meine bessere Hälfte aus einer doch ziemlich großen Familie kommt. Vor ein paar Wochen habe ich, die seit ungefähr 18 oder 19 Jahren ihre eigene Familie erforscht, dann auch tatsächlich mal angefangen, einen eigenen kleinen Stammbaum für meine bessere Hälfte anzulegen. Einfach nur so, um ...

1. Weltkrieg: Teilnehmer aus der Stadt Werther, Nachnamen mit "M"

(aus: "Das Kirchspiel Werther und der Krieg von 1914-18") Nachname, Rufname, Beruf, Hausnummer, Dienstzeit, Dienstgrad  Anführungsstriche (") kennzeichen Brüder.  Mahne , Wilhelm, Schneider, Nr. 30, 1915-1918, Landwehrmann Mann , Karl, Lehrer, Nr. 43, 1914-1916, Landsturm Margenau , Wilhelm, Bierverleger, Nr. 204, 1914-1918, Gefreiter Marten , Dietrich, Zigarrenarbeiter, Nr. 23, 1915-1918, Wehrmann Mathieu , Emil (Vater), Fabrikarbeiter, Nr. 96, 1915-1918, Landsturm " , Heinrich (Sohn), Fabrikarbeiter, Nr. 96, 1916-1919, Musketier Meier , Heinrich, Arbeiter, Nr. 88, 1914-1915 (gefallen), Gefreiter Meier , Hermann, Arbeiter, Nr. 88, 1915-1917, Fahrer Meierdrees , Heinrich, Neubauer, Nr. 195, 1914-1918 (gefallen), Wehrmann Meierdrees , Heinrich, Drechsler, Nr. 237, 1914-1915 (gefallen), Musketier Meinders , Wilhelm, Zigarrenarbeiter, Nr. 213, 1916-1919, Sanitätsgefreiter Menkhoff , Erich, Bäcker, Nr. 240, 1916-1919, Musketier " , Os...

Der 100. Jahresbericht des HV Ravensberg ist da!

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In meinem Fall fand ich ihn in dieser Woche hübsch als Päckchen verpackt in meinem Postfach. Das ist das Schöne, wenn man Mitglied im Historischen Verein ist: Man bekommt die Ravensberger Blätter und eben die Jahresberichte automatisch nach Hause geliefert... manchmal bin ich doch ziemlich bequem, ich geb's zu. Für alle, die genau wissen wollen, was sich darin verbirgt: Hier ist der Link zum Inhaltsverzeichnis. Ich bin noch nicht damit durch, aber das Wochenende ist ja auch noch nicht vorbei. Zwischen den ganzen Weihnachtsmärkten bleibt ja immer ein bisschen Zeit zum Schmökern...

Sterben ist teuer

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Gut, das war jetzt etwas überspitzt formuliert. Also anders: Der Tod ist zwar umsonst, aber die Beerdigung kostet. Das hat sich in den letzten Jahrhunderten auch nicht geändert. Wenn ich im Kirchenbuch also den Vermerk finde, dass jemand " gratis " beigesetzt wurde, dann wird das schon seinen Grund haben. Wie arm aber musste man sein, dass man die Beerdigung umsonst bekam? Musste es zum Beispiel erst soweit gekommen sein, dass die Familie am Hungertuch nagte? Welche Maßstäbe galten, und wer entschied darüber, der Provisor? Gab es allgemeingültige Richtlinien? Wenn jemand Informationen zu dem Thema hat - mir würden sie weiterhelfen.

1. Weltkrieg: Kriegsteilnehmer aus der Stadt Werther, Nachnamen mit "L"

(aus: "Das Kirchspiel Werther und der Krieg von 1914-18") Nachname, Rufname, Beruf, Hausnummer, Dienstzeit, Dienstgrad  Anführungsstriche (") kennzeichen Brüder.  Lampmann , Fritz, Kutscher, Nr. 138, Nr. 1915-1917, Gefreiter Landwehr , Gustav, Sattlermeister, Nr. 169, 1914, Sergeant Landwehr , Heinrich, Mauer, Nr. 187, 1915-1918, Gefreiter Landwehr , Heinrich, Landwirt, Nr. 112, 1915-1916 (gefallen), Landsturm Landwehr , Heinrich, Schlosser, Nr. 40, 1914 (gefallen), Matrose Langer , Wilhelm (Vater), Gärtner, Nr. 221, 1915-1918, Gefreiter " , Adolf (Sohn), Gärtner, Nr. 221, 1917-1919, Musketier Lechtermann , August, Fabrikarbeiter, Nr. 95, 1915-1918, Armeesoldat Lefelmann , August, Zigarrenarbeiter, Nr. 117, 1916-1918, Landsturm Lienenkämper , Otto, Schuhmacher, Nr. 111, 1917-1918, Musketier Lieneweg , Fritz, Privatier, Nr. 42, 1914-1918, Leutnant der Reserve " , Hermann, Maler, Nr. 42, 1917-1918, Landsturm Lindemann , Wilhelm, Schl...

6 Tipps, wie Sie sich bei Ihren Forscherkollegen richtig beliebt machen

1 . Lassen Sie sich nie im Archiv sehen. Holen Sie sich alle Informationen aus dubiosen Stammbäumen "im Internet". Erzählen Sie aber allen, was für ein toller Forscher Sie sind. 2 . Wenn es um alte Schriften geht: Sprechen Sie immer nur von Sütterlin. Egal, ob Sie tatsächlich Sütterlin vor sich sehen oder Kurrent. Ist ja eigentlich auch egal, liest sich ja beides nicht einfach. Und wenn jemand Ihre Hilfe beim Lesen braucht, dann geben Sie vor, gerade leider Ihre Brille nicht zur Hand zu haben. 3 . Versprechen Sie, etwas für einen Forscherkollegen nachzugucken, und vergessen Sie es dann. Wenn Sie dann doch einmal darauf angesprochen werden: Leugnen Sie, was das Zeug hält! 4 . Wenn Sie einen genealogischen Vortrag gehört haben: Stellen Sie hinterher mindestens fünf Fragen, die überhaupt nichts mit dem Vortragsthema zu tun haben, und geben Sie nicht eher Ruhe, bis diese Fragen auch beantwortet sind. 5 . Kupfern Sie alle Ergebnisse Ihrer Forscherkollegen ab und geben Sie ...

1. Weltkrieg: Teilnehmer aus der Stadt Werther, Nachname mit "K"

(aus: "Das Kirchspiel Werther und der Krieg von 1914-18") Nachname, Rufname, Beruf, Hausnummer, Dienstzeit, Dienstgrad  Anführungsstriche (") kennzeichen Brüder.  Kämper , August (Vater), Meister, Nr. 107, 1915-1918, Landsturm " , Wilhelm (Sohn), Schneider, Nr. 106/107, 1916-1919, Musketier Kämper , Wilhelm, Landarbeiter, Nr. 116, 1914-1915 (gefallen), Gefreiter Kampmann , Willi, Kaufmann, Nr. 47, 1916-1919, Kanonier " , Fritz, Kaufmann, Nr. 47, 1917-1919, Kanonier Kastrup , Wilhelm, Malermeister, Nr. 5, 1915-1918, Landsturm Kansteiner , Franz, Arbeiter, Nr. 92, 1916-1918, Landsturm Kerksiek , Heinrich, Nr. 89, Arbeiter, 1915-1919, Fahrer Kerksiek , Heinrich, Maurer, Nr. 145, bis 1917, Wehrmann Kindermann , Wilhelm, Zigarrenarbeiter, Nr. 85, 1914-1918, Gefreiter " , Friedrich, Zigarrenarbeiter, Nr. 85, 1914 (gefallen), Musketier " , Hermann, Zigarrenarbeiter, Nr. 85, 1915-1916 (gefallen), Musketier Klausmeier , August, Mau...

Was wurde aus Helmut Gehring?

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Ich wusste, dass Großonkel Helmut Gehring , Bruder meiner Oma Anne, geboren am 9. Oktober 1916 in Häger 33, Mitte 1942 in "Russland" gefallen war. Das hier ist das beste Foto, das ich von ihm finden konnte, wobei ich mich frage, wo und bei welcher Gelegenheit es aufgenommen wurde: Im Jahr 2011 habe ich dann einfach mal auf gut Glück eine Online-Anfrage beim Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. gestartet. Das hier kam dabei heraus: Zum besseren Verständnis, wo sich das Ganze abgespielt hat, hat man mir netterweise auch noch gleich einen Ausdruck von google maps mitgeschickt:  Wenn in der Familie immer erzählt wurde, dass Helmut in "Russland" geblieben wäre, dann muss man den Satz in der Retrospektive korrigieren: Altschewsk gehört heute zur Ukraine.  Von Militärgeschichte und dem Aufbau der Wehrmacht habe ich leider immer noch relativ wenig Ahnung. Vielleicht gibt es ja aber da draußen einige Cracks, die mir etwas über sein...

1. Weltkrieg: Teilnehmer aus der Stadt Werther, Nachname mit "J"

(aus: "Das Kirchspiel Werther und der Krieg von 1914-18") Nachname, Rufname, Beruf, Hausnummer, Dienstzeit, Dienstgrad  Anführungsstriche (") kennzeichen Brüder.  Jägermann , Heinrich, Installateur, Nr. 59, 1917, Fahrer Jerrentrup , Hermann, Landwirt, Nr. 118, 1915-1918, Landsturm Jerrentrup , Hermann, Schneider, Hausnummer nicht angegeben, 1915 (gefallen), Unteroffizier Johanning , Wilhelm, Vater, Zigarrenarbeiter, Nr. 219, 1916-1918, Landsturm " , Paul, Sohn, Kaufmann, Nr. 219, 1916-1919, Musketier Johanningmeier , Wilhelm, Kaufmann, Nr. 27a, 1916-1918, Garde-Füsilier " , Heinrich, Kaufmann, Nr. 27a, 1918, Musketier Jürgens , Paul, Fabrikbesitzer, Nr. 150, Unteroffizier

Wer ist der kleine Junge? Und was hat er in der Hand?!

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Ich weiß ja, wer das Mädchen auf diesem Foto ist: Meine zukünftige Großmutter Anne Gehring , geboren am 24. Januar 1911.  Was den Kleinen im Matrosenanzug angeht, so bin ich mir aber nicht ganz sicher . Ich denke mal, dass es einer ihrer Brüder war (ich weiß bis jetzt von fünf Brüdern, aber eine Schwester hatte sie nicht). Anne wirkt auch wie die beschützende ältere Schwester. Wenn es um Kinder geht, dann habe ich immer das Problem, dass ich unheimlich schlecht darin bin, ihr Alter zu schätzen. Ich gehe aber davon aus, dass zwischen Anne und dem Lütten hier mindestens fünf Jahre liegen (aber vielleicht macht die Schleife auf ihrem Kopf sie auch nur optisch größer?). Demnach würden Willi und Herbert , geboren 1912 und 1913, nicht in Frage kommen. Ich glaube aber nicht, dass der Altersunterschied ganze zehn Jahre beträgt; danach scheidet auch Fritz als Kandidat aus. Damit bleibt noch einer übrig: Helmut , geboren 1916. Dann lägen die beiden auf dem Foto hier ungefähr fün...

Bleeke oder Häger?

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Nicht nur meine Gehrings, sondern auch viele andere Menschen, die in meinem Stammbaum und in Werthers Gedächtnis auftauchen, wohnten im Nordosten von Werther. Aber wohnten sie tätsächlich in Häger oder auf der Bleeke? Quelle: wikipedia Heute heißt dieser Ortsteil ganz offiziell "Häger", keine Frage. Kein Mensch sagt Sätze wie: "Wenn Sie die Engerstraße hochfahren, dann kommen Sie nach Bleeke!". Häger hat es immerhin auch zu seinem eigenen, inzwischen recht informativen Eintrag bei wikipedia geschafft. Ich darf zitieren: "Während die anderen Ortsteile von Werther bereits im Ravensberger Urbar von 1556 ihre konkreten Vorläufer-Bauerschaften hatten, gab es die Hägeraner Struktur damals noch nicht. Was später Häger wurde, lag zwischen den Bauerschaften und Einzelhöfen und nannte sich Nienhagen , weil es jünger war und nicht zu den Urhagen gehörte. Trotzdem bildete sich eine kleine Siedlungsstruktur der untersten Zentralitätsstufe mit Windmühle, Gas...

Erster Weltkrieg: Teilnehmer aus der Stadt Werther, Nachnamen mit "I"

(aus: "Das Kirchspiel Werther und der Krieg von 1914-18") Nachname, Rufname, Beruf, Hausnummer, Dienstzeit, Dienstgrad  Anführungsstriche (") kennzeichen Brüder.  Imkemeyer , Hermann, Bäcker, Nr. 197, 1914-1916, Wehrmann " , Johann, Zigarrenfabrikant, Nr. 184, 1916-1918, Landsturm Imkemeyer , Wilhelm, Knecht, Nr. 43, 1914-1918 (gefallen), Sergeant " , Hermann, Sortierer, Nr. 43, 1918-1919, Landsturm " , Heinrich, Knecht, Nr. 43, 1915-1916 (gefallen), Grenadier Indiesteln , Hermann, Zigarrensortierer, Nr. 143, 1915-1918 (gefallen), Gefreiter " , Otto, Zigarrenfabrikant, Nr. 143, 1914-1915 (gefallen), Unteroffizier Indiesteln , Friedrich, Arbeiter, Nr. 87, 1914-1918, Landsturm " , August, Maschinenschreiner, Nr. 87, 1918, Schütze " , Wilhelm, Postillon, Nr. 87, 1915-1918, Unteroffizier Indenbirken , Fritz, Arbeiter, Nr. 49b, 1915-1918, Landsturm " , Heinrich, Arbeiter, Nr. 110, 1915-1919, Landsturm

Mein unbekannter Großonkel

Eins habe ich beim Forschen gelernt: Geduld . Manchmal muss man sich durch Jahrzehnte und Jahrzehnte von Unterlagen wühlen, und dann findet man doch nicht das, was man eigentlich gesucht hatte... aber dafür etwas völlig anderes! So ging es mir neulich in im Landesarchiv in Detmold. Ich ging die Sterbefälle von Werther durch, weil ich da noch einige Lücken im Stammbaum habe, was die letzten 110 Jahre angeht. Es ist aber auch frustrierend, dass die entsprechenden Kirchenbücher nur bis einschließlich 1904 einzusehen sind! Ich saß also da und blätterte mich, mit Papier und Bleistiften bewaffnet, durch dieses Mal Gott sei Dank nicht ganz so staubige Unterlagen, die auch noch ziemlich gut zu lesen sind, und achtete auf Namen, die mir irgendwie im Zusammenhang mit meinem Stammbaum bekannt vorkamen. Was im übrigen ziemlich viele sind. Und plötzlich sehe ich den Sterbeeintrag für einen totgeborenen Jungen.  Und die Namen der Eltern: August Gehring und Karoline Plessner. Meine Urgroß...

Erster Weltkrieg: Teilnehmer aus der Stadt Werther, Nachnamen mit "H":

(aus: "Das Kirchspiel Werther und der Krieg von 1914-1918") Nachname, Rufname, Beruf, Hausnummer, Dienstzeit, Dienstgrad Anführungsstriche (") kennzeichnen Brüder.  Habighorst , Hermann, Nr. 61, Zigarrenmacher, 1915-1918, Gefreiter Hagemann , Karl, Nr. 46, Gärtner, 1915-1918, Gefreiter Hagemann , Hermann, Nr. 24, Sattlermeister, 1914-1918, Gefreiter Hageresch , Hermann, Nr. 257, Fabrikabeiter, 1914-1919, Musketier Harms , Erich, Nr. 58, Kand. d. Phil., 1914 (gefallen), (keine Angabe)  Haselhorst , Heinrich, Nr. 90, Gerber, 1917-1918, Sanitäts-Unteroffizier Haubrock , Wilhelm, Nr. 94, Arbeiter, 1915-1918, Musketier " , August, Nr. 94, Arbeiter, 1914-1918, Musketier " , Gustav, Nr. 94, Telegraphenerb., 1917-1919, Grenadier " , Karl, Nr. 94, Handl.-Gehilfe, 1918-1919, Funker Hauhardt , Friedrich, Nr. 45, Schneider, 1914-1918, Gefreiter Hauptmanns , Adam, Nr. 107, Arbeiter, 1914-1917, Pionier Heermann , Wilhelm, Nr. 160, Fabrikar...

1. Weltkrieg: Teilnehmer aus der Stadt Werther, Nachname mit "F":

(aus: "Das Kirchspiel Werther und der Krieg von 1914-1918") Nachname, Rufname, Beruf, Hausnummer, Dienstzeit, Dienstgrad, Anführungsstriche (") zeigen Brüder an. Fehn , Karl, Nr. 89, Dreher, 1917-1919, Kanonier Fehse , Adolf, Nr. 186, Maurer, 1914-1918, Wehrmann  Fleethe , Hermann, Nr. 242, Zigarrenarbeiter, 1916-1918, Landsturm Fischer , Ewald, Nr. 26a, Fabrikarbeiter, 1915-1917, Füsilier " , Heinrich, Nr. 89, Fabrikarbeiter, 1915-1919, Musketier " , Hugo, Nr. 212, Zigarrenarbeiter, 1914-1918, Unteroffizier Freese , August, Nr. 33, Schlachtermeister, 1915-1918, Gefreiter Frensing , Fritz, Nr. 249, Fabrikarbeiter, 1914-1918, Gefreiter

Das Gehring-Projekt: Gehrings, Gehrings, und nochmal Gehrings

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Wenn ich mir die Gehrings wirklich noch einmal vornehmen will, dann muss ich in der "Neuzeit" anfangen; eine andere Wahl habe ich nicht. Wenn man so will, dann wird das mein persönliches "Genealogy-Do-Over". Das Problem, vor dem man als Forscher steht, wenn man die Gehrings im Kirchspiel Werther auseinandernimmt, ist nämlich, dass es in Werther vor Gehrings nur so wimmelte (und es auch heute noch ziemlich viele davon gibt). Schon alleine aus dem Wertheraner Stadtgebiet nahmen 12 Gehring-Männer am Ersten Weltkrieg teil (vier davon sind gefallen) 1 , und das, obwohl in Werther-Stadt im Jahr 1910 nur insgesamt 2.183 Menschen gewohnt haben 2 . Wenn man die Kirchenbücher durchguckt, dann findet man kaum eine Seite, auf der der Name Gehring (in früheren Zeiten auch oft "Gering" geschrieben) nicht auftaucht. Vor allem Ende des 19. Jahrhunderts, als sich die Gehrings ziemlich erfolgreich fortgepflanzt hatten, verteilten sie sich ziemlich gleichmäßig und vor...

1. Weltkrieg: Teilnehmer aus der Stadt Werther, Nachnamen mit "G":

(aus: "Das Kirchspiel Werther und der Krieg von 1914-1918") Nachname, Rufname, Beruf, Hausnummer, Dienstzeit, Dienstgrad Anführungsstriche (") zeigen Brüder an.  Gehner , August, Nr. 90, Gerber, 1915-1918, Sanitätssoldat " , Heinrich, Nr. 125, Wegeaufseher, 1914-1920, Musketier Gehring , Emil, Nr. 7a, Zigarrensortierer, 1916-1918, Landsturm " , Ewald, Nr. 169, Hausdiener, 1914-1919, Krankenwärter Gehring , Wilhelm, Nr. 189, Zigarrenarbeiter, 1915-1918, Landsturm  " , August, Nr. 73, Zigarrenmacher, 1915-1918 (gefallen), Landsturm " , Rudolf, Nr. 73, Zigarrensortierer, 1915-1917 (gefallen), Musketier  Gehring , August, (ohne Hausnummer), Fabrikarbeiter, 1916 (gefallen), Landsturm " , Heinrich, Nr. 190, Zigarrenmacher, 1914-1917 (gefallen), Unteroffizier " , Heinrich (Sohn von Heinrich oben), Nr. 190, Knecht, 1917-1919, Musketier Gehring , Heinrich, Nr. 90, Drogist, 1914 (gefallen), Gefreiter Gehring , Albert, Nr...

Schwerpunkt: Familie Gehring

Am 10. Juni hatte ich mir im Landesarchiv in Detmold diverse Kopien aus der Grundakte Häger 33 geordert, sprich: Dem Grundstück, auf dem meine Gehring-Vorfahren lebten und arbeiteten. Ich kann mir nicht helfen, aber irgendwie habe ich nicht die Ruhe, mich im Archiv hinzusetzen und längere Texte durchzuarbeiten, deshalb bestelle ich mir lieber die Kopien und gehe sie dann zu Hause, abends in meinem Lieblingssessel, in Ruhe durch. Wegen des blöden Poststreiks hatte ich ja schon Befürchtungen, dass die Unterlagen in der Post verschütt gegangen sind und irgendwo in einem großen Postsack in irgendeinem Briefverteilzentrum liegen, aber dem ist glücklicherweise nicht so: Gestern fand ich einen dicken und schweren Umschlag in meinem Postfach. Ich habe es gestern Abend nur geschafft, einmal grob durchzugucken, denn da kommt noch ein großes Stück Arbeit auf mich zu, auch wenn das meiste einigermaßen lesbar ist. Was ich aber schon gesehen habe ist, dass mein Ururgroßvater, der Mühlenbesitz...

Die Verkartung der Haller Kirchenbücher

Ich weiß noch, als ich damals (das muss 1996 oder 1997 gewesen sein) das allererste Mal in Bielefeld im Landeskirchlichen Archiv der Evangelischen Kirche von Westfalen saß und über einem Kirchenbuch brütete: Ich war ziemlich erschlagen. Bei vielen Wörtern, die ich zu lesen versuchte, war ich einfach mit der Schrift überfordert. Mit der Zeit besserte sich das ungemein. Trotzdem war ich heilfroh zu entdecken, dass es zumindest für Halle (Westf.) eine wunderbare Verkartung im Bielefelder Archiv gibt. Ich habe zwar keine Ahnung, wer sich diese ganze Mühe gemacht und jeden einzelnen Eintrag aus den Haller Kirchenbüchern auf jeweils eine eigene Karteikarte übertragen hat (zumindest von den Anfängen der Kirchenbücher um 1650 bis knapp 1880), aber ich werde diesem Menschen wahrscheinlich für immer dankbar sein, dass er mir so viele Stunden erspart und mir die Erfolgserlebnisse verschafft hat, die ich brauchte.  Um sich das einmal vorzustellen: Wir reden hier von einem guten Dutzen...

Nachmittags um neuneinhalb Uhr

Hörste, am 20. Juli 1914 Vor dem unterzeichneten Standesbeamten erschien heute, der Persönlichkeit nach bekannt,  der Arbeiter Heinrich August Sickendiek , wohnhaft in Hörste 49, evangelischer Religion, und zeigte an, daß von der Johanne Katharine Marie Sickendiek geborenen Ahlemeier seiner Ehefrau evangelischer Religion, wohnhaft bei ihm, zu Hörste in seiner Wohnung am dreizehnten Juli des Jahre tausend neunhundert und vierzehn nachmittags um neuneinhalb Uhr ein Knabe geboren worden sei und daß das Kind den Vornamen Wilhelm erhalten habe.  Vorgelesen, genehmigt und unterschrieben   Heinrich Sickendiek  Der Standesbeamte    Potthoff  (Quelle: Standesamt Hörste (jetzt Halle Westf.), Geburtsregister, 13/1914)  Mein lieber Uropa Heinrich hat sich also immerhin eine ganze Woche Zeit gelassen, um mal beim Standesbeamten vorstellig zu werden und zu berichten, dass er Vater geworden ist...  Alles Liebe zum Geburtstag. Opa! ...

Als Hörste unabhängig wurde

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Seit geraumer Zeit tendiert man ja dazu, Orte zusammenzulegen und einzugemeinden. Sinn und Zweck dieser Übung ist, wohl, sie besser verwalten zu können, wobei ich mir nicht immer sicher bin, ob das auch so klappt, wie es einmal beabsichtigt war. Und weil immer mehr Menschen aus den beiden großen Hauptkirchen austreten, passiert in diesem Bereich genau dasselbe: Pfarreien werden zusammengelegt. Vor etwas mehr als 300 Jahren, nämlich im Jahr 1707, konnte man die umgekehrte Entwicklung in Hörste beobachten: Hörste nabelte sich von der Haller Kirchengemeinde ab und wurde selbstständig!  Das Geld für den Kirchenbau hatte man übrigens durch eine Lotterie zusammenbekommen... Zu dieser Zeit lebten auch Vorfahren von mir in Hörste, zum Beispiel ein Teil meiner Fronemann-Sippe: Gerhard Hinrich Fronemann , Colon in Hörste 6, und seine Frau Anne Catharine geb. Heitmann . Beide waren im Jahr 1671 geboren worden und heirateten dann 1701. Die entsprechenden Eintragungen finden sich also im K...

Martha, Wilhelm und das schwarze Kleid

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Dieses Foto steht gerahmt in meinem Bücherregal. Es wurde heute vor 75 Jahren aufgenommen, am 25. Juni 1940. Meine (zukünftige) Großmutter, Martha Hauffe , heiratete meinen (ebenso zukünftigen) Großvater Wilhelm Sickendiek , und zwar zu Hause in Halle (Westf.). Selbstverständlich war das nicht, denn Wilhelm, damals 25 Jahre alt, war Soldat, wie man an der Uniform unschwer erkennen kann. Auch Martha, damals gerade einmal 21, hätte wohl lieber in einem weißen anstatt in einem schwarzen Kleid geheiratet, aber es ging nun mal nicht anders, denn die beiden hatten keine monatelange Vorlaufzeit, um Hochzeit, Feier und Kleid zu organisieren: Sie waren darauf angewiesen, dass Wilhelm ein paar Tage Urlaub bekam. Im Juni 1940 war es dann soweit, und alles musste dementsprechend sehr schnell gehen. Das schwarze Kleid war das beste, das sie finden konnte. Ich kann mir nicht helfen, aber dieses Foto erinnert mich immer daran, was wirklich wichtig ist. Es bringt mich auf den Boden der Tats...

Mein allerliebstes Erbstück

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Wenn es nach den typischen Klischees ginge, dann müsste es eigentlich ein Schmuckstück sein. Ein Ring, eine Kette, zumindest aber doch eine Brosche... Nein, bei mir nicht. Vielleicht bin ich da etwas pragmatischer? Mein Lieblingserbstück ist nämlich das hier: Ja genau - es ist ein Papierkorb!  Dieser Papierkorb steht heute bei mir im Büro unter meinem Schreibtisch. Ich benutze ihn gerne, täglich und ausgiebig...  Ich weiß nicht genau, wie alt er ist, aber er hat schon bei meinem Opa Schwentker (den ich ja nie kennengelernt habe, weil er schon 1966 gestorben ist) in dessen Büro unter dessen Schreibtisch gestanden. Später, bis ungefähr 1980, hat ihn dann mein Vater benutzt. Als ich alt genug war, einen eigenen Schreibtisch zu brauchen und vor allem auch zu wollen, habe ich ihn dann bekommen, weil er eben gerade da war. Und "da" ist er immer noch, obwohl meine Schreibtische in den letzten 30+ Jahren öfter mal gewechselt haben. Er war da, als ich für die Schule lernt...

Wo ist das nur heute?!

Ihr Lieben, wollt Ihr wissen, was mir das Forscherdasein unheimlich erleichtern würde? (Und wahrscheinlich nicht nur mir?) Wenn es online eine Datenbank gäbe, in der man nachgucken könnte, wo die ganzen "alten" Adressen" aus der Zeit, in der es noch keine Straßennamen gab, heute sind!  Wenn ich zum Beispiel nach "Theenhausen 3" suche, würde dann automatisch "Borgholzhausener Str. 87, Werther" dabei rauskommen, oder bei "Eggeberg 30" die "Nordstraße 1, Halle (Westf.)". Am besten, aber nicht notwendigerweise, wären diese "neuzeitlichen" Adressen dann auch noch mit google maps verknüpft, damit man auch genau auf einer Karte sehen kann, wo sie heute sind. Dabei könnten sich dann ja auch neue Forschungsergebnisse oder zumindest -anreize ergeben, zum Beispiel, wenn man merkt, dass es tatsächlich Nachbarn und keine Verwandten waren, die als Paten auftauchen, oder wenn deutlich wird, dass "er" zwar aus Schröttingha...

1. Weltkrieg: Teilnehmer aus der Stadt Werther, Nachname mit "E":

(aus: "Das Kirchspiel Werther und der Krieg von 1914-1918") Nachname, Rufname, Beruf, Hausnummer, Dienstzeit, Dienstgrad Edeler , Karl, Kandidat der Theologie, Nr. 48, 1914-1915 (gefallen), Musketier Eickhoff , Otto, Techniker, Nr. 43, 1917-1919, Gefreiter Ellerbrock , Hermann, Buchhalter, Nr. 203, 1915-1916, Landsturm Erdbrink , Hermann, Lokomotivführer, Nr. 241, 1914-1915, Heizer bei Marine Ermshaus , August, Landwirt, Nr. 110, 1914-1918 (gefallen), Wehrmann Esdar , Hermann, Sortierer, Nr. 127, 1917-1918, Luftschiffer

Vortrag bei der Arbeitsgruppe Familienforschung im Kreis Herford am 02.05.15: Sebastian Schröder über "Deutsche Schrift und Sütterlin"

Besser spät als nie - hier ist meine kleine Zusammenfassung: Auch wenn ich Kurrent und Sütterlin inzwischen ziemlich gut lesen kann (jedenfalls bilde ich mir das ein): Es war schon interessant, sich diesen Vortrag anzuhören, und das nicht nur, weil es auch ein vierseitiges Handout gab. (Was Handouts angeht, bin ich ja ein kleiner Nerd. Habe ich schon mal erwähnt, dass ich Handouts mag? Vor allem, wenn sie - wie hier - gut gemacht sind, was bei mir heißt, dass sie auch einen praktischen Sinn haben, den man dann mit nach Hause nehmen kann.) Herr Schröder ist von Haus aus Geschichtswissenschaftler, und er kam irgendwann zu dem Schluss, dass es doch sinnvoll ist,  wenn man  als solcher  die Quellen, die man benutzt, auch im Original lesen kann . Inzwischen gibt er auch Kurse zum Thema an der VHS, und es würde mich nicht wundern, wenn seine Teilnehmerzahlen nach diesem Nachmittag spürbar ansteigen - Interesse war im Publikum definitiv vorhanden! Der erste Teil des Vor...

Meine Vorfahrenliste ... und die Probleme, die sie mit sich bringt

Als ich seinerzeit mit dem Bloggen angefangen habe, dachte ich mir: " Ach, ich packe einfach die Liste meiner direkten Vorfahren auf eine Seite, dann kann jeder sehen, wonach ich forsche! " Leichter gesagt als getan.  Die Liste ist inzwischen so ellenlang, dass man sich quasi die Finger wund scrollt, wenn man sie ganz lesen möchte. Auch sind die Vorlagen von Blogger und Wordpress nicht unbedingt darauf eingerichtet, dass jemand derart viele Zeilen auf eine einzige Seite packt. Ich würde zusätzlich noch gerne die  Quellen  einstellen, aber damit würde sich das Problem, wenn ich die Seite als solche so lasse, nur verschlimmern. Die  Übersichtlichkeit  würde wohl auch nicht unwesentlich leiden. Ich hatte überlegt, ob es sich lohnt, die Liste zu splitten und zum Beispiel nach meinen vier Großeltern getrennt auf vier verschiedenen Seiten zu posten. Das könnte aber wieder schwierig werden, weil ich diverse Fälle von Ahnenschwund zu verzeichnen habe. Obwohl...

Pater ipse?

Ich stolpere immer wieder über Taufen, bei denen als Pate "pater ipse" angegeben ist.  Viereinhalb Jahre (also eine gefühlte Ewigkeit) Schullatein reichen bei mir noch aus, um diese beiden Wörtchen mit " der Vater selbst " zu übersetzen. Woraus ich aber nicht schlau werde ich die Frage, warum man bei seinem eigenen Kind den Paten geben sollte. Und nur, um es einmal klarzustellen: Wir reden hier nicht von Nottaufen, bei denen auf die Schnelle keiner aufzutreiben war, der als Pate hätte herhalten können, sondern von ganz "normalen" Taufen. Was war der Sinn der Patenschaft? Dafür zu sorgen, dass das Kind auch ja im christlichen Glauben erzogen wurde? Dafür hatte man als Elternteil ja sowieso schon Sorge zu tragen, oder? Die soziale Komponente, wenn man möglichst angesehene Paten für das Kind fand? Oder einfach nur die Bezeugung, dass die Taufe als solche stattgefunden hat? Das wiederum hätte aber ja auch der Pfarrer bestätigen können, der die Taufe ja sc...

10 Tipps, wie Sie Ihren Stammbaum ruinieren können

Schreiben Sie sich nie - niemals - nicht die  Quellen  auf, aus denen die Information kommt, die Sie in den Stammbaum einarbeiten. Nehmen Sie alles für bare Münze, was sie von  Verwandten  hören ("Ich glaube, der hatte einen Zwillingsbruder..."). Bleiben Sie bei der Ihnen bekannten  Schreibweise  des Familiennamens ("Nein, die Schwenkers können nicht mit uns verwandt sein, denen fehlt ja das "t"!"). Nehmen Sie an, dass Ihre Vorfahren immer am selben  Ort  gewohnt haben, und zwar ohne Rücksicht auf die wirtschaftlichen Verhältnisse und Entwicklungen der jeweiligen Zeit. Sehen Sie gelassen davon ab zu bemerken, dass sich die Zugehörigkeit eines Ortes zu bestimmten  Verwaltungseinheiten  (Vogteien, Ämtern, Landkreisen oder auch ganzen Staaten) im Laufe der Jahrhunderte auch durchaus mal ändern kann. Gehen Sie davon aus, dass zwei Familien mit demselben  Namen  im selben Ort auch immer ganz eng verwandt sein müssen. Meiden S...

Lachende Großmütter

Bild
Hier mal wieder ein Beitrag zur "52 Ancestors in 52 Weeks"-Challenge. Das Motto in dieser Woche lautet "My favorite Photo" . Ich musste nicht lange überlegen! Hier ist es: Schade, dass das Original im Laufe der Jahre schon ziemlich gelitten und ein paar Knicke bekommen hat, wie man unschwer erkennen kann. Das Foto zeigt meine Großeltern mütterlicherseits,  Martha (Hauffe) Sickendiek   (1918-1986)  und  Wilhelm Sickendiek (1914-1991) . Das kleine krakehlende und sich offensichtlich sehr freuende Wesen in der Mitte ist meine Mutter ;-)  (Von der übrigens heute keiner glauben will, dass sie tatsächlich schon in Rente ist. Aber von der Energie, die sie auf dem Foto schon andeutet, ist auch heute noch einiges übrig geblieben!)  Ich bin mir nicht sicher, wann genau dieses Foto aufgenommen wurde. Wenn ich den Kranz an der Eingangstür links sehe, dann könnte es die Hochzeit meiner Großtante Gertrud 1948 in Halle gewesen sein, wenn ich davon ausgehe, dass...